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Worte von Comandante Zebedeo

 

Rede auf der Nationalen Vollversammlung der Anderen Kampagne

EZLN vom 16.09.2005
Comandante Zebedeo
übersetzt von Dana

  La Garrucha, Chiapas 16. September 2005

Compañeras und Compañeros

Alle, die sich der Sechsten Erklärung aus dem Lakandonischen Urwald angeschlossen haben und es noch tun werden, im Namen des CCRI-CG der EZLN und im Namen der Männer, Frauen, Jugendliche, Kinder und Alte der Unterstützungsbasis, richten wir folgende Worte an Sie.

Compañeras und Compañeros, nach fast 11 Jahre des Kampfes gegen das Vergessen, gegen Marginalisierung und gegen Vernichtung, stehen wir hier. Wir haben uns nicht ergeben, wir haben uns nicht verkauft. Wir werden uns nicht verkaufen, und wir werden uns auch nicht ergeben, denn wir sind völlig davon überzeugt, dass unser Kampf ein gerechtes Anliegen für die Armen in Mexiko und auf der ganzen Welt verfolgt.

Die Lebensbedingungen für Arbeiter vom Land und in der Stadt, und auch die für Lehrer, Angestellte, Studenten, Hausfrauen, Ärzte, Lastwagenfahrer, Campesinos, Tagesarbeiter, Arbeitslose, Indigenas, Straßenkinder, religiöse Personen, Intellektuelle, Homosexuelle, Lesben und Künstler, verschlechtern sich zusehend, durch Schmerzen, Armut, Hunger, Tod infolge heilbarer Krankheiten und die Verachtung gegen diese große Mehrheit.

Währenddessen werden die Ausbeuter immer weniger und reicher, weil sie das Reichtum unserer Nation für sich horten.

Angesichts dieser wahllosen Besitzergreifung der Reichen, müssen wir unsere Worte in dieser Sechsten Erklärung sprechen, um unsere Kämpfe zu verbünden und gemeinsam zu gehen, ganz gleich welcher Hautfarbe, Glaube oder Rasse.

Wir sind Arbeiter vom Land und aus der Stadt, die körperlich befähigt sind und das Wissen besitzen zu produzieren und herzustellen was unsere Gesellschaft braucht. Mit dieser immensen Kapazität von Männer und Frauen vom Land und aus der Stadt, sind wir fähig Wohlstadt zu schaffen um unser Land zu unterstützen. Deshalb glauben wir, dass die Lösung für diese große Ungerechtigkeit unter der wir leiden auf unsere Seite und in unsere Hand liegt, denn wir haben bereits gesehen, dass man von der Regierung nichts Gutes zu erwarten hat.

Während dieser Jahrhunderte des Spotts und des Betruges, haben sich die Reichen auf Kosten der Arbeiter vom Land und aus der Stadt bereichert. Auf dem Land leiden wir unter den niedrigen Preise für unsere Waren, und in der Stadt leiden sie unter Arbeitslosigkeit und niedrige Gehälter.

Auf diesem langen Pfad haben wir getrennt nach einer Lösung gesucht, und die Antwort auf allem war bisher Spott, Betrug, Repression, Einkerkerung, Folter und Verschwinden.

Diese dunkle Geschichten des Kampfes die wir durchlitten haben, waren nicht der beste Pfad, und sie sollten nicht wiederholt werden.

Müssen wir weitere 500 Jahre des Widerstandes gegen Vergessenheit und Marginalisierung führen? Müssen wir noch mehr Jahre korrupter Politiker und Verkäufer unserer Patria ertragen? Wenn sie uns nur gezeigt haben, dass jedes Mal wenn wir gegen Ungerechtigkeit und für unsere Rechte kämpften, wir angeklagt und wie Verbrecher und Vaterlandsverräter verfolgt wurden.

Das ist in Wirklichkeit passiert, und es geschieht weiterhin in unser Land, und wir sollten ihnen nicht erlauben ihre Todesprojekte weiterzuführen. Denn die Stunde ist gekommen unsere Kräfte zu verbünden, unsere Kämpfe, unsere Gedanken, unsere Ideen, unsere Herzen, unser Vertrauen, unsere Hoffnungen eines Tages eine wahre Veränderung in unser Leben zu erfahren.

Wir wissen welche Risiken und Kosten daraus den Zapatisten entstehen können, aber wir haben beschlossen sie einzugehen. Es spielt keine Rolle was geschieht, wenn das der nötige Preis ist um die Ungerechtigkeit zu beenden.

Wir erkennen auch die Erfahrungen all ihrer Kämpfe an, all der Organisationen und der sozialen Bewegungen, die sie alle in dieser Zeit gesammelt haben, und wir glauben, dass jede Organisation die Fähigkeit hat eine Bewegung zu planen und zu organisieren. Sie haben Erfahrungen in der organisatorischen Praxis aller Bewegungen gesammelt, die jede Organisation geführt hat, und wir müssen diese Erfahrungen von heute an erweitern.

Wir rufen noch einmal dazu auf, gemeinsam gegen einen gemeinsamen Feind zu kämpfen, unter Berücksichtigung der langen Brücke des Widerstandes, ohne in Konformität zu verfallen, in Konkurrenzkämpfe, Abspaltungen und Korruption. Wir sollten niemals zulassen, dass die Wünsche des Feindes sich verwirklichen-

Wir sollten kämpfen und die Wünsche der Ausgebeuteten durchsetzen.

Das waren unsere Worte.

 Quelle:  
  http://www.ezln.org.mx/ 
 

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