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Bericht »OPDDIC: Operation Enteignung«

CAPISE vom 05.11.2005
CAPISE
übersetzt von Dana

  San Cristóbal de Las Casas, Chiapas. 5. November 2005 - Angesichts der Bedenklichkeit der Vorfälle, die von autonomen Autoritäten denunziert worden sind, entsendete das Zentrum für Politische Analyse und Soziale und Ökonomische Untersuchungen A.C. (CAPISE) einen Teil seiner Mannschaft in der letzten Oktober- und der ersten Novemberwoche permanent im Bezirk von Chilón und dem autonomen Bezirk Olga Isabel, um dort die Vorfälle zu untersuchen, die sich in dieser Region zugetragen haben.

Wir bringen hiermit die vorangehenden Zwischenfälle und die ernste Lage öffentlich zur Kenntnis, die im autonomen Bezirk Olga Isabel und dem Bezirk von Chilón vorherrschen.

Die Gefahr schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen richtet sich gegen die indigene Bevölkerung der zapatistischen Unterstützungsbasen. Todesdrohungen, Androhungen der gewaltsamen Vertreibung und die Absicht die autonomenen Bezirke zu räumen, nehmen zunehmend ernstere Ausmasse an.

Die Todesdrohungen und die Drohungen der gewaltsamen Vertreibung stammen von der Organisation zur Verteidigung der Indigenen und Campesinorechte A.C. (OPDDIC), die als paramilitärische Gruppe identifiziert worden ist. Die OPDDIC wurde am 20. Mai 1998, in der Gemeinde El Censo, Bezirk Ocosingo gegründet. Gründer und Leiter dieser Organisation ist Señor Pedro Chulín Jiménez (Ex-Abgeordneter der Institutionellen Revolutionären Partei ’PRI’, im 61. Lokalparlament von Chiapas), aus der Gemeinde von Taniperla. Ihre Gründung wurde während der Amtszeit von Roberto Albores Guillén beantragt, und ihr Motto lautet: "Zur Verteidigung des Rechts". Gegenwärtig umfasst die OPDDIC die Regionen von Taniperla, San Jerónimo Tulijá, Ocosingo, Tila, Yajalón und Chilón. Der derzeitige Generalpräsident der paramilitärischen Organisation OPDDIC ist Carlos Moreno Hernández, aus dem Ejido Nazareth, Bezirk Ocosingo. Sein Regionalkoordinator ist Pedro Hernández Cruz, aus der Gemeinde El Censo, Bezirk Ocosingo.

Vorfälle

Am 16. und 20. Oktober 2005, denunzierte die Junta der Guten Regierung "Herz des Regenbogens der Hoffnung", Caracol IV, mit Sitz in Morelia, die Drohungen und Zusetzungen, unter denen die Einwohner des autonomen Bezirkes Olga Isabel zu leiden haben. Hinsichtlich all diesen Vorfällen erklären wir folgendes:

ERSTENS. Die Gemeinde von Ba Tranka, die Gemeinde Chak Aj’kolá, das Ejido San Sebastián Bachajón und der Crucero San Antonio las Palomas, befindlich im autonomen Bezirk Olga Isabel, leben unter einem starken Druck von Todesdrohungen und der Androhung gewaltsamen Vertreibungen. All diese Ortschaften gehören zum offiziellen Bezirk von Chilón.

- Die Gemeinde Ba Tranka (Teil des Ejido San Sebastián Bachajón) umfasst 25 Ejidatarios, unter denen sich 12 zapatistische Unterstützungsbasen befinden. In dieser Gemeinde gibt es Drohungen von Ergreifung, Todesdrohungen und Androhungen der gewaltsamen Vertreibung der Anwohner dieser Gemeinde. Diese Drohungen richten sich verstärkt gegen den Repräsentanten der zapatistischen Unterstützungsbasen dieser Gemeinde, der neben der autonomen Schule bewohnt, wo Angehörige der Mexikanischen Armee, am 20. und 30. Oktober dieses Jahres, von einem leichten, dunkelgrünen Lastwagen aus sein Haus fotografiert haben.

