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Atenco, Mexico: Stimmen aus dem Knast

Indymedia vom 01.06.2006
activist@s

  Seit Montag, dem 29.05 hat die 4. zivile Friedenskommission zur Beobachtung der Menschenrechte, aus verschiedenen Orten Europas, in Mexiko Ciy ihre Zelte aufgeschlagen. In einer Woche werden Interviews mit Opfern, "offiziellen" Personen, AnwaeltInnen und MedizinerInnen, rund um die brutalen Geschehnissen in Atenco vom 3.und 4. Mai gefuehrt.

Die Komission wird Untersuchen durchfuehren, hat alle Betroffenen und Beteiligten gebeten, bzw. aufgefordert ihre Zeugnisse dieser dunklen Tage in diesem Rahmen zu veroeffentlichen. Ueber einen Anwalt bekamen die MenschenrechtsaktivistInnen folgenden Brief von Gefangenen, aus dem Gefaengnis Almoyola de Juarez. Brueder und Schwestern der Menschenrechtsgruppen aus der europaeischen Union, Hier zwischen den Mauern und Zaeunen, kaempfen wir um nicht ihr Spiel zu spielen, wir verstaendigen uns mit Stift und Papier , unseren einzigen Waffen neben unserem Bewusstsein und unseren Gedanken. Brueder und Schwestern , neben den Schlaegen, den Vergewaltigungen unserer Frauen, den Vergewaltigungen unserer Brueder, den Mord an einem Jungen, versuchen sie uns wegzunehmen was unser ist; hier zwischen den Schreien der Waechter, den Anfeindungen anderer Gefangener, versuchen wir zu vergessen was sie uns angetan haben, den Geruch des Blutes, die Schreie , die Misshandlungen, zu vergessen. So frage ich Peņa Nieto(Gouverneur des Staates Mexiko). Koennen sie nachts gut schlafen, Seņor? Wie koennen Sie die Vergewaltigungen und Schlaege die wir erlitten haben, leugnen? Wie koennen Sie von einem Rechtsstaat ohne Folter sprechen, wenn die Fernsehbilder zeigen wie sie uns psychisch und physisch folterten? Wie koennen Sie das uebermalen, verschweigen was sie nicht nur uns, sondern auch unseren Muettern, Kindern, Schwestern, Bruedern und Angehoerigenn, angetan haben? Wie koennen Sie ihren Chef, dem Praesidenten Fox, noch in die Augen schauen? Das Heranwachsen Ihrer Kinder haengt von Ihnen ab, Seņor, aber wuerden Sie Ihren Kindern erzaehlen was passiert ist waeren sie traumatisiert

Brueder und Schwestern, von hier erscheint Eure Solidaritaet geschwisterlich, sie geht weiter als nur gewoehnliche Solidaritaet und besitzt keinen Namen, sie hat kein Wort, danke fuer Eure Unterstuetzung und Euer Interesse an uns, sie durchbricht die Grenzen. Danke an all die Leute in Solidaritaet und an die Brueder und Schwestern auf der anderen Seite des Planeten, deren Herzen mit den unsrigen schlagen. Wir hoffen, die Leute in den fernen Laendern, koennen unsere Stimme hoeren-

aus dem Gefaengis Almoloya de Juarez.

 Quelle:  
  http://de.indymedia.org/2006/05/148629.shtml 
 

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