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Denuncia der JBG La Garrucha zu OPDDIC Aggressionen

Junta der Guten Regierung am 03.09.2009
JBG von La Garrucha
übersetzt von Dana

  Die JBG von La Garrucha klagt Aggressionen der OPDIC auf dem Grundstück Casa Blanca an

Caracol des Widerstandes "Zu Einem Neuen Morgen"
Junta der Guten Regierung "Pfad der Zukunft"
Chiapas, Mexiko

3. September 2009

An die Compañeros und Compañeras der Sexta International
An die Compañeros und Compañeras der Anderen Kampagne von Mexiko und von der Anderen Seite
An die Compañeros und Compañeras der alternativen Medien
An die Brüder und Schwestern aus Mexiko und der ganzen Welt
An die nationalen und internationalen, konsequenten und aufrichtigen Menschenrechtsorganisationen

Caracol III La Garrucha
Zone Selva Tzeltal

Die Junta der Guten Regierung klagt öffentlich die Missbräuche der schlechten Bundes-, Staats- und Bezirksregierungen, bezüglich der Vorfälle am Hauptsitz des autonomen Bezirks in Rebellion San Manuel an, wo unsere Compañeros neue Aggressionen seitens der Offiziellen ARIC und der Historischen ARIC aus Santo Tomas erleiden, Hauptsitz des offiziellen Bezirks von Ocosingo, Chiapas.

Vorfälle auf dem Grundstück Casa Blanca, befreites Gebiet seit dem Jahr 1994.

Am 28. Juli dieses Jahres, beschlossen diese zwei Gruppen von Organisationen aus dem Ejido Santo Tomas, das Grundstück Casa Blanca zu besetzen. Dabei handelt es sich um ein befreites Stück Land, das von den Compañeros zapatistische Unterstützungsbasen bearbeitet wird, und 200 Hektar umfasst, die 1994 befreit worden sind.

Diese zwei Gruppen drangen auf das Grundstück Casa Blanca ein, um es in Besitz zu nehmen, unter ihnen Männer, Frauen und Kinder, die sagten, dass das Land ihnen gehörte, und dass sie es nicht aufgeben, sondern dort bleiben würden, ob lebend oder tot, währenddessen unsere Compañeros Unterstützungsbasen niemanden provozierten.

Am 30. Juli erschienen 150 Personen, Männer, Frauen und Kinder, bewaffnet mit Macheten, Stöcken und Steinen, und verschafften sich auf ein Signal gewaltsam Einlass. Unsere Compañeros unternahmen nichts außer ihnen standzuhalten, während jene mit Drohungen und Schimpfworten ankamen und ihre Macheten vorzeigten.

Am 25. August kamen sie, brachen die Hufen unserer Kühe, schnitten den Pferden die Schweife ab und blendeten eine unserer Kühe. Seit diesem Tag haben sie nicht mehr aufgehört, uns zu bedrohen, ständig trinkend und Marihuana rauchend, um sich für das ausstoßen von Drohungen Mut zu machen. Sie drangen auch in das neue Dorf mit Macheten ein. Eine dieser Personen heißt Cesar Ruiz Mendoza. Unsere Compañeros rieten ihnen, sich besser zurückzuziehen.

Am 26. August kamen 30 Personen, um zu provozieren, weil unsere Kollegen ihre Häuser bauten. Um ihnen nicht zu erlauben weiterzubauen, riefen diese 30 Personen noch mehr ihrer Leute aus Santo Tomas zusammen, und es kamen 150 Personen, Männer, Frauen und Kinder, mit Macheten, Stöcken und Steinen. Zuerst schickten sie die Frauen, um Auseinandersetzungen zu provozieren, wobei sieausnutzten, dass von unseren Compañeros nur 60 Personen dort waren. Sie schlugen zwei Compañeros mit Stöcken zusammen und zerstörten die Dachplane der Compañeros, sie stahlen Werkzeuge, Rechen, Messschnüre und Heugabeln. Im Streit sagte Señor Caralampio Álvarez Gómez, dass sie ihre Provokationen weiterführen werden, komme was wolle, mit Macheten, Stöcken, Steinen oder Kugeln. Er sagte auch, dass unsere Compañeros Leiter wegen Verrat umgebracht werden sollten.

Während dieser Tage sagten die Leiter des Historischen ARIC und ARIC Oficial, dass sie einen Dialog führen wollten, aber ihre Leute hörten nie auf zu provozieren. Dass heißt, dass die Leiter ihre Leute nicht unter Kontrolle haben, und daher kann kein Dialog geführt werden.