- In der Gemeinde von Chak Aj’kolá (Teil des neuen Ejidos Muk’ulum Bachajón) leben zapatistische Unterstützungsbasen und Angehörige der OPDDIC; diese Gemeinde befindet sich ungefähr 500 Meter vom Sitz des Autonomen Bezirks Olga Isabel. In dieser Gemeinde fand am 2. November 2005 ein Treffen statt, in dem die OPDDIC, die Unterstützung und Zustimmung der Bevölkerung für ihre Räumungsinitiativen suchte.

- San Sebastián Bachajón ist ein altes Ejido, dass ungefährt 13.000 Hektar, und 1,200 Ejidatarios umfasst, Kinder und Enkelkinder nicht eingeschlossen. Zapatistische Ejidatarios werden hier mit der Enteignung ihres Landes bedroht.

- Crucero San Antonio Las Palomas, ist Hauptsitz des Autonomen Bezirkes Olga Isabel. Am 18. Oktober traffen am Hauptsitz des Autonomen Bezirkes Olga Isabel, sieben Kleinlaster mit mehr als 100 Mitglieder der OPDDIC ein, begleitet von einem topografischen Ingineur, sowie ein Lastwagen der Öffentlichen Sicherheit, Kennzeichen 377, mit sieben Beamte und acht OPPDIC Angehörige an Bord, alle bewwaffnet. Einer trug ein R-15 Gewehr, die anderen Schrottflinten und halbautomatische Gewehre, Kaliber 22. Es existieren spezifische Drohungen betreffs der Enteignung des Landes der Einwohner, der Räumung von Häuser, Büroräume, Warenlager, Schulen, Kliniken und Werkstätten, und der Ergreifung der Autoritäten dieses Autonomen Bezirkes. Am 31. Oktober dieses Jahres, gegen 16:00 Uhr, fotografierte Señor Leonardo Moreno Jiménez, Sekretär des Rates für Überwachung von San Sebastián und gleichzeitig Generalsekretär von OPDDIC, den Hauptsitz von einem Taxi aus, der von der U.T.B (Transportgewerkschaft von Bachajón) lizensiert war und Eigentum von Professor Elías Díaz Guzmán ist.

ZWEITENS. Ein neues Ejido ist gegründet worden, mit dem Namen Muk’ulum Bachajón. Das Ejido Muk’ulum Bachajón wurde am 13. August 2002 gegründet, und umfasst zwischen 1.586-17-67 Hektar, zugewiesen an 336 ejidatarios, ehemals Mitglieder des Nationalen Rates der Indigenen Völker (CNPI), gegenwärtig alle, freiwillig oder unter Androhung, dem OPDDIC zugehörig. Dieses neue Ejido befindet sich auf Land, das 1994 von der EZLN und dem zapatistischen Unterstützungsbasen zurückgewonnen wurde. (Beiliegend das Gründungszertifikat des Ejidos).

DRITTENS. Um das politische und territoriale Verhältnis der Dörfer zu veranschaulichen, die in den vorhergehenden Abschnitten erwähnt wurden, erklären wir folgendes:

Im Jahr 1994, durch den Aufstand der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN), gewannen die Einwohner des autonomen Bezirkes Olga Isabel, 3,000 Hektar Land zurück, die sich im Besitz der Viehhändler dieser Region befand. Diese wurden von den Zapatistischen Unterstützungsbasen und von Mitglieder des CNPI gewonnen. Im Jahr 2002, beabsichtigte die Bundesregierung, alle Personen, die befreites Land bearbeiteten zu legalisieren und ihnen Besitzurkunden auszustellen. Die Zapatistischen Unterstützungsbasen lehnten es ab das Verfahren zu akzeptieren. Einige Mitglieder der CNPI, nicht alle, beantragten diese Papiere. Jene, die diese Papiere beantragten, bilden das neue Ejido Muk’ulum Bachajón, das 336 ejidatarios auf einem Gebiet von 1,586-17-67 Hektar umfasst, abzüglich von den ungefähr 1.414 Hektar der Zapatistischen Unterstützungsbasen und einigen Mitglieder des CNPI, die es ablehnten die angeblichen Besitzurkunden zu beantragen.

