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Marcos ruft zum Zusammenhalt der indigenen Völker Lateinamerikas auf

La Jornada vom 03.06.2007
Ulises Gutierrez
übersetzt von Dana

  Hermosillo, Sonora, 2. Juni. Subcomandante Marcos richtete einen Aufruf an alle indigenen Völker des Amerikanischen Kontinents, von Alaska bis Patagonien in Argentinien, sich zu vereinen und sich der sozialen Ungerechtigkeit entgegenzustellen, die sie erleiden.

Im Rahmen des 12. Iberoamerikanischen Autorentreffens "Horas de Junio", hob der Delegierte Null den Mut und die Tapferkeit der indigenen Völker in Mexiko hervor, die gegen eine Gesellschaft ankämpfen, die hartnäckig an eine frivole Lebensführung festhält, die sie noch mehr marginalisiert.

"Es gibt Geschichten voller Licht, Schätze aus Worte, Freuden, die bersten − und alles bemalen sie mit ihren Farben, aber auch mit ihren Schmerzen, Wunden, die sich nicht schließen wollen, Trauern, die nur gelindert, aber niemals durch Worte geheilt werden können", erklärte er.

Während des Treffens im Gebäude der Gesellschaft für Geschichte von Sonora, las Marcos gemeinsam mit dem Nicaraguanischen Dichter Ernesto Cardenal, vor mehr als 500 Anwesenden Gedichte vor.

"Als wir aus Vicam abreisten, fuhren wir an am Hügels Boca abierta vorbei, eins der Tore des belagerten Gebietes des Yaqui Stammes. Vielleicht hatte der Mond sich seinen Weg gut überlegt, denn als sein Licht mich flankierte, der schon einige Ellen über den Horizont stand, zeichnete sich darin der Umriss des Hügels perfekt ab, der seit einigen Wochen einen Aufruf an alle indigene Völker des amerikanischen Kontinents erschallen lässt, das Treffen der Indigenen Völkern im nächsten Oktober", sagte Marcos.

Der zapatistische Anführer bezog sich damit auf das Treffen der indigenen Gemeinden von Amerika, das vom 11.-14. Oktober in Vicam stattfinden wird, auf das Territorium des Yaqui Stammes, im Bezirk von Guayamas, Bundesstaat Sonora.

Ernesto Cardenal zollte dem Kampf des EZLN seine Anerkennung an hob den Einfluss Mexikos auf die Sandinistische Revolution in Nicaragua hervor. Cardenal las das Gesicht "Las Loras" ("Die Papageien") vor, das die enormen Opfer derer erläutert, die ihr ganzes Leben dem sozialen Wandel und der Gerechtigkeit für die Marginalisierten gewidmet haben.

"Mein Freund Michel ist militärischer Verantwortlicher in Somoto, und er erzählte mir, dass er einmal einen Schmuggelring für Papageien entdeckt hat, die in die Vereinigten Staaten exportiert werden sollten, um dort Englisch zu lernen."

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2007/06/03/index.php?section=politica&article=016n1pol 
 

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