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Newsletter Cafe Libertad

Cafe Libertad (DE) vom 09.12.2010

  Liebe Freund_innen des aufständischen Kaffees!

Wir haben es geschafft! Endlich ein Newsletter in elektronischer Form. Vorgenommen haben wir uns, euch auf diesem Weg unregelmäßig über alles Wichtige rund um Café Libertad zu informieren. Am Ende des Newsletters findet ihr einen Link zum Austragen, wenn ihr den Newsletter nicht weiter erhalten möchtet.

1. Pasta & Co.

Pasta & Co. Seit Anfang Oktober bieten wir euch verschiedene Bio-Lebensmittel der Kooperative Campo aus Italien an: Pasta aus Hartweizengrieß und Dinkel, Pesto - auch vegan -, Tomaten in verschiedenen Verarbeitungen und diverse Bohnen. Natürlich alles in Bio-Qualität aus kontrolliert biologischem Anbau. Hersteller ist die Kooperative Campo in Italien. Campo gründete sich 1978 in Isola del Piano, einem kleinen Dorf in der Region Marken aus Bäuer_innen, die kein Gift mehr spritzen wollten. Das Ziel der Kooperative ist es unbelastete Lebensmittel zu einem guten Preis herzustellen. Die Kooperative besteht aus 9 Mitarbeiter_innen, darunter 7 Frauen. Alle erhalten den gleichen Basislohn und ein 13. und 14. Monatsgehalt. Auf die Frage nach ihrer politischen Orientierung antworten Sie: "Besser wenig für alle, als alles für Wenige!" Campo ist Teil eines regionalen Netzwerks der solidarischen Ökonomie. Mit anderen regionalen Kooperativen und Vereinigungen organisieren sie Sensibilisierungs­pro­jek­te, Veranstaltungen und Vorträge zu solidarischer Ökonomie, biologischer Landwirt­schaft, Menschenrechten und Energieeinsparungspotentialen. In Zukunft soll eine europäische Kooperative gegründet werden, um damit den biologischen Anbau in Europa voranzubringen und andere Bio-Bauern zu unterstützt. In diesem Sinne: Buon Appetito! Weitere Informationen unter: http://www.coopcampo.it

2. Rohkaffeeimport 2010

Im Jahr 2010 haben wir 7 Container Rohkaffe importiert. Zur Erläuterung: Ein Container fasst 17,25 Tonnen Rohkaffee. Fünf Container davon waren zapatistischer Kaffee aus Chiapas, Mexiko, ein Container kam von der CoopeAgri aus Costa Rica und ein anderer von der Frauenkooperative COMUCAP aus Honduras. Insgesamt haben wir damit seit unserem Bestehen 836 Tonnen Rohkaffee mit einem Wert von 2,348 Millionen Euro direkt von den Kooperativen importiert. Nicht schlecht.

3. Fördergelder 2010

Hier ein Überblick über die 2010 bisher ausgegebenen Fördergelder. Die Förderung wird teilweise auch in Form von Kaffee oder Büchern geleistet.

a) Förderung für Autonome Frauenprojekte

40 Cent pro Kilo vom verkauften "Las Chonas"-Kaffee der honduranischen Frauenkooperative gehen an Frauenprojekte. Dieser Fonds wurde im Jahre 2009 mit dem ersten Import des Kaffees eingerichtet. Im ersten Halbjahr 2010 standen 3.963,40 Euro zur Verfügung. Bisher wurden gefördert:

  • Der Sendeplatz von "Tejiendo la Paz con manos ciudadanas", ein Radio­programm auf Radio Marcala (Honduras), das insbesondere Frauen dazu motivieren möchte für ihre Rechte auf die Straße zu gehen
  • Die Rundreise zweier Frauen von der Textilkooperative "Nueva Vida Fair Trade Zone", die über ihre Entstehungsgeschichte und die Arbeitsbedingungen in Nicaragua berichten werden. Die Rundreise  findet im November 2010 statt.
  • Das "Lesbenfrühlingstreffen Hamburg 2010"


b) Störtebeker-Förderung für sozialrevolutionäre und emanzipatorische Projekte

40 Cent pro Kilo vom verkauften Störtebeker und Kiptik (unser sogenannter Soli-Kaffee/Espresso) geht an sozialrevolutionäre, emanzipatorische Projekte. Die jeweilige Förderungshöhe beträgt in der Regel 150 €. 2009 wurden 50 Projekte unterstützt, 2010 sind es bisher 33. Im ersten Halbjahr 2010 standen 1268,25 Euro zur Verfügung. Bisher wurden gefördert:

