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Konferenz: Alternative Wirtschaftsstrategien in Lateinamerika

Herausforderungen für die europäische Linke

FDCL vom 10.10.2007

  26.-28.Oktober 2007
Internationale Konferenz:
Alternative Wirtschaftsstrategien in Lateinamerika - Herausforderungen für die europäische Linke
Gemeinsame Veranstaltung mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Lateinamerika, Die Linke

Die Absage an den Neoliberalismus stellt die progressiven Kräfte Lateinamerikas vor die Aufgabe, Sofortprogramme der wirtschaftlichen und sozialen Erholung zu verwirklichen, darüber hinaus aber auch Grundzüge eines alternativen Wirtschaftsmodells zu erarbeiten, das als Leitmodell der ökonomischen Politik für die Wende zu einer zukunftsfähigen und sozial gerechten Entwicklung dienen kann. Dabei gilt es realistisch bestehende und kurz- oder mittelfristig nicht zu verändernde Bedingungen der Weltwirtschaft zu berücksichtigen. Diese Kernfrage einer tragfähigen post-neoliberalen Entwicklung beginnt in der Diskussion der lateinamerikanischen Linken an Bedeutung zu gewinnen. Das XIII. Treffen des Forums von Sao Paulo, das dafür einige Prämissen unterbreitete, spricht von einem „lateinamerikanisch-karibischen Entwicklungsmodell“. Was bedeutet eine gerechte Wirtschafts- und Sozialordnung? Welche Grundzüge soll ein solches Modell aufweisen und welche Verallgemeinerungsfähigkeit haben diese Vorschläge? Welche Chancen hat eine alternative regionale Wirtschaftspolitik  in der neoliberal globalisierten Welt? Wie können makroökonomische Spielräume ausgeweitet werden? Wie können Zukunftsvisionen und reale wirtschaftliche Gegebenheiten in ein realisierbares Handlungskonzept gebracht werden? Welche regionalen und intenationalen Voraussetzungen sind zu schaffen und was können solidarische Kräfte in Europa dazu beitragen?

Freitag, 26.10.
18 Uhr
Eröffnungsreferate:
Träume oder Zukunftsprogramme in Lateinamerika? Welche Chancen hat eine alternative regionale Wirtschaftspolitik  in der neoliberal globalisierten Welt?
Referent: Prof. Dr. Joachim Becker, Wien
Erfahrungen des Realsozialismus und Überlegungen für sozialistische Neuansätze
Referent: Prof. Dr. Klaus Steinitz, Berlin

Sonnabend, 27.10.
10-13 Uhr 
I.Varianten eines alternativen Wirtschaftsmodells in Lateinamerika
- Alternativentwürfe zum Neoliberalismus in den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Soziales in der Diskussion der lateinamerikanischen Linken
Referent: Prof. Dr. Edgardo Lander, Venezuela
- Brasiliens Einbindung in die Weltwirtschaft, Zwänge und Chancen - gibt es Optionen für eine binnenmarktorientierte Entwicklung?
Referent: Prof. Dr. Victor Hugo Klagsbrunn, Brasilien
- Die „erdölbasierte“ Entwicklung in Venezuela − Herausforderungen und Perspektiven für die Diversifizierung der Wirtschaft
Referent: José Enrique Peña, Wirtschaftsattaché der Botschaft Venezuelas
- Bolivien: Staatlicher Sektor und  genossenschaftlich-kommunitäre Strukturen als Grundlage einer zukunftsorientierter Entwicklung. Was haben die Nationalisierungen gebracht?
Referent: Edwin Villegas Villanueva, Handelsattaché der Botschaft Boliviens

14-18 Uhr
II. Alternative regionale Integration und Kräfteverhältnisse in der Weltwirtschaft
- Die Konzeption einer alternativen Integration in Lateinamerika und der Karibik, ihre Anforderungen an die Politik, an die Rolle des Staates und an die Organisationen des Volkes
Referent: Prof. Edgardo Lander
- ALBA: Start in eine neue Weltordnung? Eine Sicht aus der globalisierungskritischen Bewegung
Referentin: Ulla Lötzer, MdB
- Chancen einer „abkoppelnden Entwicklung“ - Erfahrungen der Vergangenheit und heutige Voraussetzungen
Referent: Prof. Victor Klagsbrunn, Brasilien

Sonntag, 28.10.
10 Uhr
Abschlussforum:
Alternative Wirtschaftsmodelle in Lateinamerika - partnerschaftliche Entwicklung Lateinamerika - Europa?
mit Heike Hänsel (MdB), Kerstin Sack (ATTAC), Prof. Joachim Becker (Wien), Prof. Edgardo Lander (Venezuela), Prof. Victor Klagsbrunn (Brasilien)

Ort: Helle Panke, Kopenhagener Str. 9, 10437 Berlin
Simultanübersetzung
Eintritt: 1,50 €/Tag, am Sonnabend 5 € inkl. Mittagessen


FDCL
Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V.
Centro de Investigación y Documentación Chile-América Latina
Centro de Pesquisa e Documentação Chile-América Latina
Research and Documentation Center Chile-Latin America
Gneisenaustraße 2a
D-10961 Berlin
Fon: ++49-(0)30-693 40 29
Fax: ++49-(0)30-692 65 90
email: info[at]fdcl.org

Weitere Informationen unter:
http://www.fdcl-berlin.de

FDCL e.V.:
Vereinsregister-Nr. 5010 Nz − Amtsgericht Charlottenburg
Vorstandsvorsitzende Petra Schlagenhauf

 Quelle:  
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