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Spick- oder Erinnerungszettel

Zapapres-Import vom 06.02.2001

  nannte Luis Hernández Navarro seinen mehr als 30 "Erinnerungspunkte" umfassenden Artikel in La Jornada vom 6. Februar. Ein "aufzaehlender" Beitrag, der die wichtigsten Aspekte und Hintergruende des am 24. Februar beginnenden Marsch der 24 Comandantes der EZLN − der zaptistischen Befreiungsorganisation − auf Mexico-Stadt beinhaltet, ein in der veroeffentlichten Meinung heftigst umstrittener Marsch, provozierend und polemisierend auch "Zapatour" genannt. Übersetzung: jk/ZAPAPRES, Mexiko, 07.02.01

− Anzahl der Zapaptistas, die sich am Marsch Richtung Mexico-Stadt beteiligen: 24.

− Zahl der Bundesstaaten, durch die sie reisen werden: 12.

− Abmarschtermin: 24. Februar.

− Ankunftstag auf dem Zócalo von Mexico-Stadt: 11. Maerz.

− Bundesstaat, in dem sie sich am laengsten aufhalten werden: Michoacán.

− Grund fuer den Aufenthalt: Teilnahme am Kongress des Nationalen Indígena Kongresses (CNI).

− Situationen, in denen die Zapatistas behaupteten, dass sie bewaffnet marschieren wuerden: keine.

− Ziel der Mobilisierung: Treffen mit den Mitgliedern des Parlaments, um ueber die Verfassungsreform im Zusammenhang mit dem Gesetzentwurf der COCOPA ueber Indígena-Rechte und Kultur zu diskutieren.

− Datum, an dem die Gesetzesinitiative der COCOPA veroeffentlicht wurde: 29. November 1996.

− Termin, zu dem der Gesetzentwurf dem Senat der Republik uebergeben wurde:
5. Dezember 1996.

− Tag, an dem die Bundesregierung und die EZLN die "Abkommen von San Andrés" unterzeichneten, die die Grundlage fuer die Gesetzesinitiative der COCOPA bildeten: 16. Februar 1996.

− Summe der Jahre, die seit der Unterzeichnung dieser Vereinbarungen vergangen sind: 5.

− Indígena-Fuehrer und Organisationen, die Teil des zapatistischen Beratungsgremiums zum Thema "Indígena Rechte und Kultur" bildeten: 55.

− Anzahl der nicht- indigenen Berater: 51.

− Anzahl der Vertreter von Indígena-Voelkern, die am Nationalen Indígena-Forum teilnahmen, das zwischen dem 3. und 8. Januar 1996 gemeinsam von der COCOPA und der EZLN organisiert wurde, und in dem die allgemeinen Grundzuege der Abkommen von San Andrés entwickelt wurden: 500.

− Teilnehmende Etnien: 32.

− Anwesende Indígena-Organisationen: 178.

− Anzahl der Personen, die im Oktober 1996 den Nationalen Indígena-Kongress (CNI) gruendeten, die groesste und representativste Indígena-Organisation des Landes: 10 000, darunter 3 000 gewaehlte Delegierte.

− Hauptforderung des CNI: Verabschiedung der Gesetzesinitiative der COCOPA.

− Aktionen und Demonstrationen zwischen Dezember 1996 und Maerz 1997 zur Unterstuetzung der COCOPA-Initiative: 193 regionale Demonstrationen, 10, organisiert von nationalen Campesina-Koordinationen, 5 regionale Indígena Foren, 239 auf Gemeindeebene, 313 Aktionen von solidarischen Organisationen der Zivilgesellschaft und 6 308 Persoenlichkeiten. 190 politische und soziale Organisationen und 864 Persoenlichkeiten aus dem Ausland erklaeren sich in diesem Zeitraum solidarisch mit der Gesetzesinitiative.

− Anzahl der Teilnehmenden an der Nationalen Consulta fuer die Anerkennung der Indígena-Rechte und das Ende des Vernichtungskrieges, die am 21. Maerz 1999 von der EZLN im ganzen Land organisiert wurde: 3 Millionen.

− Mehr als neunzig Prozent der Teilnehmenden unterstuetzten die Forderung, dass das Parlament die Gesetzesinitiative der COCOPA verabschieden sollte.

− Teilnehmende an der Consulta in Chiapas: 450 000., in Oaxaca: 260.000 und in Mexico-Stadt: 385 000.

− Anzahl der Verfassungsaenderungen und Gesetzesinitiativen, die von der mexikanischen Gesellschaft so intensiv und umfassend diskutiert wurde: keine.

− Gruende, fuer die Verelendung der Indígenas − so Alberto Fernández Garza, Praesident des Unternehmerverbandes Coparmex: Alkoholismus, fehlende Liebe und "bescheuerte Auseinandersetzungen" innerhalb der Gemeinden.

− Strafmassnahmen, die gegen die Zapatistas ergriffen werden muessten, nach Meinung von Ignacio Loyola, Gouverneur von Querétaro, dessen Familie Besitzer eines der wichtigsten Beerdigungsinstitutes dieses Bundesstaates ist: die Todesstrafe.

− Andere Massnahmen, die laut Raúl Picard, Praesident des Unternehmerverbandes Canacintra, ergriffen werden muessten, sobald die Zapatistas Chiapas verlassen: ihre Verhaftung.

− Meinung ueber Subcomandante Marcos, geaeussert vom Bischof von Ecatepec, Anhaenger der theologsichen Stroemung "fuer die Reichen": er ist ein armer Teufel.

− Ort, an dem die Senatoren, so Enrique Jackson, Fraktionschef der PRI im Senat
- die Zapatistas empfangen sollten: jedenfalls nicht im Senatsgebaeude. (Mensch weiss, dass die Indios nur die Hintertueren benutzen sollen.)

− Meinungsaeusserung desselben Senators ueber die Gesetzesinitiative der COCOPA: sie bringt dem Land nichts.

− Position von José Luis Soberanes, Praesident der Nationalen Menschenrechtskommission: Wenn der Frieden in Chiapas von der Verabschiedung der Gesetzesinitiative ueber Indígena-Rechte und Kultur abhaengt, dann muss sie verabschiedet werden und wir Juristen muessen dies aushalten koennen. Auf jeden Fall wird es eine Revision unter juristischen Gesichtspunkten geben muessen, wenn sich die Umsetzung als unmoeglich erweist.

− Anzahl der Zapatistas, die sich auf den Weg Richtung Mexico-Stadt machen werden und den Sturm ausgeloest haben: 24.


Quelle: Zapapres
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 Quelle:  
  http://www.zapapres.de 
 

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