Das neue Ejido Muk’ulum Bachajón umfasst kein kontinuierliches Territorium, sondern das Land ist mit dem Land von Zapatistischen Unterstützungsbasen und von CNPI Mitglieder vermischt. Am 29. Juli 2005, akzeptierten die Ejidatarios von Muk’ulum Bachajón den offiziellen Eintritt in die OPDDIC, aufgrund des Versprechens der Leiter dieser Organisation, mehr Land für alle Ejidatarios zu erzielen, das heißt, die OPDDIC beabsichtigte den Rest des befreiten Landes zu enteignen, das den Zapatistischen Unterstützungsbasen und den CNPI Mitgliedern gehörte, um es im neuen Ejido von Muk’ulum Bachajón einzugliedern, mit dem Ziel das Ejido um bis zu 3.000 Hektar zu erweitern, das heißt, einschließlich des gesamten befreiten Landes, und so unglaublich es klingt, bis hin zum Dorf Crucero San Antonio Las Palomas, Sitz des Autonomen Bezirks Olga Isabel. Die Arbeiten, die von dem topografischen Ingenieur vorgenommen werden (wie erwähnt in der Denuncia der Junta der Guten Regierung von Morelia, am 20. Oktober), betrifft das Ausmessen des Landes, das nicht zum Neuen Ejido Muk’ulum Bachajón gehört, das heißt, die verbleibenden 1.414 Hektar, auf denen die Zapatistische Unterstützungsbasen und die CNPI Mitglieder leben, die es abgelehnt haben der OPDDIC beizutreten.

VIERTENS. Am 29. Juli, 2005, hielten Mitglieder der OPDDIC, aus der Zone die das Autonome Bezirk Olga Isabel umfasst, ihr erstes Treffen in der Gemeinde von Ba Tranka ab. Bei diesem Treffen diskutierten die OPDDIC Mitglieder, dass das autonome Bezirk Olga Isabel verschwinden müsse. Nicht alle OPDDIC Mitglieder sind jedoch mit diesen Resolutionen einverstanden, aber aus Furcht vor Repressalien gegen sich selbst und ihren Familien, und aufgrund der Strafgebühren von 100-150 Pesos für die Nichtteilnahme an den Versammlungen, ziehen sie es vor anonym zu bleiben.

FÜNFTENS. Zwischen Zapatisten und CNPI Mitgliedern bestand anfänglich, in einem Rahmen von Gemeinsamkeiten und Unterschiede, eine warme und respektvolle Beziehung, innerhalb derer gemeinsame Treffen und eine kollektive Einigkeit aufrechterhalten wurden. Dies änderte sich nach der Ankunft von OPDDIC.

SEXTO. Im Jahr 2002, versuchte das Amt für Landwirtschaftliche Reformen (SRA) allen Personen, die Land befreit hatten eine Besitzurkunde mittels eines Dokuments auszustellen. Dieses Dokument beinhaltete den Namen des neuen Eigentümers und eine zugewiesene Nummer. Um die Dokumente für das Land zu erhalten, mussten eine Fotokopie der Geburtsurkunde, die Wählerzulassung, und die Heiratsurkunde vorgelegt werden. Die Zapatistischen Unterstützungsbasen wollten diese Papiere nicht vorlegen. Mehrere CNPI Mitglieder wollten dies ebenfalls nicht tun.

