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Ein Manifest für das Wort

 

Manifiesto por la palabra

News vom 15.12.2002

  In den letzten Tagen hat das Zapatistische Heer der Nationalen Befreiung einen Vorschlag für die Mobilisierung in unserem Land publiziert, um dem Wort eine Chance zu geben und um ein Diskussionstreffen und eine Debatte über den so genannten Baskenkonflikt im nächsten April ins Leben zu rufen. In verschiedenen Schreiben, die sowohl an die Zivilgesellschaft als auch an diverse Organisationen und Personen gerichtet waren, erklärte das Zapatistische Heer der Nationalen Befreiung wiederholt seine unmissverständliche Verpflichtung zum Dialog, wie auch seinen Wunsch, demütig dazu beizutragen, den Starrsinn und die Unnachgiebigkeit zu deblockieren, die die Bildung eines günstigen politischen Rahmens für die Lösung des so genannten Baskenkonfliktes durch das Wort verhindern. Die Personen, die wir dieses Manifest unterschreiben, haben den Aufruf des Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung gehört und ihn zu dem eigenen gemacht, weil wir überzeugt sind, dass das Wort und der Dialog der Schlüssel und der höchste Wert zur Lösung des Konflikts und der Erlangung des Friedens und der Demokratie für alle ist. In den letzten Jahren haben die Männer, Frauen, Kinder und Alten des Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung für alle von uns ein Beispiel der Würde und der Ethik gegeben. Ihr entschiedener Kampf für die Anerkennung der Rechte und Kultur der indigenen Völker von Mexiko ist ein Spiegel, in dem sich die Männer und Frauen sehen, die auf dem ganzen Planeten den Wunsch und die Notwendigkeit einer gerechteren und humaneren neuen Welt verteidigen und sich dafür einsetzen. In den jetzigen Zeiten beobachten wir mit Sorge die Entstehung einer Logik des globalen und permanenten Krieges von Seiten der Mächtigen der ganzen Welt. Diese Logik vermindert radikal jede reale Möglichkeit einer demokratischen Durchführung von Autonomie und ist mit einem gefährlichen allgemeinen Rückgang des Staatsbürgersinns und der Freiheiten verbunden. Die Personen, die wir dieses Manifest unterschreiben, arbeiten auf diese oder jene Weise mit dem Wort. Es ist unser Werkzeug und unser Stoff, unser Instrument und unsere Musik. Das Wort erfreut uns und macht uns traurig, es wiegt uns in den Schlaf und es weckt uns auf, es begrüßt und verabschiedet uns. Das Wort eint und spaltet uns. Das Wort schuf uns und zeichnet uns als menschliche Wesen im Gegensatz zu den anderen Spezies aus. Aber das Wort kann nicht frei und wahr sein in einer Welt der erzwungenen Stille, einer Welt der Angst, einer Welt, in der man uns systematisch mit dem unverantwortlichen und ungerechten Satz ?mit uns oder mit ihnen" konfrontiert. Die Personen, die wir dieses Manifest unterschreiben, stellen uns entschieden hinter den Vorschlag des Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung und bitten Sie alle, dass Sie sich auch dafür einsetzen, damit er gehört und dem Wort eine Gelegenheit gegeben wird, indem es genutzt und gehütet, indem es öffentlich gemacht und in die fünf Winde geschrieen wird. Wir ergreifen das Wort, damit andere es auch ergreifen, damit es sich vervielfacht und wir uns vervielfachen. Machen wir es zu unserem, damit sie uns niemals vernichten werden, damit es für immer die einzige Waffe sein wird. Die Personen, die wir dieses Manifest unterzeichnen, betonen unsere Hilfe für die Initiative und den Vorschlag des Zapatistischen Heeres der Nationalen Befreiung und wir machen diese zu dem unseren. Genauso rufen wir die Zivilgesellschaft von ganz Spanien auf, das Gleiche zu tun und an dem Zivilen Forum für das Wort teilzunehmen, das vom 22. Dezember um 11.00 Uhr am Institut Cardenal Cisneros in Madrid beginnen wird. Setzen wir uns in Marsch, lassen wir das Wort wandern, beschreiten wir den Weg des Dialogs, um zu sprechen und zu hören. Geben wir uns für das Wort eine Gelegenheit.

Spanien, Europa, Planet Erde, Dezember 2002.

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