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Comandante Tachos Worte im Bundeskongress

Kommunique vom 28.03.2001
übersetzt von Dana

  Bürger Abgeordnete und Senatoren in diesen legislativen Hallen des Bundeskongresses in San Lázaro:

Alle die wir heute vor der höchsten Tribüne unserer mexikanischen Nation vorfinden, an die Menschen von Mexiko und der Welt: Brüder und Schwester des Nationalen Indigenen Kongresses: Fast 500 Jahre lang, haben wir den Samen der Wahrheit gepflegt, wir alle Indigenas Mexikos.

Wir erbten das Wertvollste der Geschichte, die Erinnerung unserer ältesten Grossväter, das wahre Wort.

Für die allerersten Völker, war das Gesetz das wahre Wort, und es ging mit ihnen, und es ging unter uns allen.

Denn bei den ersten Männer und Frauen, jene mit welchen die Wahrheit lebte, wurden Worte immer eingehalten.

Und deshalb wird gesagt, dass die Männer und Frauen die ihre Worte einhalten, Männer und Frauen von viel Gesetz sind. Denn sie führten aus wozu sie sich mit ihrem Wort verpflichtet hatten. Deshalb war es und ist es für unsere Allerältesten eine Schande, sein Wort zu brechen.

Denn wenn das Wort gebrochen wird, geht das Vertrauen in das Wort verloren, und es wird nicht wieder geglaubt.

Deshalb haben sie nie aufgehört das Wort zu respektieren. Das eingehaltene Wort gibt Vertrauen.

Das Wort bringt dazu ihm zu glauben und nicht anzuzweifeln. Denn das eingehaltene Wort wird immer respektiert.

Denn in einer noch früheren Zeit, wussten unsere Grosseltern, dass das Wort nicht im Mund lebte, sondern aus dem Denken und dem Herzen kommt. Deshalb ist das Wort ernst, respektvoll und wird erfüllt. Deshalb sind Liebe, Zuneigung und Vertrauen der Schlüssel zur Wahrheit, den das wahre Wort − wenn man so gut wie sein Wort ist − gefunden hat.

Deshalb sind auch wir Zapatisten wenn wir sprechen sehr ehrlich.

Denn wir haben das Erbe unserer Grosseltern, die uns seit Generationen überlieferten und beibrachten, dass das wahre Wort das einzige ist mit dem man zeigen kann − wenn man so gut wie sein Wort ist − wozu man sich verpflichtet hat, und das ist das wahre Wort.

In unseren Völker, heute und immer, sind unsere Worte ehrlich, und dieses Wort verleiht Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Nicht wie es heute in unserem Land und der Welt ist, in dem das Wort nicht länger Vertrauen und Sicherheit gibt.

Sie wollten dieses Wort der ersten unserer ältesten Grosseltern aussperren, durch Täuschung, durch das Verbreiten von Misstrauen, es mit Geld kaufen damit es auf diese Weise vergessen wird.

Sie wollten das allererste Wort verbergen, sie wollten es vergessen, um die Welt des Geldes und des Marktes anzubieten, der Freihandelsverträge und der Globalisierung.

Sie wollten uns aussperren, und sagten dass wir alle gleich wären. Dass wir bereits in einem Land der Gleichheit lebten, dem Besten. Auf diese Weise wollten sie uns mit Falschheit und Lügen betrügen. Unsere Völker blickten sich um, sie hielten inne und fragten sich, was die Wege unserer allerersten Ältesten eigentlich waren und sind. Diese Dinge sind nicht unsere, sie bringen viele Papiere die wir nicht erkennen.

Lasst sie weggehen, es ist etwas anderes dass wir wollen. Wir wollen nur anerkannt werden.

Dass sie uns wirklich ein Platz in unserer Geschichte geben, und dass sie uns so respektieren wie wir sind.

So sprachen unsere Grosseltern, die Allerältesten, die Ersten, und sie liessen nicht zu dass ihr Wort verlorenging.

Es blieb erneut in weisen Herzen. Deshalb konnten sie nicht lügen, sie konnten das erste Wort nicht täuschen, jene, die diese allererste Länder bevölkerten, jene, die Name und Erinnerung gaben.