Anfang August fand im Ejido Las Tasas eine offizielle Versammlung der Leiter vom Historischen ARIC und ARIC Oficial statt, wo sie planten in den Tageszeitungen zu veröffentlichen, dass sie Lösungen durch Dialog suchen würden. Dies sollte nur dazu dienen, ein Gesicht nach außen und ein anderes Gesicht nach innen zu zeigen, wie sie es mit Taten bereits bewiesen haben. Wir wissen, dass die Leiter der OPDDIC aus dem Dorf San Jacinto, Señor Jorge Jiménez Pérez, und von Rancho Primavera, Señor Manuel Hernández Jiménez, nach Santo Tomas gekommen sind, um Leute und Waffen anzubieten, um die Leute zu den Taten anzustiften, die am 1. September verübt worden sind.

Während die Leiter öffentlich den Dialog verkündeten, haben sie sich kein einziges Mal die Mühe gemacht, zur Junta der Guten Regierung zu kommen. Sie kamen erst sehr spät, als die Leute aus Santo Tomas den Angriff bereits ausgeführt hatten.

Am 1. September arbeiteten unsere Compañeros auf dem Acker, um die Abgrenzungen von etwa 51 Compañeros zu öffnen. Die Leute aus Santo Tomás nutzten die Gelegenheit, dass nur wenige Compañeros da waren. Eine Gruppe von 15 Personen zog dorthin, wo sie arbeiteten, um die Compañeros abzulenken, während die anderen sie umzingelten. Auf ein Pfeifensignal hin schlossen sie die Umzingelung, und die Compañeros konnten sich so nicht zurückziehen. Die Compañeros versuchten wegzukommen, fanden sich aber umzingelt, und das Schlimmste war, dass sie zuerst die Frauen und Kinder losschickten, und die Männer erst hinter ihnen kamen. Bei den Auseinandersetzungen wurden 8 Compañeros mit Macheten und Stöcken verletzt und bis zu ihren Häusern verfolgt. Sieben unserer Compañeros, denen es nicht gelang zu flüchten, wurden gefangen genommen, und einer von ihnen wurde vollkommen zusammengeschlagen und mit der Machete verletzt. Wir wissen nicht, ob er überhaupt noch lebt. Sie wurden 26 Stunden lang gefangen gehalten, und wurden inzwischen wieder freigelassen. Sie berichten, dass sie gefoltert wurden, und haben Verletzungen am Hals, wo sie aufgehängt wurden. Im Gefängnis wurden sie im Wasser untergetaucht und mit der Machete gestochen, ihnen wurde der Hals zugedrückt, und man zwang sie ohne Stiefel zu rennen. Sie wurden gezwungen mit verbundenen Augen Unterschriften zu leisten, und wurden psychologisch damit gefoltert, dass man ihnen drohte, ihre Hoden abzuschneiden.

Die Verantwortung für all dies tragen die schlechte Regierung von Gouverneur Sabines, der Bezirkspräsident Leonel Solórzano und die schlechte Regierung von Felipe Calderon, denn sie wissen, dass dieses Land seit dem Jahr 1994 befreit worden ist, und sie übergeben es an diese Leute mit dem Ziel, genau solche Vorfälle herbeizuführen.

Im Rahmen des Plans zur Aufstandsbekämpfung, schickten sie am 1. September kurz darauf 35 Polizisten, um unsere gefangenen Compañeros einzusperren und zu foltern. Wir werden dies allerdings nicht zulassen. Dies sind Taten, und keine Worte, wie der Wahlspruch von Sabines lautet, der Hubschrauber losschickte, um noch mehr Auseinandersetzungen zu provozieren, obwohl er weiß, dass dies das Problem noch verschärft.

Die schlechten Regierungen unterstützen die schlechten Leiter. Die Anführer der Provokateure, die Marihuana rauchen, heißen: Cesar Ruiz Mendoza, Jacinto Hernández Gómez, Feliciano Ruíz Santiz, Francisco Clara Mendez, Mario Ruìz Santiz, Juan López Gómez. Das sind die führenden Provokateure aus Santo Tomas, und die OPDDIC Leiter sind: Caralampio Álvarez Gómez, Mariano Ruíz Toledo, Benito Álvarez Gómez, Vicente Álvarez Gómez, Luis López Hernández, Martin Santiz Gómez, Roberto Santiz López, Enrique Santiz López, Irene Jiménez, José Cruz Méndez, Fausto Gómez Hernández, Hermelindo Hernández Méndez, Juan Santiz Ruiz, Guadeloupe Gómez Hernández.

Alles was von jetzt an passieren kann, ist die Verantwortung von Sabines, Leonel Solórzano und Calderón, sowie der Paramilitärs und der Provokateure.

Gerade eben wurden wir darüber informiert, dass sie uns beschuldigen 30 Kühe, 10 Pferde und 10 Rollen Draht gestohlen zu haben, was vollkommen falsch ist.

Hochachtungsvoll

Die Autoritäten der Junta der Guten Regierung:

Victor Lorenzo Ruiz
Marlene Guzman Sanchez
Gerardo Sanchez Hernandez
Orlando Silvano Mendoza
Sergio Sanchez Gonzalez
Oscar Hernandez Ruiz

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/jbg/2386 
 

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