SIEBTENS. Zwischen Mai und Juni dieses Jahres, wurden die CNPI Mitglieder zu neuen OPDDIC Militanten. Bei diesen ehemaligen CNPI Mitglieder, die jetzt bei OPDDIC sind, handelt es sich um die Einwohner des neuen Ejidos Muk’ulum Bachajón, auf den 3,000 Hektar Land, das 1994 von der EZLN und den Unterstützungsbasen zurückgewonnen worden ist. Die Anführer und die neuen Mitglieder von OPDDIC halten enge Beziehungen mit der Bezirksregierung von Chilón aufrecht.

ACHTENS. Die OPDDIC Mitglieder eigneten sich die Nummer des Landes an, die den Zapatistischen Unterstützungsbasen und den "Dissidenten" des CNPI zugeteilt sind (obwohl sie es abgelehnt haben die Landurkunden und die Zuweisung von Nummern zu akzeptieren, wurden ihnen Nummer zugeteilt), und vergaben sie an Personen, die es akzeptieren mit ihnen zu kooperieren, und Mitglieder ihrer Organisation sind. Die Enteignung von Land und Territorium, einschließlich des Sitzes des Autonomen Bezirkes Olga Isabel ist in einem solchen Grad fortgeschritten, dass das besagte Gebiet "offiziell und legal" bereits neue Besitzer hat, designiert von den Mitgliedern und Anführer von OPDDIC und bestätigt durch das SRA.

NEUNTENS. Dies war eins der Versprechen der Führung von OPDDIC, um die ehemaligen CNPI Mitglieder zu überzeugen OPDDIC beizutreten, das heißt, das Versprechen von mehr Land.

ZEHNTENS. Am Freitag, den 28. Oktober 2005, wurde señor Pedro López García, eine zapatistische Unterstützungsbasis aus dem Bezirk Olga Isabel, nahe Kojtomil angegriffen. Die Autoritäten des Autonomen Bezirkes wissen nicht wer die Angreifer waren. Señor Pedro López García befindet sich in einem ernsten Zustand, nachdem er Schläge in den Rücken, den Brustkorb und gegen den Kopf erlitten hat.

ZEHNTENS, EINS. Die CNPI Mitglieder, die OPDDIC beigetreten sind, gaben die Namen der Autoritäten des Autonomen Bezirks Olga Isabel an. OPDDIC drohte an die Autoritäten des Bezirks zu ergreifen und das autonome Bezirk zu räumen und aufzulösen.

ZEHNTENS, ZWEI. Am 27. Oktober fand im Zentrum Tza Cum (wo normalerweise die Versammlungen der Ejidatarios von San Sebastián Bachajón stattfinden) ein Treffen statt, zwischen den Beauftragten dieser Gemeinde mit Jerónimo Saragos Silvano, Beauftragter des Ejido von San Sebastián Bachajón, mit den Ejidatarios und dem Generalsekretär von OPDDIC, Leonardo Moreno Jiménez. Bei diesem Treffen wurde mit den Ejidatarios die Einigung getroffen, die Räumung des Autonomen Bezirks Olga Isabel zu unterstützen.

ZEHNTENS, DREI. Am 28. Oktober fan im Zentrum von Xich, im Tal von Palenque eine Versammlung statt, um die Räumung des Autonomen Bezirks Olga Isabel zu besprechen.

ZEHNTENS, VIER. Am 29. Oktober, 2005, fand in Bachajón eine Versammlung statt um erneut die Räumung anzusprechen. Zapatistische Unterstützungsbasen reisten hin um zu erfahren, ob sie bewilligt worden sei. Unter den Ejidatarios von San Sebastián Bachajón konnte keine Mehrheit erzielt werden. Nichtsdestotrotz, erschienen Ejidatarios des neuen Ejidos Muk’ulum Bachajón und stimmten ab wie Ejidatarios des Ejido von San Sebastián Bachajón, und erzielten so die Einigung, die Räumung zu unterstützen.

