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Fluchtursachen bekämpfen? Von wegen!

ILA Nr. 451 - Dez 2021

ILA vom 16.12.2021

  Vor 30 Jahren begannen die Verhandlungen über den Abschluss eines Nordamerikanischen Freihandelsabkommens (spanisch TLCAN, englisch NAFTA) zwischen Kanada, den USA und Mexiko, das schließlich am 1. Januar 1994 in Kraft trat. Während die, überwiegend unter internationaler Kontrolle stehende, mexikanische Teilfertigungs- oder Maquilaindustrie durch den vereinfachten Zugang zum US-Markt gewisse Vorteile hatte, war die kleinbäuerliche Landwirtschaft Mexikos nicht annähernd in der Lage, mit den Billigprodukten der hochtechnisierten US-Betriebe zu konkurrieren. Durch TLCAN/ NAFTA hat sich in den ländlichen Regionen Mexikos vieles verändert. Neoliberale Poltiker*innen in aller Welt werben für Freihandelsabkommen immer gerne mit dem Argument, sie würden den wirtschaftlichen Fortschritt in den Ländern des Südens befördern und damit auch "Fluchtursachen bekämpfen". Die Folgen von TLCAN/NAFTA in Mexiko sind ein Lehrstück dafür, dass es genau umgekehrt ist: Freihandelsabkommen befördern Flucht und Migration. Über die Folgen von TLCAN/NAFTA für das ländliche Mexiko sprach Gerold Schmidt mit Ana de Ita vom Centro de Estudios para el Cambio en el Campo Mexicano (Studienzentrum zum Wandel auf dem Land in Mexiko − Ceccam).

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 Quelle:  
  https://www.ila-web.de/ausgaben/451/liebe-auf-den-ersten-ton 
 

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