Deswegen, Senoras und Senores, Abgeordnete und Senatoren des Bundeskongresses und unseres Landes Mexiko, wollen wir Ihnen sagen, dass wir, die zapatistische Indigenas, die legitimen Erben sind. Wir kamen von weiter zurück als Gestern, wir kamen von dem allerersten Wort. Wir sind die Nachkommen jener die dieses Land zuerst bevölkerten.

Und deshalb, als wir unser Wort gesprochen haben − dass wir den COCOPA Gesetzesvorschlag für indigene Rechte und Kultur akzeptieren würden − respektieren wir die Verpflichtung unseres Wortes.

Wir sagten, dass wie ihn verteidigen würden. Wir hielten und respektierten unser Wort auch, weil es uns so beigebracht wurde, und unser Wort verändert sich nicht.

Denn das wahre Wort ist nicht etwas das modernisiert wird, noch etwas dass altmodisch wird.

Sie werden dass wahre Wort niemals ändern können, weil seine Wurzeln in dem tiefsten Teil von Mutter Erdes Herz liegen, und sie werden sie niemals zugrunde richten können.

Deshalb wollen wir Ihnen heute sagen, dass wir Zapatisten, immer das ausführen werden wozu wir uns mit unserem Wort verpflichtet haben. Dass, wenn diese 3 Signale erfüllt sein werden, wir mit dem Dialog fortfahren werden.

Wir werden nicht mehr fordern als wir bereits gesagt haben, denn wenn wir uns zu etwas verpflichten, wissen wir wir man sein Wort hält. Es ist unsere Garantie und wir werden sie ehren, und das Wort halten das wir bereits gegeben haben.

Denn das einzige das wir haben ist unser Wort.

Was wir Ihnen hier sagen, werden wir nicht brechen.

Noch werden wir Sie täuschen, noch weniger könnten wir Ihnen Lügen erzählen.

Für uns, von der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung, sind die Worte die wir zu Ihnen sprechen ehrliche Worte, die in unsere Herzen und unsere Seelen geboren werden.

Deshalb besetehen wir auf das Erfüllen der drei Signale, damit wenn sie ausgeführt worden sind, der Dialog folgen wird.

Und heute möchte Ich sie vor dieser Kammer der Abgeordneten und Senatorem, und vor den Menschen von Mexiko und der Welt darüber informieren, dass wenn die Beschlüsse der noch fehlenden Tische − der Tisch zu Demokratie und Gerechtigkeit, der eine zu Wohlfahrt und Entwicklung, der Sondertisch über die Frauenrechte, und das was an den verbleibenden Tische ausgemacht worden ist − ausgeführt sein werden, wir sagen, dass der Dialog dann beendet sein wird, weil die Ursachen die den Konflikt in 1994 herbeiführten erledigt sein werden.

Wir, die zapatistische Rebellen, werden nicht weitere Dinge hinzufügen, denn weitere Dinge hinzuzufügen nicht gut ist in den Augen der mexikanischen Menschen und der Welt.

Sobald unsere Forderungen erfüllt werden, werden die Menschen von Mexiko einen wahren Frieden erfahren, mit Demokratie, Freiheit und Gerechtigkeit für alle Menschen von Mexiko, soweit das möglich ist.

Wir alle indigene Völker von Mexiko, haben den COCOPA Vorschlag zu dem unseren gemacht, weil es unsere Worte beinhaltet die wir gesprochen haben, als wir uns in der grossen Kollektive von San Andrés Sakamch’en de los Pobres versammelten, um unser Wort zu geben.

Wir alle indigene und nicht-indigene Völker machten es zu dem unseren, denn das Wort ist das unsere, und wir geben Ihnen allen unsere Gedanken und unsere besten Bemühungen über die Gefühle die wir über das Vergessen, der Armut und der Marginalisierung spüren.

Wir geben Ihnen, als Vertreter der Menschen, unser Wort durch den COCOPA Gesetzesvorschlag.

