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US-Amerikanische Interessenpolitik in Lateinamerika nach dem Ende des Ost-West-Konflikts

Autor: Dipl. Pol. Andreas Grimmel

Umfang etc.: 56 Seiten, broschiert
Zusatz: Seminararbeit - Note: 1,3, 21 x 14,8 x 0,4 cm
ISBN: 978-3-640-14364-1
Sprache: Deutsch
Preis: 12,99 EUR (D)
Verlag: GRIN Verlag
Verlags-E-Mail: info@grin.com
Erschienen: 2003
Lieferstatus: lieferbar *



* soweit uns bekannt


US-Amerikanische Interessenpolitik in Lateinamerika nach dem Ende des Ost-West-Konflikts


 

Als "das verlorene Jahrzehnt" werden die achtziger Jahre in Hinblick auf Lateinamerika oft bezeichnet. In der Tat war dieses eine Zeit des Umbruchs aus politischer sowie wirtschaftlicher Sicht, nicht nur in Lateinamerika1. Der sog. kalte Krieg hatte fast ein halbes Jahrhundert die Außenpolitik besonders der Vereinigten Staaten von Amerika bestimmt, die durch eine Politik des "containment" (der Eindämmung) oder auch des "roll back" (der Zurückdrängung)2 versuchten der Ausbreitung des Kommunismus durch die zweite weltweite Supermacht, der Sowjetunion, entgegenzutreten. Als außen- und geopolitisch besonders wichtig wurde dabei Lateinamerika, der "erweiterte Hinterhof" der USA, eingestuft. Denn die Region war gesellschaftlich und politisch extrem instabil, worin der Nährboden für kommunistische Expansion gesehen wurde. Doch wie sah das politische Engagement der USA in dieser Region nach Ende des Ost-West- Konflikts aus? Fehlte doch plötzlich durch den Zusammenbruch der Sowjetunion und ihrer Satellitenstaaten dem ideologischen Leitbild einer "freien Welt" der Nachdruck und somit das langjährige außenpolitische Paradigma der USA. In dieser Arbeit geht es um eine Betrachtung der außenpolitischen Konzepte der auf den kalten Krieg folgenden Regierung unter dem konservativen Präsidenten George Herbert Walker Bush (1989-1993) in Bezug auf ihre Lateinamerikapolitik. Hier sollen die Präsidentschaft rückblickend betrachtet und die außenpolitische Präferenzbildung durch rationale Interessenbildungsprozesse erklärt werden. Dafür wird die durch Bienen/Freund/Rittberger vertretene Theorie des "utilitaristischen Liberalismus" als Erklärungsansatz zugrundegelegt. Die zentrale Hypothese dieser Arbeit ist, dass nach dem Ende des Ost-West-Konflikts und einhergehend mit der weitgehenden Zurückdrängung des Kommunismus ein Vakuum in der Konzeption der Außenpolitik der USA entstanden ist und durch neue Zielsetzungen aufgefüllt wurde. Diese sind allerdings nicht durch gesamtstaatliche Verhaltensweisen oder durch das internationale Staatensystem zu erklären3, sondern aus dem gesellschaftlichen Kontext heraus und zwar direkt aus den hauptsächlich rationalen Interessen der politisch handelnden Akteure.

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