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Worte des Delegierten Null auf der 4. Konferenz der COPAI

EZLN vom 02.12.2006
Der Delegierte Null
übersetzt von Dana

  Worte des Delegierten Null auf der 4. Konferenz der Politischen Linken Antikapitalistischen Organisationen (COPAI) der Anderen Kampagne, in D.F.

So anders und so groß, dass es in die Geografie von oben nicht passt.

I.- Die Andere Kampagne im Norden Mexikos: oben und unten "Oaxaca" sagen.

Hunderte von illegal Verhafteten, Dutzende Vermisste, Folterungen, Durchsuchungen, Schläge. Junge Männer und Frauen, Indigenas, Mädchen und Jungen, Senioren. Man könnte sagen: unten, das Volk von Oaxaca. Oben, die Präventive Bundespolizei (PFP), die Paramilitärs von Ulises Ruiz, die großen Massenmedien, die politische Klasse.

Dazu zu schweigen, bedeutet "Oaxaca" von oben zu sagen, und von oben die erfreuliche und idiotische Bilanz zu ziehen.

Denn da oben machen sie sich daran zu erklären, dass alles wieder normal sei, und dass der "Konflikt" unter Kontrolle ist, weil die "Anführer" festgenommen worden sind, als ob diese Bewegung "Anführer" hätte, die man kaufen, einsperren oder töten könnte. Sie sagen, dass man jetzt wieder zum Alten zurückkehren müsste. Das heißt, weiter nach oben zu blicken, auf die Symbole der politischen Macht, auf ihre Simulationen, auf jene, die angeblich befehlen und anordnen, während die wahre Macht ihren Massenmedien, Kommentatoren, Nachrichtensprechern, Künstlern, Intellektuellen, Polizeichefs, und militärischen und paramilitärischen Befehlshabern die Tagesordnung diktiert.

"Oaxaca" unten zu sagen bedeutet, Compañera und Compañero zu sagen, die Verfolgten aufzunehmen, die eigenen Kräfte für das Vorzeigen der Verschwundenen und für die Befreiung der Verhafteten zu mobilisieren, zu informieren, zur internationalen Solidarität und Unterstützung aufzurufen, nicht zu schweigen, das heißt, diesen südlichen Schmerz aufzugreifen, und zu zeigen, dass er sich durch das ganze Land erstreckt, und über die Grenzen der vier Seiten hinaus, so, als ob die Schmerzen unten genannt, ausgesprochen, gehört und gewandert werden.

Oaxaca breitet sich im Schmerz, aber auch im Kampf aus. Kleine Splitter dieses Volkes breiten sich wie ein Puzzle über das ganze Nationalgebiet aus, und über eine geografische Grenze hinaus, die zumindest im Norden lächerlicher ist den je.

In den zwei Monaten, in denen wir die verschiedenen Ecken des mexikanischen Nordens bereist haben, erschien Oaxaca immer wieder. Und sie kleidete sich in Schmerz und Wut, und sie sprach zu uns und blickte uns an.

Und die Otra hörte und hört zu, und breitet die Arme aus, wie es die Tausenden Zapatisten tun, die in Solidarität mit Oaxaca zwei Mal den Straßenverkehr in Chiapas zum Erliegen gebracht haben, und die Otras in allen Ecken des Unteren Mexikos, und die Otras in allen Ecken der Welt. So wie sie es weiterhin tun werden, auch wenn niemand das zur Kenntnis nimmt, als ob es den zersplitterten Spiegel nicht gäbe, der wir sind, die niemand sind.

Zu Oaxaca, über Oaxaca und für Oaxaca sagen wir:

Kommunique des Geheimen Revolutionären Indigenen Kommitees -
Generalkommandantur der Zapatistischen Armee der Nationalen
Befreiung. Mexiko.

2. Dezember 2006.

An das mexikanische Volk, an die Völker der Welt:

Brüder und Schwestern:

Der Angriff, den unsere Brüder und Schwestern der Bevölkerung von
Oaxaca erlitten haben, kann von jenen nicht ignoriert werden, die in allen
Ecken des Planeten für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie kämpfen.

Aus diesem Grund, ruft die EZLN alle ehrlichen Personen in Mexiko und auf
der ganzen Welt auf, von dort aus kontinuierliche Aktionen der Solidarität
und Unterstützung für die Bevölkerung von Oaxaca durchzuführen, mit den
folgenden Forderungen:

Das unversehrte Wiederauftauchen der Verschwundenen, die Freilassung der
Verhafteten, die Absetzung von Ulises Ruiz und den Abzug der Bundesarmee
aus Oaxaca, die Bestrafung der Schuldigen für die Folterungen,
Vergewaltigungen und Morde. Kurzum: Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit
für die Bevölkerung von Oaxaca.

