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Erklärung weiterer Autonomer Bezirke

Denuncia vom 28.08.2002
übersetzt von Dana

  28. August 2002

Brüder und Schwestern aus den Gemeinden der Reforma K’an Akil und allen Gemeinden des offiziellen Bezirkes von Chilón, Chiapas.

Vertreter der Gemeinden der Autonomen Bezirke von Primero de Enero, Olga Isabel, Che Guevara, 17 de Noviembre, Vicente Guerrero, Lucio Cabañas und Miguel Hidalgo, sind hier zur Gemeinde von K’an Akil gekommen, weil hier ein Mord verübt worden ist. Sie haben einen unserer Compañeros ermordet, der an den Autonomieprozess beteiligt gewesen ist. Compañero Antonio Mejía wurde bedroht, verfolgt und ermordet, von einer Gruppe Paramilitärs, die in dieser Region operieren, und die der Regierung bekannt sind, und von ihr "Las Aguilares" genannt werden. Sie haben den Compañero Antonio Mejia, aus der Gemeinde von K’an Akil ermordet, weil er dem Autonomen Bezirk angehörte, weil er ein Zapatist war, weil er die Erfüllung der San Andrés Verträge forderte, und somit, die Anerkennung unserer Rechte und Kultur.

Compañero Antonio wurde von Paramilitärs ermordet. Dies war nicht der einzige Vorfall, den am 7. August wurde unser Compañero José López Santiz ebenfalls ermordet, durch die Hand von Geschäftsleute und Viehzüchter. Wir wollen auch an die drei Märtyrer aus Morelia erinnern, die Compañeros Ermelindo, Siberiano und Sebastián, die von der Bundesarmee erschossen worden sind. Wir erinnern uns auch an die Compañera Guadalupe, die ebenfalls von der Polizei und der Öffentlichen Sicherheit ermordet worden ist. Wir erinnern uns an Compañero Alonso Gómez Ramírez, der von Paramilitärs in der Gemeinde von Abasolo ermordet wurde.

Die Regierungen haben immer noch nichts getan um diese Verbrechen zu klären oder die Schuldigen zu bestrafen. Das ist nicht gerecht, denn wir alle verdienen Respekt, und keiner hat das Recht das Leben von jemanden zu rauben, der für seine Leute und für Leben kämpft.

Wir kamen um euch zu bitten, nicht zuzulassen, dass Mörder unter euch und in euren Gemeinden wohnen. Werdet nicht zu ihren Komplizen. Wir machen die Bezirks-, Staats- und Bundesregierungen für diese Morde verantwortlich, genau wie die Paramilitärs, die Öffentliche Sicherheitspolizei und die Bundesarmee.

Alle von uns, die hierher gekommen sind, kommen aus den Autonomen Bezirken, wir haben unsere eigenen Komitees, und wir werden es nicht zulassen, dass unsere Compañeros weiterhin sterben, noch dass ihre Tode vergessen bleiben. Wir, die Autonomen Bezirke, haben die Drohungen und Feindseligkeiten dieser paramilitärischen Gruppen viele Male denunziert, aber die Regierung hat nichts gegen sie unternommen. Deshalb sind wir hier um für Gerechtigkeit zu kämpfen. Dieser Mord muss geklärt werden, und die Schuldigen bestraft.

Wir kamen um zu sagen, dass Compañero Antonio nicht alleine ist, dass unsere Compañeros und Compañeras aus der Gemeinde von K’an Akil nicht alleine sind, dass unsere Compañeros, aus allen Gemeinden des Autonomen Bezirkes in Rebellion Olga Isabel, nicht alleine sind.

Genug mit den Drohungen und Feindseligkeiten gegen unsere Compañeros!

Wir fordern Respekt für unseren Kampf und unsere Form der Organisierung!

Wir rufen die Zivilgesellschaft auf, alle, die sich für Menschenrechte engagieren, und alle unsere Brüder und Schwestern auf, uns dabei zu helfen um Gerechtigkeit zu kämpfen.

Raus mit den Mördern und Paramilitärs aus diesen Gemeinden! Es leben die gefallenen Compañeros!

Brüderlich,

Die Autonomen Bezirke von Primero de Enero, Che Guevara, Olga Isabel, 17 de Noviembre, Vicente Guerrero; Lucio Cabañas und Miguel Hidalgo.

 Quelle:  
  http://www.enlacecivil.org.mx 
 

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