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Newsletter Peace Watch Switzerland Dezember 2006

Peace Watch Switzerland vom 01.12.2006

  PWS SpendenanzeigeI. Peace Watch Switzerland

Es geht auf das Ende des Jahres zu. 2006 waren über 40 Personen im Einsatz in Chiapas, Guatemala und Palästina/Israel. Wir sind froh und dankbar, dass sich auch für 2007 zahlreiche Interessierte gemeldet haben. Leider fehlen aber die nötigen Mittel dazu. Daher haben wir in den letzten Tagen viele Briefe mit einem Spendenaufruf versand. Wir sind dankbar für jeden kleineren und grösseren Beitrag. Helfen auch Sie mit einer Spende? Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

III. Das Projekt Mexiko

Weitere 12 PWS-Freiwillige wurden in den letzten Wochen ausgebildet und stehen vor ihrem Einsatz in Südmexiko. Sie werden eine unruhige Region antreffen. Im militarisierten Oaxaca ist der Konflikt um den strittigen Gouverneur auch nach sechs Monaten keineswegs gelöst, die Auseinandersetzungen haben bisher 17 Menschenleben gekostet, Oaxaca Stadt befindet sich de facto in einem Ausnahmezustand. Wir sind daran, dort eine internationale Präsenz aufzubauen. In Chiapas fanden in der Region der Montes Azules zwei gewaltsame Vertreibungen durch mehrere hundert Paramilitärs statt, dabei kamen vier Personen ums Leben, weitere gelten als vermisst, siehe den Bericht des Menschenrechtszentrums Frayba auf www.peacewatch.ch. Mexiko steckt in einer tiefen "sexeñio"-Krise, einer Krise des Übergangs am Ende der Präsidentschaft Fox. Umso wichtiger ist die Menschenrechtsbeobachtung. Momentan ist der 200. Freiwillige von PWS in Chiapas im Einsatz!

IV. Das Projekt Guatemala

Ein kleiner Schritt in Richtung strafrechtlicher Aufarbeitung des Genozids ist getan: General Ángel Abilan Guevara Rodríguez, Verteidigungsminister unter Lucas García sowie Oberst Germán Chupina Barahoa, Ex-Direktor der berüchtigten Nationalpolizei wurden in Untersuchungshaft genommen. Zwei Angeklagte sind flüchtig, gegen drei weitere, darunter Ríos Montt, hat die guatemaltekische Justiz den internationalen Haftbefehl bisher nicht umgesetzt. Zu den Hintergründen siehe den Fijate-Artikel "Erste Festnahmen wegen Genozids" auf www.peacewatch.ch. Die von den PWS-Freiwilligen begleiteten ZeugInnen verfolgen diese Entwicklung mit grossem Interesse. Am 29. Dezember wird Guatemala das zehnjährige Jubiläum des Friedensvertrags feiern. Die ersten Haftbefehle gegen die Verantwortlichen der Massaker sind eines der wenigen Zeichen der Hoffnung in einem Land, in dem heute mehr Menschen eines gewaltsamen Todes sterben als während des Krieges. Das nächste PWS-Training zu Mexiko und Guatemala findet statt am 15.-17. Februar und 8.-11. März, Anmeldungen bitte bis 15. Januar an chiapas-AT-peacewatch-PUNKT-ch.

Der PWS Newsletter erscheint alle zwei Monate.
An- und abmelden sowie Anmerkungen, Kritik und Lob per Mail:
info-AT-peacewatch-PUNKT-ch
Peace Watch
Switzerland
Quellenstrasse 31
8005 Zürich
Tel: 044 272 27 88
info-AT-peacewatch-PUNKT-ch
http://www.peacewatch.ch
PC 87-356427-6

 Quelle:  
  http://www.peacewatch.ch 
 

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