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Warnungen über erneute paramilitärische Aktivitäten in der Lacandona

La Jornada vom 01.02.2007
Angeles Mariscal
übersetzt von Dana

  Tuxtla Gutiérrez, Chiapas, 31. Januar. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Anzeichen dafür, dass soziale Akteure, die mit den paramilitärischen Aktionen und Politiken der Selva Region von Chiapas, in den Jahren 1995-1999 in Verbindung stehen, erneut in dieser Zone, mit ihren reichen natürlichen Ressourcen, Stellung bezogen haben.

Nach der Aggression der Lakandonischen Indigenas gegen die Einwohner des Dorfes Viejo Velasco am 13. November 2006, bildeten die genannten Organisationen eine Beobachtungskommission. In dem von ihnen vorgelegten Bericht wird darauf hingewiesen, dass der Umsiedlungsprozess und die Vertreibung von Gemeinden, sowie die Einschüchterungsaktionen und Aggressionen, die gegen die "irregulären" indigenen Gemeinden betrieben werden, im Grunde den Interessen extranationaler Unternehmen gehorchen.

Das Ziel sei die Positionierung und Kontrolle von Gebieten, die reich an natürlichen Ressourcen sind, mit einer strategischen Bedeutung für die nationale Souveränität, wie die Biodiversität, die Waldbestände der Bergmassive, sowie unkontaminierte Quellen und Flüsse.

Nach Aussage der Menschenrechtszentren, darunter das Zentrum Fray Bartolome de las Casas, werden bei den Aktionen zur Räumung dieser Region "soziale Akteure" eingesetzt, die "mit der paramilitärischen Politik und Handlungen in Verbindung stehen", und bei früheren Angriffe "weder bestraft noch entwaffnet worden sind". Insbesondere wurde dabei auf die "Organisation für die Verteidigung der Indigenen und Campesino Rechte" (OPDDIC) hingewiesen.

"Angesichts dieser Interessen und diesen Akteuren, besteht die Gefahr, dass die Aktionen von Druck, Einschüchterung und Aggressionen gegen andere indigenen Gemeinden in der Region, sowie gegen Menschenrechtsorganisationen und Verteidiger, die diese Gemeinden begleiten, weiterhin fortgesetzt werden", erklärt der Bericht weiter.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die OPDDIC offen damit gedroht habe, bewaffnete Gewalt einzusetzen, um die Gemeinden von San Jacinto Lacanjá, Flor de Cacao, Ojo de Agua und El Semental zu vertreiben.

Die Organisationen forderten die Auffindung und unversehrte Präsentation von Mariano Pérez Guzmán, Miguel Moreno Montejo, Juan Peñate Montejo und Pedro Núñez Pérez, Einwohner des Dorfes Viejo Velasco, die seit dem bewaffneten Angriff verschwunden sind. Ebenfalls gefordert wird die Freilassung von Diego Arcor Meneses, ein Ejidatario der Gemeinde Nueva Tila, der unrechtmäßig festgenommen wurde, und angeklagt wird für den besagten Angriff verantwortlich gewesen zu sein.

Die genannten Organisationen, darunter das Komitee für die Verteidigung der Indigenen Freiheit, Xi’nich, das Zentrum für Indigene Rechte, das Zentrum für Frauenrechte von Chiapas, Maderas del Pueblo del Sureste, und das Menschenrechtskomitee Fray Pedro Lorenzo de la Nada, ersuchten die Behörden die Integrität und das Leben der Familien zu garantieren, die die irregulären Niederlassungen der Selva Lacandona bewohnen, und insbesondere die von Miguel Angel García Aguirre und dessen Familie, die von Angehörigen der OPDDIC bedroht worden sind.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2007/02/01/index.php?section=politica&article=021n2pol 
 

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