  • Infoläden oder anarchistische Bibliotheken (z.B. in Estland, Bulgarien, Philippinen, Deutschland)
  • Bildungskongresse oder Veranstaltungen (Buko, Bildungskongress Hessen,etc.)
  • Politische Zeitungs- oder Radioprojekte (z.B. Radio Kalewche in Patagonien, Radio Kehuelga in Mexiko-Stadt, Schüler_innenzeitung in Husum, etc.) für Flüchtlings-/Migrant_inneninitiativen (The Voice, Bayrischer Flüchtlingsrat)


c) Fördergelder für Mexiko / Chiapas

Durito Bohne Silber40 Cent pro Kilo vom verkauften Café Libertad, Espresso Rebeldía, Rebeldía Durito und 20 Cent pro Kilo vom verkauften Störtebeker und Kiptik fließen direkt nach Mexiko zurück. Das waren 2009 insgesamt 16.500 € für verschiedene Projekte und eine direkte Zahlung in Höhe von 37.500 € an die Juntas de Buen Gobierno (die sogenannten „guten Regierungen“ der Zapatisten). Im ersten Halbjahr 2010 standen 13.387,75 Euro zur Verfügung. 2010 wurden bisher folgende Projekte und Organisationen unterstützt:

  • Fortbildungskurse für Frauen in traditioneller Frauenheilkunde in Chiapas
  • SADEC, eine Organisation, die in den ländlichen Gebieten von Chiapas Gesundheitsfortbildungen und -beratungen macht
  • Die Gefangenen des Stromwiderstandes von Campeche
  • Ein Ofenbauprojekt in Chiapas, durchgeführt von PISTA (Proyecto Integral de Salud y Tecnología Apropiada)


d) Fördergelder Finca Sonador

40 Cent pro Kilo vom verkauften Cafe Sonador und 20 Cent pro Kilo vom verkauften Störtebeker und Kiptik gehen wieder direkt nach Costa Rica an die Longo Maï-Finca (www.sonador.info). Im ersten Halbjahr 2010 waren es 2.020,49 Euro. Bisher wurden gefördert:

  • Ein Feuchtigkeitsmessgerät für 1645 US-Dollar
  • Eigene Projekte der Kooperative mit 1000 Euro


4. Neue Kaffeesorten

Ab spätestens Mitte Dezember werden wir die Kaffeesorten Libertad und Durito auch als nichtzertifizierte Varianten anbieten. Die Qualität ist vergleichbar mit den biozertifizierten Varianten von Libertad und Durito. Der Kaffee dafür kommt von der zapatistischen Kooperative Ssit Lequil Lum, die ein eigenes internes Kontrollsystem für Pestizide und Qualitätssicherung besitzt.  Wie alle unsere Rohkaffees haben wir auch diese Varianten auf Pestizidrückstände bei der Gesellschaft für Bioanalytik Hamburg mbH untersuchen lassen. Das Ergebnis ist wie bei allen von uns vertriebenen Sorten unterhalb der Nachweisbarkeitsgrenze.

5. Bücher und Taschenkalender

Es lohnt sich in unserem Webshop nach neuen Büchern und Taschenkalendern zu stöbern. Wir haben den Bestand aufgestockt. So haben wir jetzt unter anderem eine kleine Auswahl an Bücher von Paco Ignacio Taibo II und neue Sachbuchtitel. In Kürze werdet ihr neben dem Syndikal-Taschenkalender 2011 auch den Queerfeministischen Taschenkalender 2011 über unsere Webseite bestellen können.

6. Weiterverkäufer_innen

Wenn ihr unseren Kaffee in ihren Läden, Cafés, etc. ausschenken bzw. weiter­ver­-teil­en wollt und daran interessiert seid, dass wir gegebenenfalls Kund_innen aus der Umgebung vorbeischicken, können eure Kontaktdaten auf unserer Webseite in der Wiederverkaufsliste veröffentlicht werden. Wir bekommen oft Anfragen nach regiona­len Verkaufsstellen, die wir gerne an euch weiter verweisen würden. Allerdings müssen wir dazu wissen, dass es euch gibt!

Also: schickt uns eine Mitteilung, wenn ihr möchtet, dass wir euch in unsere Wiederverkaufsliste aufnehmen.

Unsere regionalen Depots, in denen ihr Café-Libertad-Produkte zum gleichen Preis wie im Webshop kaufen könnt, findet ihr hier:

Hamburg
Buchhandlung im Schanzenviertel, Schulterblatt 55, 20357 Hamburg,
Tel. 040-430 08 08

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Berlin
Gekko - Getränke- und Handelskollektiv, Viktoriaspeicher Halle 4,
Köpenicker Str. 26-29, 10997 Berlin, Tel.030-42 01 74 05

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Düsseldorf
Buchhandlung BiBaBuZe, Aachener Straße 1, 40223 Düsseldorf,
Tel 0211-34 00 60

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Rostock
Peter-Weiss-Haus, Doberaner Straße 21, 18057 Rostock,
Tel. 0381-37 56 80 70

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Kassel
Saftmobil, Schwimmbadweg, 434281 Gudensberg, Tel.: 05603-20 25

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Freiburg
Zündstoff. Global Streetwear, Adlerstr. 12, 79098 Freiburg, Tel: 0761-557 33 01

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Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

 Quelle:  
  http://www.cafe-libertad.de/ 
 

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