Wir rufen dazu auf, dass in dieser internationalen Kampagne, auf alle
möglichen Arten und an allen Orten darüber berichtet wird, was in Oaxaca
geschehen ist und geschieht, ein jeder nach seiner eigenen Art, Zeit und
Ort.

Wir rufen dazu auf, diese Aktionen in einer weltweiten Mobilisierung für
die Bevölkerung von Oaxaca am 22. Dezember 2006 zusammenströmen zu lassen.

die Bevölkerung von Oaxaca ist nicht allein. wir müssen es ihr und
allen sagen und zeigen.


II. 45.000 km in der (ANDEREN) Kampagne.

Im Verlauf ihrer Beteiligung an der ersten Etappe der Anderen Kampagne, hat die Sechste Kommission der EZLN mehr als 45.000 Kilometer (47.890, wie jemand berichtet, der mitgezählt hat) des Gebietes bereist, das wir mit Kenntnis von Ursache, Wirkung und Ziel, als das Andere Mexiko bezeichnen können: das Mexiko derer von unten.

Was wir gesehen und gehört haben, hallt nicht nur durch die Erde der 31 Bundesstaaten und eines Bundesdistrikts, wir haben uns bereits mit Compañeros und Compañeras aus mindestens 35 Gebieten getroffen: die 32 der oberen Geografie, und dazu Comarca Lagunera, Huasteca, und dieses Gebilde, das mit einer eigenen Identität nördlich des Rio Bravo heranwächst.

Der Atem, der die Andere Kampagne bewegt, ist so groß, dass er sich nicht in Grenzen zwängen lässt: nördlich des Rio Bravo gibt es ein anderes Mexiko.

"Wir werden niemals verlieren. Wir sind hier. Wir werden immer hier sein", sagte eine junge Chicana, die wusste, wovon sie sprach.

Wir haben viele Mexikos gehört und gesehen, mit verschiedenen Farben und Sprachen, mit unterschiedlichen Wegen. Und mit ihnen bemerkten wir, dass alle eins werden, um über den Schmerz zu sprechen und um die Rebellion zu bewerkstelligen.

Zu Fuß, auf dem Motorrad, zu Pferd, mit dem Fahrrad, mit dem Auto, mit dem Zug, mit der Fähre, legten wir 45.000 km einer sehr anderen Kampagne zurück, und, um die Worte einer Raramuri Indigena aus der Sierra Tarahumara zu verwenden, "wir haben die Krankheit gesehen, und gleichzeitig das Heilmittel gefunden".

Mit eigenem Licht strahlte der Schmerz, und der Baum des Widerstands, der seit Jahrhunderten unten wurzelt, fing an zu funkeln.

Wir können nicht weiter allein Widerstand leisten, jeder für sich. Wir müssen uns vereinen, für uns und für alle.

Mit einem Wort: Mexiko wird nur leben können, wenn das Untere Mexiko lebt.

Und das untere Mexiko wird nur leben können, wenn die Gefangenen von Atenco und alle politischen Gefangenen des Landes befreit, wenn die Verschwundenen wohlbehalten wieceraufgetaucht sind und alle Haftbefehle gegen die sozialen Kämpfer aufgehoben werden.

III.- Weder blau noch gelb - der Andere Norden existiert auch.

Die vier Räder des Kapitalismus: Raub, Verachtung, Ausbeutung und Repression, verbinden unten, was oben durch blaue und gelbe Umfragen und Bestrebungen geteilt wird.

Die Andere Kampagne hat das Land zurück gewonnen, hat von neuem entdeckt, dass der Norden auch Mexiko ist.

Einige Beispiele:

Es gibt da oben eine Linie, die Teacapán und Dautillo in Sinaloa, mit Isla Mujeres in Quintana Roo, und Puerto Progresso in Yucatán verbindet; sowie Joaquín Amaro und San Isidro in Chiapas, mit Matamoros in Tamaulipas, und El Mayor in Baja California.

In diesen acht Ecken des unteren Mexikos werden Fischerfamilien verfolgt, weil sie arbeiten. So wird unter dem Deckmantel des Umweltschutzes, die Arbeit kriminalisiert.

Die Umweltpolitik der neoliberalen Regierungen, sowohl auf Bundes- als auch auf staatlicher und munizipaler Ebene, besteht aus der Zerstörung der Natur... oder darin, sie ihren rechtmäßigen Beschützern zu entreißen, um sie der Gier der großen Konzerne auszuliefern.

Andererseits kann man in drei Staaten, Sonora, Zacatecas und San Luis Potosí, die jeweils von der PRI, der PRD und der PAN regiert werden, feststellen, was diese "Aufrechterhaltung der makroökonomischen Variablen" beinhaltet.

