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Das Grüne Gold - Welthandel mit Bioenergie: Märkte, Macht und Monopole

FDCL vom 09.07.2007
Autor: Thomas Fritz

  Regierungen, Lobbyisten und manche Nichtregierungsorganisationen betrachten den Welthandel mit Bioenergie als alternativlos. Der Klimawandel lasse keine andere Wahl, so ihr Diktum. Entwicklungsländer wiederum besitzen die Flächen, nach denen die agroenergetische Massenproduktion verlangt. Felder und Forsten der Industriestaaten genügen nicht, um die eigene Nachfrage zu decken. Die Rohstoffbasis des Südens ist vielfältig. Soja, Zuckerrohr, Palmen, Rizinus, Maniok und Eukalyptus wecken die Begehrlichkeiten der Biospritbranche.

Jedoch produziert der Biomassehandel erhebliche Kollateralschäden: die Plünderung der Tropenwälder, die gewaltsamen Vertreibungen, die Expansion von Monokulturen, die Abhängigkeit der Kleinbauern, der Siegeszug der Gentechnik, das Verheizen von Nahrungspflanzen sowie die nachwachsenden Monopole transnationaler Konzerne. Auch die einstigen Ideale einer ökologischen Energiewende − dezentrale Erzeugung und demokratische Kontrolle − gehen mit dem agroenergetischen Welthandel hoffnungslos verloren.

Das Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) möchte mit seiner neuen Veröffentlichung einen Beitrag zur aktuellen Debatte über den »Weltmarkt Bioenergie" aus internationalistischer Perspektive leisten. Die Broschüre widmet sich den waghalsigen Szenarien der grünen Kraftstofflobby, den Konzentrationsprozessen in der Biospritbranche sowie den immensen Investitionen in die Produktion und den Handel mit Energiepflanzen. Ferner schildert sie die riskante Mutation der Kleinbauern zu Energiewirten, den bioenergetischen Schub für die Gentech-Industrie und die alarmierenden Prognosen zur Welternährung. Abschließend folgt eine Kritik der aktuellen Vorhaben zur Zertifizierung vermeintlich »nachhaltiger" Biokraftstoffe, wie sie auch in Deutschland vorangetrieben werden.

Inhalt

1.   Einführung
2.   Die grünen Hoffnungsträger
3.   Im Rausch des Ethanols
4.   Landvermessung: Die Welt als Energieplantage
5.   Verhagelte Klimabilanzen
6.   Gewinner: Das Agrobusiness
7.   Verlierer: Vertragslandwirte
8.   Bulle, Bär und platzende Blasen
9.   Kredite, Subventionen und Filz
10. Welthandel statt dezentraler Energie
11. Nachwachsende Monopole
12. Siegeszug der Genpanscher
13. Manipulierte Grundnahrungsmittel
14. Schockwellen in den Agrarmärkten
15. Volle Tanks und leere Bäuche
16. Verschärfung der Landkonflikte
17. Hauptwiderspruch Klimawandel
18. Zertifizierung: Be-Siegelung des Raubbaus
19. Greenwashing des Biobusiness
20. Etikettenschwindel: deutsche Biosprit-Zertifikate
21. Solidarität gefragt
22. Quellen

Doppelsendungen bitten wir zu entschuldigen!
Wer keine weiteren Mails mehr erhalten möchte, wird bei Rückmeldung umgehend aus dem Verteiler gestrichen!

FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Research and Documentation Center Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl-berlin.de

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz * Amtsgericht Charlottenburg *
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf *

 Quelle:  
  http://www.fdcl-berlin.de/index.php?id=1235 
 

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