Deshalb hoffen wir, dass sie als gute Senatoren und Abgeordnete, ein Gesetz machen können, das anerkennt, dass die indigene Völker ganz Mexikos sich in dem grössten Gesetz von Mexiko, die Verfassung der Vereinten Staaten von Mexiko, geschriebene Bestimmung finden werden.

Dieser COCOPA Gesetzesvorschlag. Dort ist unser Wort, dort ist der Traum von Millionen Indigenas, und sie alle wissen das.

Wir, die Zapatisten, haben zu Ihnen immer mit Wahrheit gesprochen. Zweifeln Sie nicht an uns.

Wir werden unser Wort zu halten wissen, das grösste, das allerwertvollste, das allerwichtigste.

Wenn alles erfüllt sein wird, wird die Erinnerung und die Geschichte sagen, dass unser Wort immer wahrhaft und ehrlich gewesen ist.

Gleichzeitig wird sie in der Geschichte unseres Landes, das die mexikanische Republik ist geschrieben stehen, dass im Jahr 2001, die Rechte der indigenen Völker Mexikos anerkannt worden sind, und dass die Kammer der Abgeordneten und Senators durch die konstitutionelle Anerkennung der indigenen Rechte und Kultur, halfen den Pfad des Dialoges und der Verhandlung zu folgen, indem sie die Rechte der allerersten Völker einbeziehen.

Deshalb hat das erste Wort fünf Jahrhunderte gelebt. Aber heute erscheinen wir noch einmal im Herzen unseres Landes, jene die sich heute an den Namen Tenochtitlan erinnern.

Das ist es, wie jene die diese Länder bevölkerten, unter dem selben Himmel, genannt wurde.

Und heute sind wir in anderen Zeiten gekommen, gemeinsam mit dem wahren Wort, um Ihnen, als Senatoren und Abgeordnete die die mexikanischen Menschen repräsentieren zu sagen, dass wir nicht sterben wollen, dass wir mit der Welt zusammenleben wollen ohne vergessen zu werden, ohne Armut, ohne Verzewiflung und ohne Marginalisierung.

Wir wollen in unserem eigenen Land leben. Wir wollen nicht gespalten werden. Wir wollen das Sie uns ein Platz geben, eine Möglichkeit so zu leben, wie wir zu leben wissen, mit Respekt und Einigkeit.

Wir, die zapatistischen Indigenas, sind nicht gekommen um Ihnen Ihre Arbeit als Abgeordnete und Senatoren wegzunehmen.

Noch weniger um die Regierung zu destabilisieren, denn das wird die Probleme unserer Völker nicht lösen.

Unser Wunsch, der Wunsch der indigenenn Völker von Mexiko ist, dass unsere Rechte anerkannt werden, und wir glauben aufrichtig an den Bundeskongress. Die Zukunft der mexikanischen Menschen liegt wahrhaft in Ihren Händen. Wegen des ehrenvollen Vertrauens, denn die Menschen Ihnen gegeben haben, glauben wir dass alles in Ihrer rechten Reichweite liegt.

Wir glauben auch, dass die Menschen von Mexiko es verdienen, ein gerechtes und würdiges Leben zu führen.

Wir alle verdienen das.

Wir möchten Ihnen nur sagen, dass auf unserer Reise das wahre Wort in unsere Herzen geht, wir, von der Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung. Dass unser Wort zu Ihnen mit Wahrheit spricht, das wahre Wort unserer Herzen.

Dass unsere Herzen den Wunsch spüren, in ein menschlicheres, gerechteres und würdigeres Land zu leben.

Wir kämpfen mit dem Wort.

Wir gehen mit ihm.

Die Zeiten haben zusammengefunden, und wir gehen mit dem Wort.

Und das Echo seiner Stimme die schreit, wurde bis in die weitesten Ecken dieser Welt gehört, die schreit.

Demokratie
Freiheit und
Gerechtigkeit.

Für die Anerkennung unserer indigenen Rechte und Kutur und für die
Errichtung eines gerechten und würdigen Friedens:
Viva das Volk von Mexiko.
Vivan die indigenen Völker von ganz Mexiko.
Lebe für die Heimat oder stirbt für die Freiheit.
Ich danke Ihnen vielmals.

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/ 
 

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