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Oaxacas Polizei nimmt Repräsentant der Volksversammlung APPO fest

La Jornada vom 11.08.2006
Octavio Vélez Ascencio
übersetzt von Eberhard Raitelhuber

  Oaxaca-Stadt, Bundestaat Oaxaca. Am diesem Freitagmorgen wurde der ehemalige Sekretär der "Sección 22" der nationalen Lehrergewerkschaft, einer der führenden Vertreter der oaxakenischen Volksversammlung APPO, Evangelio Mendoza González von Polizisten der "Policia Ministerial" des Bundesstaates Oaxaca in der Gemeinde Santa María Atzompa (ca. 20 Kilometer von Oaxaca-Stadt, d.Ü.) festgenommen.

Aufgrund dessen haben mobile Brigaden der APPO Kontrollposten entlang der Hauptstraßen aufgestellt, um zu verhindern, dass der Verhaftete außerhalb des Staates gebracht wird (wie dies mit dem Repräsentant der Organisation CODECI, Catarino Torres Pereda geschah, der am 6. August festgenommen und anschießend illegal in das Hochsicherheitsgefängnis "La Palma" im Bundesstaat Mexiko überführt wurde; d.Ü.).

Gestern sagte Mendoza González, falls er festgenommen würde, "ist dies kein Problem â€" der Gouverneur Ulises Ruiz Ortiz wird nicht genügend Gefängnisse haben, um alle einzusperren, die sich gegen seine Regierung auflehnen."

Der Sprecher der "Sección 22" der Lehrergewerkschaft, Daniel Rosas Romero, ließ in einer Stellungnahme verlauten, dass die Polizisten, die bei der Festnahme zivil gekleidet waren, ein Auto der Marke Nissan "Tsuru" ohne amtliches Kennzeichen verwendeten.

Des weiteren gab er bekannt, dass die Regierung des Bundesstaates mit der Gefangennahme von Mendoza González ihre "Terrorkampagne" gegen die Mitglieder der gewerkschaftlichen Bewegung und gegen die Volksversammlung in Oaxcaca - APPO - verstärke.

Die Volksversammlung von Oaxaca wies die Version der Staatsanwalt des Bundesstaates über den Tod eines Mannes zurück, der infolge einer Schießerei umkam. Die Staatsanwaltschaft behauptete, es habe sich hierbei nur um eine Streiterei gehandelt. Nach Auskunft der APPO werde auf diese Art und Weise versucht, ein Verbrechen zu decken, das von der Regierung des Bundesstaates angeordnet worden sei.

Diesbezüglich wird die gewerkschaftlich-populare Bewegung heute gegen Nachmittag einen Veranstaltung zum Gedenken an José Jiménez Colmenares abhalten. Jiménez Colmenares wurde gestern bei einer Demonstration durch mutmaßliche Polizisten erschossen. Das Opfer wird am morgigen Samstag auf dem Gemeindefriedhof von Ejutla de Crespo, ca. 60 Kilometer von der Hauptstadt Oaxaca entfernt, beigesetzt.

In einer Pressekonferenz informierte die Staatsanwältin des Bundesstaates Oaxaca, Caña Cabeza, dass vier Personen durch Mitglieder der APPO illegal festgehalten werden. Sie seien im Anschluss an die Schüsse (auf die DemonstrantInnen; d.Ü.) am gestrigen Donnerstag festgenommen worden.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx:8080/detienen-agentes-oaxaquenos-a-lider-de-appo 
 

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