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2. Teil der Veranstaltungsreihe »Zapatistas - 25 Jahre Aufstand und Autonomie« in Hamburg

Aroma Zapatista vom 21.02.2019

  Aroma Zapatista− Veranstaltungsreihe −

Zapatistas
25 Jahre Aufstand und Autonomie

Veranstaltungen im 2. Teil der Reihe

17.3. bis 23.3.2019 — Zapatistas (Fotoausstellung)
Bilder des Kampfes für Würde und Freiheit

Mit ihrem bewaffneten Aufstand am 1. Januar 1994 überraschten die Zapatistas die Öffentlichkeit. Die eindrucksvollen Bilder, die die Welt aus Chiapas/Mexiko erreichten, zogen viele Menschen in ihren Bann. Die Ausstellung zeigt einige dieser Bilder: Einerseits Bilder aus der Anfangszeit der Bewegung in den 1990ern, geschossen von den vier mexikanischen Presse-Fotografen Jerónimo Arteaga-Silva, Raul Ortega, Pedro Valtierra und Jesús Quintanar. Andererseits Bilder aktueller Ereignisse, wie dem Treffen der Frauen, die kämpfen oder dem Kunstfestival CompArte im Jahr 2018.

Aus ihnen spricht einerseits die Lage der indigenen Kleinbäuer_innen zwischen Ausbeutung, Vergessenwerden und Rassismus. Andererseits vermitteln sie den Mut und die Entschlossenheit der Menschen, zeigen ihren Kampf für Würde und Freiheit, machen deutlich, dass hier etwas faszinierendes in Bewegung ist.

Begleitet werden die Bilder von Auszügen aus den Erklärungen und Erzählungen der Zapatistas.

In Zusammenarbeit mit ¡Alerta! — Lateinamerika Gruppe Düsseldorf
Ort: M1, Mokrystr. 1, Hamburg-Wilhelmsburg

Zeit:

17.3.2019, 16-22 Uhr — Vernissage
21.3.2019, 17-21 Uhr — offener Abend
23.3.2019, 14-19 Uhr — Otro café es posible / Ein anderer Kaffee ist möglich. Zapatistische Kaffeekooperativen, solidarischer Handel und kollektives Arbeiten in Deutschland (Finissage)

Außerdem kann die Ausstellung während der weiteren Veranstaltungen in der M1 besichtigt werden - hier das aktuelle Programm.

23.3.2019 - Otro café es posible / Ein anderer Kaffee ist möglich


Zapatistische Kaffeekooperativen, solidarischer Handel und kollektives Arbeiten in Deutschland

Das Kaffeekollektiv Aroma Zapatista und die kollektive Kaffeerösterei la gota negra berichten über die zapatistischen Kaffeekooperativen, deren Kaffee sie rösten und verkaufen, das Konzept des solidarischen Handels und ihre eigenen Erfahrungen als kollektive Arbeitsstrukturen. Anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.

Die Veranstaltung findet zwischen circa 14:30 und 17 Uhr statt. Vorher und nachher kann ein letztes Mal die Fotoausstellung »Zapatistas. Bilder des Kampfes für Würde und Freiheit« angesehen werden.

Die Veranstaltung ist auf Deutsch, es gibt Übersetzungen ins Englische und Spanische vom [bla]-Kollektiv.
Ort: M1, Mokrystr. 1, Hamburg-Wilhelmsburg
Zeit: 14-19 Uhr

1.4.2019 - Menschenrechtsbeobachtung in indigenen Gemeinden in Chiapas, Mexiko



Die Menschenrechtslage in Mexiko ist katastrophal. Organisierte Gemeinden sind im Zuge der Wiederaneignung ihrer Ländereien, der Forderungen nach Würde und Gerechtigkeit, wie dem Aufbau selbstverwalteter Strukturen enormer Repression ausgesetzt. Diese zeigen sich durch eine weitreichende Militarisierung des Landes und durch paramilitärische Strategien der Aufstandsbekämpfung. Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und gewaltsames Verschwindenlassen sind in Mexiko an der Tagesordnung, auch Spannungen innerhalb indigener Gemeinden nehmen dabei zu.

Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de Las Casas (FrayBa) in Chiapas arbeitet mit Aktivist*innen vor Ort zusammen, um gewaltsame Übergriffe zu dokumentieren, diesen entgegenzuwirken und bedrohte Personen/Gemeinden zu begleiten. Auf Anfragen der Gemeinden organisiert Frayba den Einsatz von Freiwilligen in sogenannten ›Zivilen Friedenscamps‹ im Konfliktgebiet. Deutsche Partner*innen-Organisation ist Carea e.V. Diese bietet Vorbereitungsseminare für Menschen an, die als Menschenrechtsbeobachter*innen aktiv werden wollen. Die nächsten Seminare finden im Mai/Juni statt.

In Zusammenarbeit mit Carea e.V.

Ort: LiZ - Karolinenstraße 21a (Hinterhof) - Hamburg
Zeit: 19 Uhr

15.4.2019 - Die Organisierung der zapatistischen Frauen



Die Organisierung der Frauen bildet einen zentralen Bestandteil des zapatistischen Widerstands. Dieser war von Anfang gegen Kapitalismus UND Patriarchat gerichtet.
In der Veranstaltung berichten wir darüber, wie Widerstand und Organisation der zapatistischen Frauen aussieht und wie sich ihr Leben seit dem Aufstand von 1994 bis heute verändert hat. Angesichts der Politik der neuen Regierung unter Präsident Andrés Manuel Lopez Obrador (AMLO) sehen sich die Frauen heftigen Angriffen augesetzt: Wie gehen sie damit um? Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie sich ihr Widerstand mit den Kämpfen der Frauen von hier verbinden lässt.

Info-Teil offen für alle - Diskussion nur für Frauen, Lesben, Trans, Inter*

Ort: Infoladen Wilhelmsburg, Fährstraße 43, Hamburg-Wilhelmsburg
Zeit: 19 Uhr

7.5.2019 - Der Aufstand der Würde (Film)


Die zapatistische Bewegung in Chiapas/Mexiko

Die zapatistische Bewegung tausender indigener Männer und Frauen kämpft seit dem Aufstand vom 1.Januar 1994 für Land, Gesundheit, Bildung, Freiheit, Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit.

Die Film-Dokumentation führt in das Thema ein, gibt Einblicke in die selbstverwalteten Strukturen und erläutert die zapatistische Politik. Das Filmteam von Zwischenzeit e.V. reiste fünf Monate durch Südmexiko und Mittelamerika, um geplante und existierende Entwicklungsprojekte zu dokumentieren.

Die Filmemacherin von Zwischenzeit e.V. ist im März von einem weiteren Chiapas-Aufenthalt zurück gekommen und wird am Filmabend anwesend sein.

Anschließend Soli-Tresen.
Ort: Café Knallhart, Uni Hamburg, Von-Melle-Park 9, Hamburg
Zeit: 18 Uhr

Weitere Veranstaltungen in Planung!



Die Veranstaltungsreihe wird organisiert vom Kaffeekollektiv Aroma Zapatista und Freund_innen, der kollektiven Kaffeerösterei la gota negra und der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg mit Unterstützung von Umverteilen! Stiftung für eine, solidarische Welt.


Kaffeekollektiv Aroma Zapatista eG
Am Veringhof 11
21107 Hamburg

Tel. 040-28780015
www.aroma-zapatista.de

 Quelle:  
  https://www.aroma-zapatista.de/zapatistas25 
 

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