Damit ist die Zerstörung der mexikanischen Landwirtschaft und die Entvölkerung durch die Ausweisung von Millionen von Mexikanern in die Vereinigten Staaten gemeint. Und der Wiederaufbau der alten porfiristischen Haciendas, und ihre Neubestückung mit indigenen Migranten aus den südlichen und südöstlichen Staaten Mexikos.

In Mexiko, bedeutet die "Modernität", die Rückkehr in die porifiristische Epoche.


IV.- Nach dem 20. folgt oben ... das 19 Jahrhundert. -

Die Maschinerie, die Waren herstellt, versteckt sich in der Ursache, aber nicht in der Wirkung. Hinter dem Markt und hinter dem Gehalt verbirgt sich der eigentliche Kern des Systems: der private Besitz der Mittel für Produktion und Veränderung.

Die neuen Nationen, die sich an der neuen Eroberung Mexikos beteiligen, werden von den Banken gebildet, den Industrien und dem Handel, alle aus dem Ausland. Und ihre Eroberungs- und Besatzungsarmeen sind Abgeordnete, Senatoren, Bürgermeister, Lokalabgeordnete, Gouverneure, Landespräsidenten, Staatssekretäre.

Diese ist die gegenwärtige Geschichte, die das nördliche, mittlere und südliche Mexiko verbindet. Die Zustände am Ende des 19. und der Anfang des 20. Jahrhunderts sind zurückgekehrt:

&-; Landenteignung.

&-; Zerstörung von Kultur und Geschichte.

&-; Zerstörung der Natur.

&-; Zerstörung des sozialen Gewebes.

&-; Zerstörung der organisatorischen Kultur.

&-; Gewalt gegen Frauen, auf familiärer, sozialer, kultureller und institutioneller Ebene.

&-; Missachtung der Älteren und Senioren.

&-; Vermarktung der Kindheit.

&-; Kriminalisierung der Jugend.

&-; Privatisierung der Bildung auf Ober- und Hochschulniveau.

&-; Abbau des Schulwesens auf Grund- und mittlerer Ebene.

&-; Abbau der sozialen Sicherheit.

&-; Zerstörung und Wiederaufbau der Arbeitsbedingungen, um sie auf das Niveau der Zeit von Porfirio Díaz zurückzubringen.

&-; Unterdrückung des Straßenhandels und Erstickung des kleinen und mittleren Handels; zu Gunsten des großen ausländischen Handelskapitals.

&-; Verachtung und Repression gegen sexuelle Differenzen, einschließlich innerhalb der Linken.

&-; Perverser Autismus der großen Massenmedien.

"Der Hunger wirft uns um, aber die indigene Würde hebt uns auf", sagte uns eine indigene Frau, Anführerin der Kumiai.

In Mexiko arbeitet man, um nicht zu sterben, und wird von der Arbeit umgebracht.


V. - Wir sind, wer wir sind.

Der tragende Bestandteil der Anderen Kampagne, sind Indigenas, Jugendliche und Frauen. ArbeiterInnen auf dem Land, und in der Stadt, sie alle.

Im Norden haben wir uns in Oaxaca mit den Triquis, Mixteken und Zapoteken getroffen; Und auch mit den Kumiais, Kiliwas, Kukapas, Tohono O’odham oder Papágos, Comca’ac oder Seris, Pimas, Yaquis, Mayos Yoreme, Rarámuris, Caxacanes, Coras, Wixaritari, Kikapoos, Maskovos, Teenek, Pames, Nahuas, Chichimecas, Tepehuanos, Guarijios.

In den Völkern, Stämmen und indigenen Nationen des Nordens ist es häufiger und natürlicher, Frauen als Häuptlinge, Leiter und Führer anzutreffen.

"Wir möchten das bleiben was wir sind", sagte uns eine Rarámuri Indigena. Und das hätten auch ein Jugendlicher, eine Jugendliche, eine Frau sagen können.

"Auf das die Stimme wandert, um dieser Welt Kraft zu geben", sagt die Frau, jung und indigen, im Norden Mexikos.


VI. - Unten kennt man ein Herz.

Der antikapitalistische Kampf wurde nicht mit der Sechsten Erklärung und der Anderen Kampagne geboren, er folgte und folgt vielen Wegen in politischen, sozialen Organisationen, NGO, indigenen Völker, Kollektive, Gruppen, Familien und Einzelne.

Die Sexta und die Otra haben nur dazu aufgerufen, uns zu finden, uns kennen zu lernen, uns zu respektieren, uns zu vereinen.

Und das wurde erreicht.

Jetzt müssen wir alle als Andere Kampagne antworten, wer wir sind, wo wir stehen, wie wir Mexiko und die Welt sehen, was wir tun wollen, und wie wir es tun wollen.

