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Räumungen in Montes Azules werden fortgesetzt

 

Der Umweltbevollmächtigte weist darauf hin, dass die Verwüstungen des Urwalds andauern.

La Jornada vom 20.02.2003
übersetzt von Gruppe B.A.S.T.A.

  Der Umweltbevollmächtigte José Campillo García gab bekannt, dass es in den nächsten Wochen weitere "Umsiedlungen" von irregulären Siedlungen im Biosphärenreservat Montes Azules (Chiapas) geben wird, einem der letzten Bollwerke des Urwalds des Landes.

Er sagte, es gibt einige Fälle von Viehzüchtern, die sich dort niedergelassen haben und die Urwaldareale verwüstet haben, weswegen man einen juristischen Prozess einleiten werde.

Er führte aus, dass die Leute, die am vergangenen 19. Dezember friedlich das Naturschutzgebiet verlassen haben, nach Comitán überführt wurden, und dass man geplant hatte, dass sie auf einem Grundstück arbeiten, das Eigentum des Ministeriums für Umwelt und Naturressourcen (Semarnat) ist, aber "unglücklicherweise hat die Gemeinde von Amatenango del Valle sie zurückgewiesen".

Er gab an, dass es immer noch Gemeinden gibt, die "umzusiedeln" sind und dass einige andere dauerhaft in dem Reservat bleiben werden, da sie seit über 20 Jahren dort niedergelassen sind. "Man muss ihnen ihren weiteren Verbleib versichern, damit sie sich nicht bedroht und belästigt fühlen. In anderen Fällen muss man verhandeln, weil diverse [Gemeinden] zu einer Umsiedlung bereit sind, vorausgesetzt, dass man die Übereinkünfte in der Frage der Zurverfügungstellung von Ländereien, Infrastruktur und produktiven Projekten erfüllt, die man auf sich genommen hat", sagte er.

Er fügte hinzu, dass es eine andere Gruppe gibt, "die nichts mit Vertriebenen zu tun hat, weder mit indigenen Gemeinden noch mit der EZLN, sondern dass sie schlicht und einfach gekommen sind, um zu roden. Es sind Viehzüchter aus anderen Regionen, die dem Reservat einen ernsten Schaden zufügen und gegen die man legale Wege zu ihrer Räumung suchen muss und sie außerdem anweisen muss, da sie ein Delikt begehen". Er präzisierte nicht, wann sie die Räumungen fortsetzen werden, aber "es wird einen günstigen Moment dafür geben, weil die Entwaldungsprozesse weiter ansteigen".

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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