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Einwanderungsbehörde bestreitet Gebrauch von "Schwarzen Listen"

Poonal vom 12.10.2001

  (Mexiko-Stadt, 6. Oktober 2001, comcosur-Poonal).- Mexiko hat im Zuge der weltweiten Sicherheitspolitik nach dem Anschlag auf die Vereinigten ebenfalls seine Einwanderungskriterien verschärft. Obwohl sich das Land weder im Krieg befindet noch Teil des aktuell die Weltlage bestimmenden Konfliktes ist, sprach der Beauftragte der Nationalen Migrationsbehörde (INM), Felipe de Jesis Preciado, von 81 Festnahmen sog. Illegaler, die arabischer Herkunft seien. Der Beamte bestand gleichzeitig auf der Feststellung, keine "Schwarzen Listen" zu besitzen, nach denen bestimmte Nationalitäten verstärkt verfolgt würden. Er fügte hinzu, dass es einen Anstieg von Anzeigen durch anonyme Bürger gegen "Papierlose" mit anschließender "Verwahrung", und dies nicht nur bei Menschen arabischer Herkunft, gebe.

Nach Darstellung von Preciado hätte es vor den Attentaten eine "Sympathie" und eine Tendenz, sie zu schützen von der mexikanischen Bevölkerung gegenüber den MigrantInnen gegeben. Aber nach dem 11. September habe sich dieses Verhalten verändert und es sei vermehrt zu Anzeigen gegen "Papierlose" gekommen.

Noch am 11. September waren 41 Iraker festgenommen worden. An den darauffolgenden Tagen wurden desweiteren Männer libanesischer, pakistanischer jemenitischer und jordanischer Herkunft festgenommen.

Außerdem bestritt der Migrationsbeauftragte die Militarsierung des Behördenpersonals im Bundesstaat Chiapas, wie einige Medien berichtet hatten. Preciado mußte allerdings zugeben, dass der Delegierte des INM für Chiapas, Javier Miguel Bolaños, ehemaliger Agent des Militärs ist. Bolaños sei jedoch bereits seit zehn Jahren aus dem Militärdienst ausgeschieden.


Quelle: poonal
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