ZEHNTENS, FÜNF. Der Generalsekretär von OPDDIC, Leonardo Moreno Jiménez, sagte, die Räumung würde in der Woche zwischen dem 30. Oktober und dem 5. November, oder in der Wochem zwischen dem 6.-12. November stattfinden. Er erklärte auch, dass die Arbeit des Topografen sehr weit fortgeschritten sei, genau wie das Verfahren mit der Bundesregierung, und fügte hinzu, das Autonome Bezirk Olga Isabel würde nichts tun können um sie zu verhindern.

ZEHNTENS, SECHS. Die Aufrufe zu allen erwähnten Treffen, erfolgten über die Radiostation mit Sitz im Chilón, auf Frequenz 95.1 FM. Der Eigentümer ist Carlo Walter, wohnhaft von Yajalón.

ZEHNTENS, SIEBEN. Die Vermessungen wurden auf Bundesanordnung hin aufgenommen. Der Name des Leiters der Generalstaatsanwaltschaft von Ocosingo ist Luis Demetrio Jiménez. Er ist der Verantwortliche, der die Durchführung der topografischen Vermessungsarbeiten autorisiert hat. ZEHNTENS, ACHT. Die Namen einiger der 35 OPDDIC Mitglieder, die sich darauf vorbereiten, Olga Isabel bewaffnet zu räumen lauten:

1- José Navarro Aguilar
2- Carlos Navarro Aguilar
3- Juan Navarro Deara
4- Samuel Demenza
5- Miguel Guzmán Moreno
6- Julio Cesar Aguilar Sánchez
7- Abraham Vásquez Gómez
8- Pablo Vásquez Gómez
9- Domingo Gutiérrez García
10- Venancio Jiménez Gutiérrez
11- Jerónimo Guzmán Pérez
12- Pascual Guzmán Pérez
13- Marcelino Sánchez Álvaro
14- Sebastián Sánchez Vásquez
15- Venancio Guzmán Gómez
16- Leonardo Moreno Jiménez
17- Antonio Jiménez
18- Javier Vázquez Gómez
19- Cesar Benito Sánchez Vásquez
20- Julio Agustín Sánchez Vásquez
21- Felipe Gómez
22- Miguel Jiménez Pérez
23- Manuel Jiménez Gómez Sie gehören größtenteils zum Ejido Muk’ulum Bachajón.

ZEHNTENS, NEUN. Mitglieder der Familie Navarro, aus Ba Tranka, die OPDDIC angehören, sind ebenfalls bewaffnet, darunter sind: José Navarro Aguilar Carlos Navarro Aguilar und, Juan Navarro Deara.

ELFTENS. Die Autoritäten des Autonomen Bezirks Olga Isabel erkennen an nicht zu wissen woher die Waffen all dieser Personen stammen.

ELFTENS, EINS. In dieser Region sind die Ausführenden dieser Drohungen: Jerónimo Deméza Jiménez, Ejido Beauftragter des neuen Ejidos Muk’ulum Bachajón, der in Ba tranka lebt und ein starker Befürworter von OPDDIC ist.

Domingo García Pérez, Präsident des Rates FÜR Überwachung des neuen Ejidos Muk’ulum Bachajón, der in Cumbre Na Choj lebt, sehr nahe am Sitz des Autonomen Bezirks Olga Isabel. Er fördert und organisiert Leute für OPDDIC.

Pascual Hernández Gómez, Leiter des Ejido Muk’ulum Bachajón, der auch die Aufgabe hat den Ejidatarios mitzuteilen wann Treffen stattfinden, lebt in Na Ten Tsun.

Leonardo Moreno Jiménez, Sekretär des Amtes für Überwachung von San Sebastián und General Sekretär von OPDDIC, lebt in Banacacha, das im Ejido von San Sebastián Bachajón liegt.

Jerónimo Saragos Silvano, Ejidobeauftragter von San Sebastián Bachajón.

Marcelino Sánchez Alvaro, aus dem neuen Ejido Muk’ulum Bachajón, OPDDIC Leiter und Hauptsprecher in den Treffen.