Aus diesem Grund, laden wir vom 4. bis zum 10. Dezember dieses Jahres, zur internen Consulta ein.

Die Andere Kampagne ist nicht ein anderer unterer Kampf, sie ist der Kampf eines jeden, aber sie knüpft andere Bindungen, die der Solidarität und der Unterstützung, die des gleichen Schmerzes und der identischen Rebellion, die des Respekts, die der gekannten und anerkannten Differenzen.

Das Andere Mexiko fängt unten an. Und es hört nicht auf, bis es sich neu geschaffen hat, weil das fehlt, was fehlt.

Die Andere Kampagne macht sich Anders gegenüber dem Oben und seinen Spiegeln. Wir werden weder zusammenfinden noch uns vereinen. Jene, die sich Calderón von oben widersetzen, streben nicht danach das Land zu verändern, sondern an die Macht zu kommen. Jene von uns, die sich Calderón von unten widersetzen, stellen sich allem entgegen, was da oben Ideen simuliert und Verachtungen praktiziert

Das Offizielle wird zu Fall gebracht werden, und das "Legitime" auch, und genauso der Name, den jene annehmen, die annehmen, dass alles beim Alten bleibt, und oben für und gegen das Unten entschieden wird, um weiterhin den gleichen Albtraum zu verwalten, den wir erleiden.

Dieses Land ist voller Ecken und Winkel.

Von dort aus, und nicht von den Palästen, den Regierungssitzen und Bunkern der politischen Klasse aus, wird sie hinausgehen, wachsen und eine andere Alternative sein.

Das ganze Land lebt in einem Gefängnis, aber es gibt scheinbare und echte Gefängnisse. Deshalb muss der Kampf für das unversehrte Wiederauftauchen der Verschwundenen, für die Freiheit der Gefangenen von Atenco, und jetzt von Oaxaca, Teil einer nationalen Kampagne sein.

Gemeinsam damit, können sich nationale Bewegungen gegen die hohen Stromgebühren, für Umweltschutz, und für die Förderung des Straßen- und Kleinhandels erheben, sowie für Boykotte gegen den Großhandel.

Als Zapatisten machen wir auf den Stellenwert der antikapitalistischen Kämpfe der selbstverwalteten anarchistischen und libertären Gruppen und Kollektive aufmerksam.

In Chihuahua sprachen wir über die Tlatoleros, die indigenen Boten, die von einem Volk zum anderen gereist sind, um sie einzuladen sich gegen das Vizekönigreich zu erheben. In der einen oder anderen Form sind wir das gewesen und werden es sein.

Während jene, die nach oben blicken wieder zum Alltag und zum angesagten Thema zurückkehren, blickt die Andere Kampagne auf sich selbst, definiert sich, bereitet sich vor.

Da oben blicken, sprechen und fragen sie nach 2012. Unten fragt die Andere Kampagne weiter nach dem wer und was des Nationalen Kampfprogramms, und danach nach dem wie und wann. Dann wird der Kalender von oben gebrochen werden, und ein anderer, von unten und nach links wird aufkommen.

Die Stunde ist gekommen. Wir werden die sein, die wir sind, aber anders und besser.

Es ist Zeit aufzuwachen.

Subcomandante Insurgente Marcos. Sechste Kommission der EZLN. Delegado Zero. Mexiko, Dezember 2006.

P.S. - In dem kleinen, fensterlosen Quartier des Schattens, gestattet nur die Uhr zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Hier ist es immer Morgen. Der Schatten bereitet sich jetzt darauf vor, zu den Schatten zurückzukehren, die ihn geboren und genährt haben. Er zieht Bilanzen und rechnet nach. Er rückt wieder das gebrochene Herz voller Narben und Flicken zurecht. Er hebt Anker, breitet Segel aus. Ein anderes Land haftet seinen Füßen, seiner Haut, seinem Gehör und seinem Blick an. Er trägt einen Schmerz und eine Wut in sich, die alle Worte aller Sprachen nicht auszudrücken vermögen. In den Bergen des mexikanischen Südostens, wartet das kollektive braune Herz, das ihm befiehlt, auf eine Antwort, die es schon seit Jahrhunderten kennt: der Morgen muss anbrechen, wie er immer anbricht, das heißt, mit Schmerz und mit Wut. Der Schatten weiß, was er in den braunen Bergen, die ihn leiten, hören wird.

Dem Schmerz Linderung und der Wut Hoffnung gebend, wird es in uralter Sprache sagen: "Mach dir keine Sorgen, sei nicht traurig. Das Herz unserer Patria ist nicht traurig, weil immer noch das fehlt, was fehlt.".

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/la-otra-campana/605/  
 

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