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Gloria Muñoz Ramírez: Warten

Diejenigen von unten

La Jornada vom 25.06.2005
Gloria Muñoz Ramírez
übersetzt von Gruppe B.A.S.T.A.

  Die jüngsten Kommuniques der EZLN haben Unruhe und Spekulationen auf nationaler und internationaler Ebene geweckt. Es gibt nicht wenige Belege für eine Besorgnis ob des Roten Alarms, den die Zapatistas wegen der Durchführung einer internen Befragung verordnet haben, um über die nächsten Schritte ihres Kampfes zu entscheiden. Die Solidaritätskollektive, Organisationen und Personen aus Frankreich, Deutschland, Argentinien, Uruguay, Venezuela, Österreich, Kolumbien, Spanien, Italien, USA und vielen weiteren Teilen der Welt sind voller Erwartung und haben für sich [ebenfalls] einen Alarmzustand erklärt.

Menschenrechtsorganisationen aus Deutschland, zusammengeschlossen im Ya-Basta-Netz, haben darauf gedrängt, die Vorgänge in Chiapas aus der Nähe zu beobachten, Spekulationen zu vermeiden und sich auf die Informationen zu beziehen, die von den Akteuren bekanntgegeben werden. Italienische Kollektive und Organisationen, darunter die Zeitschrift Carta, Inter Mailand und das Kollektiv Maribel, weisen darauf hin, dass sie seit Beginn des Roten Alarms "äußerst aufmerksam sind, angesichts dessen, was passieren kann. Wir würden gerne dorthin kommen, um unsere Solidarität möglichst nahe zu bringen und nicht nur auf virtueller Ebene". Und sie fordern von der mexikanischen Regierung öffentliche und transparente Informationen, die die Bewegungen der mexikanischen Armee erklären.

In Madrid fordern das "Centro de Documentación Zapatista", die "Comisión de Solidaridad con Chiapas de la CGT", die "Plataforma de Solidaridad con Chiapas, Oaxaca y Guatemala" und das "Red de Apoyo Zapatista" vom Verteidigungsministerium und der Präsidentschaft "davon Abstand zu nehmen, den Kampf gegen den Drogenhandel als Mittel gegen die Zapatistas zu instrumentalisieren", wobei sie den geographischen Fehler öffentlich machten, der bei den jüngsten Operationen gegen den Drogenhandel in Chiapas vorgekommen war. Bis jetzt hat dies nur die Präsidentschaft verwirklicht, nicht die Armee.

Es gibt weitere Erklärungen und Solidaritätsbriefe aus vielen Teilen der Welt. In La Garriga, Barcelona, gibt es dieser Tage ein zapatistisches Fest, bei dem die jüngsten Ereignisse in den rebellischen Gemeinden von Chiapas das zentrale Thema sind. Alle teilen die Idee, weiter in Alarmbereitschaft zu sein, während die Zapatistas ihre interne Befragung zelebrieren, damit es keine Provokationen der Bundesregierung und der Armee gibt, und haben dieGewissheit, dass es die Zivilgesellschaft sein wird, die als erste über die Entscheidung der rebellischen Dörfer informiert ist. Und außerdem: warum sollte man spekulieren oder versuchen, zwischen den Zeilen zu lesen, was die Zapatistas mit Klarheit skizzieren.

Die bisher verbreiteten Kommuniqués lassen keinen Zweifel. Sie bereiten keinerlei militärische Offensive vor und werden die Ergebnisse der internen Befragung in einigen Tagen bekanntgeben. Sie verabschieden sich auch nicht, obwohl sie den Raum lassen, damit sich der- oder diejenige, die sie beim Aufbau des nächsten Schrittes nicht begleiten will, von ihnen verabschieden kann.

Die zapatistischen Texte sind weder ausschließend noch verzichten sie auf die Leute. Das zapatistische Wort ist Atem, Hoffnung, Konsequenz und Aktion... Man muss nur wissen zu warten.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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