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Veranstaltung in Düsseldorf am 12.4.2008

 

Schluss mit der Repression in Chiapas (Mexico)!

Veranstaltungshinweis vom 31.03.2008

  Samstag 12. April 2008 − 18.00 Uhr

Ort: Seminarraum InWEnt, Düsseldorf, Wallstraße 30 / Ecke Kasernenstr., U-Bahn-Haltestelle Heinrich-Heine-Allee

Ernesto Ledesma, CAPISE (Zentrum für politische Analyse / soziale und ökonomische Forschung), San Cristóbal / Mexico, aktuell auf Europa-Reise, wird auch in Düsseldorf Station machen und ein differenziertes Bild von der zunehmenden Aggression gegen die indigene Bevölkerung in CHIAPAS zeichnen sowie zur

internationalen Solidarität mit den zapatistischen Gemeinden aufrufen.

Die Düsseldorfer Eine Welt Tage waren regelmäßig "Plattform" für Diskussionen zur sozialen und politisch angespannten Situation der Urbevölkerung (Mayas) mit Themen wie "Biopiraterie, Tourismus, Rechte indigener Frauen, Klimawandel", vergangenes Jahr wurde in der Black Box der Film vom Aufstand der Würde über die Zapatisten gezeigt.

Konfliktursache für die eskalierende Gewalt ist die neoliberale Wirtschaftspolitik, mit der seit 1994 (Beitritt Mexicos zur NAFTA) substantiell in die Strukturen der Region eingegriffen wird, wobei die Rechte und Kultur der indigenen Bevölkerung, (s.a. http://www.ilo169.de) völlig außer Acht bleiben, und eine noch intakte Umwelt zerstört wird ( Raubbau am Regenwald, globalisierte Wasserwirtschaft, Agrobusiness für Biosprit, geplanter Massen- tourismus u.a., ohne Rücksicht auf Klimaverträglichkeit). Diese Unternehmungen stehen einer kollektiv und umweltfreundlich ausgerichteten Politik, wie sie die Zapatisten vertreten, entgegen, denn "die Welt ist keine Ware", so ihr Slogan.

Um die Annektierung des verbliebenen "Indio-Landes" und besonders das der autonomen Gemeinden voranzutreiben, werden von der Machtelite ausgerüstete Paramilitärs beauftragt, die Bewohner zu terrorisieren; derweil erwarten Spezialeinheiten in 56 Militärcamps ihren Einsatzbefehl: "das von den Zapatisten erkämpfte und weltweit respektierte Projekt indigener Autonomie wieder gründlich zu zerstören" . Von den autonomen Gemeinden wurde die Devise ausgegeben: "sich nicht auf Provokationen einzulassen und selbst keinen Vorwand für einen militärischen Angriff zu liefern, solange es noch eine friedliche Option gibt." Der schwelende Konflikt wird in den mexik. Medien beinahe totgeschwiegen.

Wenn wir die Menschenrechte ernst nehmen, sollten wir den Hilferuf aus CHIAPAS auffangen und in Solidarität mit den Zapatisten, Bestand und Weiterentwicklung der Gemeinden auf den Territorien und in der Tradition ihrer Vorväter einfordern. Denn sehr wohl ist "eine andere Welt möglich", im Dialog und gewaltfrei. Mischen wir uns ein ! (Unterschriftenlisten werden ausgelegt.)

Dolmetscherin: Isabel Basterra, Düsseldorf.

Veranstaltungsankündigung als PDF mit weiteren Hintegrundinfos

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