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Nochmal - Berlin:Veranstaltung mit CIPO

Veranstaltungshinweis vom 05.05.2004

  hallo peter, hier eine veranstaltungsankündigung:
es wäre nett, wenn alle überlegen, wie sie diese Ankündigung noch verbreiten per mail. Es ist ziemlich kurzfristig, aber es wird wohl noch einen flyer geben, den ihr euch im Buchladen Schwarze Risse, Mehringhof, (auf dem Infotisch) abholen könnt und gerne in projekten, häusern, kneipen, an freundInnen verteilen könnt. wenns klappt noch heute nachmittag,
5.5..

Montag, den 17. Mai um 19.30 im FDCL, Mehringhof 2.Hof, 4.Stock, Gneisenaustr. 2a

Veranstaltung mit einer Aktivistin von CIPO:

"Feinde des Unrechts"
Rebellion der Frauen in Mexiko

Oaxaca ist einer der ärmsten Bundesstaaten Mexikos. Wo Armut ist, da ist auch Repression. "CIPO" organisiert basisdemokratisch indigene Gemeinden zur Verbesserung ihrer Lebenssituation und zur Bildung von Gegenmacht − ohne Waffen, ohne Hass, und ohne nach Staatsgewalt zu trachten. Dennoch sind die Mitglieder des "Indigenen Volksrats" permanenten Gewaltakten ausgesetzt. Gemäß ihrem Vorbild, dem mexikanischen Revolutionär Ricardo Flores Magón, erklären sie sich zu "Feinden de s Unrechts" und kämpfen um Lebensrechte nach der Devise: "Wir haben nicht das Recht, die Hoffnung aufzugeben". Wir werden eine Organisation und eine Person kennen lernen, die uns inspirieren können, wie man Tag für Tag arbeitet, aber "nicht ohne Träume", und wie man mit Zorn kämpft, aber "nicht ohne Zärtlichkeit". Dolores Villalobos Cuamatzi macht eine Europa-Reise unter dem Motto "Viele Hände, aber nur ein Herz, um zu kämpfen". Sie wird uns von Arbeit und Kampf der indigenen Gemeinden berichten, besonders der Frauen, von Bewahrung und Änderung ihrer Traditionen, von ihrer (Aus-)Bildung und ihren rebellischen Aktionen.

CIPO-RFM d.h. Consejo Indigena Popular de Oaxaca "Ricardo Flores Magon" − eine basisorientierte Indigena-Organisation, in der Alte, Junge, Campesinos/as, ArbeiterInnen, LehrerInnen, KünstlerInnen, anarchistische Punks... aus den Gemeinden verschiedener Indigena-Völker organisiert sind. Sie in ihrer Verschiedenheit, auch in der Unterschiedlichkeit ihrer Erfahrungen und Fähigkeiten den Reichtum ihrer libertären Organisationsform sehen.
Sie tragen den Namen Flores Magon, weil er Indigena war, in Oaxaca geboren wurde, sein Herz, seine Gedanken und seine politische Praxis aber internationalistisch ausgerichtet waren. Sein Beispiel zeigt, dass es möglich ist, das Leben zu einer Form des Widerstandes zu machen, Gleichheit nicht nur als Utopie zu leben − ohne Macht anzustreben oder Macht aufzuzwingen. Sie haben keine Führer, ihre Aktivitäten sind das Ergebnis gemeinsamer Entscheidungsfindung. Wichtig sind für sie direkte Aktionen, die nicht gewaltsam sind. Sie nehmen offizielle Räumlichkeiten ein. Sie machen Demonstrationen und Feste mit Masken und Laternen, mit Särgen und bemalt mit Blutflecken (roten Flecken), mit Musik und Tänzen. Auf diese Weise haben sie einiges erreicht, was lebensnotwendige Dinge wie Gesundheit, Bildung, Wohnungen, Wege, Rechtsstreitigkeiten, Achtung vor der Natur und ihren Sitten und Gewohnheiten betrifft. Eine weiße Blume in den Händen der Kinder und alter Menschen dient als mächtiges Schild und verhindert die direkte Repression.

Als Zielsetzungen ihrer Reise haben sie vorallem auch formuliert: Ihre Sicht der aktuellen Situation der indigenen Völker in Mexiko , insbesondere der Frauen und sozialer Bewegungen, in denen die Frauen eine fundamentale Rolle spielen, darzustellen. Die Verletzung der Menschenrechte , die insbesondere die Frauen betrifft, zu vermitteln und die Art und Weise, wie sie Widerstand leisten. Ihre Positon zu den Problemen der Biopiraterie und der Gentechnologie, der Megaprojekte, der Komunikationsmedien, der Entwicklung in den Gemeinden ...darzustellen − ihr Widerstand dagegen und wie sie ihre Autonomie aufbauen.

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