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Anstieg der Armut in Lateinamerika
Poonal vom 02.09.2003 |
Poonal Nr. 588, 2. September |
(Guatemala-Stadt, 26. August 2003, cerigua).- Zwischen den Jahren 2000 und 2002 sind die Indikatoren für Armut und extreme Armut in Lateinamerika deutlich gestiegen. Die Studie "Sozialer Überblick Lateinamerika" der Ökonomischen Kommission für Lateinamerika CEPAL (Comisión Económica para América Latina), die in einer Lokalzeitung veröffentlicht wurde, nennt eine Zahl von 55 Millionen an Hunger leidender Lateinamerikaner und -amerikanerinnen.
Laut Recherchen von CEPAL leben 220 Millionen Latinos in armen Verhältnissen. Das bedeutet, dass ein großer Teil der Bevölkerung mit unzulänglichen und unsicheren Lebensbedingungen konfrontiert ist.
Für vier (Honduras, Nicaragua, El Salvador und Guatemala) der 23 untersuchten Länder seien die Aussichten nicht sehr günstig. Man ist aber bei CEPAL der Ansicht, dass in diesen Staaten bis zum Jahr 2015 möglicherweise ein leichter Rückgang der Hungersnot verzeichnet werden könnte. Aussichten auf einen Rückgang der Unterernährung bei Kindern existieren jedoch nicht.
Die Studie belegt auch, dass mehr Frauen als Männer in Armut leben. Frauen hätten weniger Chancen, die Armut zu überwinden. Die Arbeitsbeschaffungsmassnahmen und ihre (ökonomischen) Einkünfte liegen unter denen der Männer. Einer der Faktoren, der zur Verwurzelung der Armut beiträgt, ist, dass es immer mehr gebildete Hausfrauen gibt. Durch die genannten Probleme wird diesen jedoch die Möglichkeit erschwert, ihre Familie an ein würdiges und angemessenes Lebensniveau anzupassen.
Als weiteres Problem wird in den Studien von CEPAL genannt, dass die allgemeine Frauenbeteiligung in der Politik schwach ist und die Maßnahmen für ihre Aufnahme "zu langsam" vonstatten gehen. Im Arbeitsbereich gibt es zudem eine geringe Frauenbeteiligung auf Führungsebenen.
Quelle: poonal
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