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Oaxaca: Mitarbeiter von Radio Calenda angegriffen

Poonal vom 06.02.2007

  (Mexiko-Stadt, 1. Februar 2007, púlsar).- Der mexikanische Staat muss Maßnahmen ergreifen, um die Mitarbeiter von Radio Calenda zu schützen. Für diese Forderung setzten sich der Weltverband der Basisradios AMARC (Asociación Mundial de Radios Comunitarias) und die Mexikanische Kommission für Verteidigung und Förderung der Menschenrechte (Comisión Mexicana de Defensa y Promoción de los DDHH) bei der Interamerikanischen Menschenrechtskommission ein. In einem Bericht betonten die beiden Gruppen "die Schwere und Dringlichkeit der Angriffe und Drohungen gegen Mitarbeiter des Basisradios Radio Calenda aus Oaxaca".

Die beiden Organisationen baten die Interamerikanische Kommission, vom mexikanischen Staat zu fordern, Maßnahmen zu ergreifen, um "das Leben und die körperliche Unversehrtheit der Radio-Mitarbeiter zu schützen". Außerdem müsse die Meinungs- und Redefreiheit in der Gemeinde San Antonino Castillo de Velasco garantiert sein. In diesem Ort im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist Radio Calenda ansässig.

Die beiden Initiativen berichteten, am 25. Januar habe eine Auseinandersetzung zwischen Anhängern der PRI-Partei und Mitgliedern der Gemeinde San Antonino de Velasco statt gefunden. Dabei seien die Radio-Mitarbeiter Emilio Santiago, Darío Campos und Abel Sánchez geschlagen worden. Einer von ihnen sei festgenommen worden, auf einen anderen sei zweimal geschossen worden. Diesem Vorfall seien massive Todesdrohungen, Schließungen des Radios, Belästigungen und körperliche Gewalt vorangegangen, etwa Freiheitsentzug durch maskierte Personen am 27. November 2006.

Der Sender sei "der einzige in der ganzen Gemeinde, der über den sozialen Konflikt berichtet". Mit den Angriffen sei "ein Anschlag verübt worden gegen die Meinungsfreiheit und das Recht auf Information für die Gemeindemitglieder".


Quelle: poonal
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