ELFTENS, ZWEI. Hinsichtlich der Denuncia, die am 20. Oktober von der Junta der Guten Regierung und dem Autonomen Bezirk Olga Isabel veröffentlicht wurde, klären und fügen wir hinzu dass:

die Lehrer, die in diese Vorfälle involviert sind, lehren in Schulen der Regierung, und heißen: Samuel Díaz Guzmán, der in Yulup Max arbeitet; und Elías Díaz Guzmán, dessen Arbeitsort unbekannt ist. Beide wohnen in Bachajón.

Der Name Santiago Moreno Gómez hat einen falschen Familiennamen. Der richtige Name lautet Santiago Moreno Guzmán, und er ist Mitglied des Bezirkskomitee der PRI en Chilón.

ELFTENS, DREI. Seit dem 18. Oktober, 2005, sind von 22-23 Uhr bis zum Morgen Schüsse zu hören. Verantwortlich hierfür ist Samuel Deméza Silvano, Sohn von Jerónimo Deméza Jiménez.

ELFTENS, VIER. Quellen, die OPDDIC nicht zustimmen, informierten, dass mehr als 3.000 Personen aus anderen Gemeinden aus dem ganzen Tal, von Taniperlas aus an der Räumung beteiligt sein sollen..

Das Zentrum für Politische Analyse und Soziale und Ökonomische Untersuchungen A.C., ruft Organisationen und die nationale und internationale Gesellschaft auf folgendes zu fordern:

- Die Intervention der Autoritäten für die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten, Todesdrohungen und Androhungen der gewaltsamen Räumung gegen die zapatistischen Unterstützungsbasen und Mitglieder des CNPI.

- Die Entwaffnung und Strafverfolgung der Mitglieder und Leiter der Organisation zur Verteidigung der Indigenen und Campesinorechte A.C (OPDDIC), die mit den kriminellen Vorfällen in Verbindung stehen, die im vorliegenden Bericht erwähnt werden.

- Die Untersuchung und Strafverfolgung der Bezirks-, Staats- und Bundesautoritäten, die in den kriminellen Vorfällen involviert sind, die im vorliegenden Bericht erwähnt werden.

Wir rufen dazu auf, Urgent Actions an die unten aufgeführten Adressen zu senden:

Vicente Fox Quesada
Presidente de la República
Residencia Oficial de los Pinos Casa Miguel Alemán Col.
San Miguel Chapultepec,
C.P. 11850, Distrito Federal,
México
(55) 50911100
(55) 52772376
quesada-at-presidencia.gob.mx

Sr. Daniel Cabeza de Vaca Hernández
Procurador General de la República
Tel: +52 (55)53460108
Fax: +52 (55)53460908
ofproc-at-pgr.gob.mx

Lic. Pablo Salazar Mendiguchía
Gobernador Constitucional del Estado de Chiapas
Palacio de gobierno, 1er Piso,
Conmutador (01- 961) 61 2-90-47,
61 2-90-48,
61 2-10-93,
61 2-33-52 y
61 2-05-28
Correo electrónico: secpart-at-prodigy.net.mx

C.P. Rubén Velásquez López
Secretaría de Gobierno
Palacio de Gobierno, 2o. Piso Tuxtla Gutiérrez, Chiapas.
C.P. 29000
Conmutador (01 961) 61 2-90-47,
61 2-90-48,
61 3-50-22,
61 3-14-47,
61 3-24-59
Fax (01 961) 61 3-20-53
Correo electrónico: sgui-at-prodigy.net.mx

Lic. Mariano Herrán Salvatti Fiscalía
General del Estado Fiscal
General de Justicia
Conmutador (01 961) 61 6-53-59,
61 6-53-65
61 6-53-74,
61 6-53-73,
61 6-57-24 Ext 300 303.
Correo electrónico: fiscaliachiapas-at-prodigy.net.mx

CAPISE — Zentrum für Politische Analyse und Soziale und Wirtschaftliche Untersuchungen

 Quelle:  
  http://www.capise.org.mx/ 
 

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