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Regierung erklärt: Keine Verbindung zwischen EZLN und Narcos

La Jornada vom 25.06.2005
Fabiola Martinez
übersetzt von Dana

  Die Bundesregierung werde nichts tun um den Befragungsprozess zu verletzen, den die Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) unter ihren Unterstützungsbasen führt, noch werde sie eine militärische Offensive gegen diese Gruppe führen, teilte das Regierungsministerium (SG) mit. Desgleichen erklärte es, die Marijuanafelder, die von der Bundesarmee in Chiapas entdeckt wurden, "befinden sich nicht innerhalb der zapatistischen Einflusszone".

So lauteten die Äußerungen des Leiters des SG, Carlos Abascal Carranza, während eines etwa einstündigen Treffens mit Gesetzgebern und dem Beauftragten für Frieden in Chiapas, Luis H. Alvarez, der erklärte, dass er auf seinen "zahlreichen Besuchen" auf chiapanekischen Gebiet "kein Anzeichen für den Anbau irgendwelcher" Drogen im zapatistischen Einflussgebiet entdeckt habe.

In diesem Ton sprach der mexikanische Innenminister eine EZLN die Einladung aus, nach Beendigung der Befragung die Wiederaufnahme des Dialoges zu akzeptieren.

Der derzeitige Präsident der Kommission für Frieden und Versöhnung (COCOPA), Francisci Amadeo Espinosa, Abgeordneter der Arbeitspartei, gab der Presse ein Bericht über die Positionierung des SG: "Der Minister (Abascal) ratifizierte die Erklärung des Sprechers des Präsidentenbüros, nach der es keinerlei Verbindung zwischen der EZLN und dem Drogenhandel gibt."

Er betonte desgleichen den "Willen (der Regierung) die Dialogskanäle mit der EZLN offen zu halten", die nach Meinung der Bundesautoritäten, "nicht klar entschieden habe, auf welchen Weg es weitermachen will".

Nichtsdestotrotz, so Espinosa, betrachtet die Regierung die Erklärung der Zapatisten keine militärische Offensive vorzubereiten, für einen sehr wichtigen Schritt..

Dem PT-Abgeordneten Abascal zufolge, drückte er ihnen gegenüber die Bereitwilligkeit und Verpflichtung der Regierung aus, dabei zu helfen, dass die zapatistische Consulta "in völliger Freiheit und absolutem Respekt" durchgeführt werden kann.

Espinosa vertraue in Abascal’s Worte, in besonders darauf, eine Antwort der Zapatisten erwarten und eine permanente Kommunikation mit der COCOPA beginnen zu dürfen, den Dialogprozess.

Luis H. Alvarez versicherte seinerseits, "ständige Besuche in die chiapanekischen Gemeinden" durchzuführen, "einschließlich derer, die als zapatistisch qualifiziert worden sind". Es sei von höchster Wichtigkeit, dass die COCOPA, die Bundesexekutive und die staatlichen und lokalen Mächte, eine ständige Verbindung aufrechterhalten, um Meinungen auszutauschen.

Auf direkte Fragen bezüglich vorhandener oder nichtvorhandener Verbindungen der EZLN zu den Marijuanafelder, die von der Armee sichergestellt wurden, erklärte der Beauftragte: "Ich habe dort keinerlei Anzeichen für einen solchen Anbau festgestellt, aber ich denke, dass solche Fragen nicht an uns gestellt werden sollten; vielleicht kann das Nationale Verteidigungsministerium mehr Informationen beisteuern".

Hinsichtlich den Verhandlungen mit den Zapatisten sagte er: "Es hat kein Dialog mit den Comandantes gegegeb, sicher, aber es hat ihn zunehmend mit den Einwohnern aller Gemeinde von Chiapas gegeben . . . Aus eben diesem Grund habe ich meine Besuche nicht eingestellt, den bei einem fehlenden Dialog, ist es schwer die verschiedenen Meinungen einzuholen, von denen einige übereinstimmen werden".

Espinosa fügte hinzu, die COCOPA bleibe weiterhin eine lebendige Instanz in der Beziehung zur EZLN, obwohl er zugab, dass das Problem aufgrund der Zurückweisung des indigenen Gesetzes durch die Zapatisten "nicht gelost ist ". Was wir bräuchten, erklärte er, ist dass es in der Zone keine Militärbasen mehr gibt.

Er deutete an, dass die Wiederaufnahme des Dialoges von der Bereitwilligkeit der EZLN und der Regierung abhänge, und wenn es keine Kommunikation mit der COCOPA gegeben habe, dann läge das daran, dass "Marcos dies nicht akzeptiert hat, und dafür tragen wir keine Schuld".

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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