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EIN TOD ... ODER EIN LEBEN

 

Vierter Brief an Don Luis Villoro Toranzo im Briefaustausch über Ethik und Politik

Kommunique vom 07.12.2011
Subcomandante Insurgente Marcos

  Subcomandante Insurgente Marcos

EIN TOD . . . ODER EIN LEBEN
Vierter Brief an Don Luis Villoro Toranzo im Briefaustausch über Ethik und Politik

»Wer beim Namen nennt, ruft. Und jemand eilt, ohne vorige Verabredung, ohne Erklärungen, zum Ort zu dem sein Name, laut oder in Gedanken, ruft.
Wenn dies geschieht, hat man das Recht zu glauben, dass niemand ganz verschwindet, solange das Wort nicht stirbt, dass ihn rufend, flammend, herbringt.«


Eduardo Galeano
»Fenster zur Erinnerung«, aus Wandelnde Worte, Edition Siglo XXI


EIN TOD . . . ODER EIN LEBEN

Oktober-November 2011

Für: Luis Villoro Toranzo.
Von: Subcomandante Insurgente Marcos.

Don Luis:

Gesundheit und Grüße.

Zuallererst, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Geburtstag am 3. November. Wir hoffen, dass Sie mit diesem Brief auch die liebevolle Umarmung erhalten, die wir Ihnen selbst aus dieser Ferne zuschicken.

Setzen wir diesen Austausch von Gedanken und Reflexionen fort. Vielleicht jetzt etwas einsamer als zuvor, dank des Medienrummels um die Ernennung der drei Gauner, die um die Herrschaft über den blutgetränkten Boden Mexikos wetteifern werden.

Mit dem gleichen Rausch, mit dem sie ihre Rechnungen für »Bild-und Werbekosten« ausstellen, reihen sich die Massenmedien auf allen Seiten auf. Alle sind sich darin einig, dass die Fehltritte, die alle drei Anwärter schamlos zur Schau stellen, nur kaschiert werden können indem man mehr Lärm um die des Widersachers veranstaltet.

Die Zeit des weihnachtlichen Kaufrausches fällt nun zusammen mit dem Verkauf von Wahlversprechen. Natürlich sind diese, wie die meisten Artikel, die in dieser Zeit des Jahres verkauft werden, ohne jegliche Garantie und ohne Rückgaberecht.

Nach der Beerdigung seines nunmehrigen Ex-Innenministers, sprintete Felipe Calderon Hinojosa fröhlich zum »Schlussverkauf«(*1), um zu zeigen, dass das worauf es wirklich ankommt, das Konsumieren ist, ganz gleich ob Staatsminister nun leichtverderblich sind und ein unerwartetes Verfallsdatum haben.

Aber auch inmitten von Lärm sind Töne zu hören, die für jene schlagen, die zu suchen wissen und die nötige Ausdauer und Geduld besitzen um dies zu tun.

Und in diesen Zeilen, die ich Ihnen nun schicke, Don Luis, schlagen Tode, die Leben sind.

I. - Die Macht der Macht.

Die Wahlfreiheit gestattet es dir, die Soße deiner Wahl zum Essen auszusuchen."
Eduardo Galeano.

»Fenster zur unsichtbaren Diktatur«, Ibid.

»Unsere Regierenden, sollten versuchen sich um die Huren zu kümmern, da deren Söhne uns im Stich gelassen haben«

Vom Blog laputarealidad.org

Ich muss das irgendwo gelesen oder gehört haben. Es war so etwas wie "Macht ist nicht wenn man viel Geld hat, sondern wenn man lügt und einem viele, alle, oder zumindest jene, auf die es ankommt Glauben schenken.

Groß zu lügen und damit durchzukommen, das ist Macht.

Gigantische Lügen, mitsamt Gefolgsleuten und Anhängern, die ihnen Geltung, Sicherheit und Status verleihen.

Lügen, die zu Wahlkampagnen werden, Staatsprogramme, alternative Landesprojekte, Parteiprogramme, Artikel in Zeitungen und Zeitschriften, Kommentare in Radio und Fernsehen, Slogans, Glaubensbekenntnisse.

Und die Lüge muss so groß sein, dass sie nicht statisch ist. Sie muss veränderlich sein, nicht um effektiver zu werden, sondern um die Loyalität ihrer Anhänger zu testen. Die Verdammten von gestern werden einige Kalenderseiten weiter zu den Gesegneten.

Ist Macht oder ihre Nähe der große Verführer?

Gelangen zu ihr Männer und Frauen mit hohen Idealen, und ist es der perverse und pervertierende Einfluss der Macht, der sie dazu bringt diese zu verraten bis sie dazu übergehen das Gegenteil und Widersetzliches tun?

Von Vollbeschäftigung zum blutigen (und verlorenen) Krieg . . .

Von der »Mafia der Macht« zur »liebevollen Republik« . . . [*2]

Von »sechs tausend Pesos pro Monat reichen mir für alles« zu »nicht mal im Schlussverkauf finde ich eine Umfrage, die mir steht« . . .

Von »Lieber Gott, mach mich zur Witwe« [*3] zu »Lupita D’Alessio, machen Sie mich vom Lamm zum Löwen« . . .

Von der San Ángel Gruppe zur völligen Palastclique . . .

Von ... von ... von ... Verzeihung, aber ich konnte nichts Signifikantes finden, dass Enrique Peña Nieto gesagt hätte . . .

Mehr noch, ich konnte nichts finden, dass er überhaupt mal gesagt hätte, wie ein schlechter Schauspieler aus einer Seifenoper, der in einem Parlament irgendwas dahin brabbelt und auf den keiner achtet. Darüber hinaus wäre es eindeutig nicht schlecht für ihn sich beim CEA Televisa [*4] einzuschreiben (laut Lehrplan bringen sie einem im ersten Jahr »verbale Ausdrucksfähigkeit« bei).

Ich weiß, dass die Massenmedien das Foto von Peña Nietos Registrierung als einziger Vorkandidat der PRI (wo die wichtigsten Persönlichkeiten dieser Partei erscheinen), als eine Geste der parteilichen Unterstützung gelesen haben, die dieser Mann genießt.

Hmm ... auf den ersten Blick dachte ich es wäre das Bild zu einem Zeitungsartikel über einen neuen Schlag gegen das organisierte Verbrechen. Dass eine neue Diebesbande zerschlagen worden wäre, und die kugelsicheren Westen, in denen sich die »Verdächtigen« normalerweise zeigen, durch ein rotes Hemd ersetzt wurde.

Dann schaute ich mir das Bild genauer an. Mein lieber Mann, das ist aber keine Geste der Unterstützung, die sie da von sich geben. Das ist ein Schwarm von Geiern, die gemerkt haben, dass Peña Nieto nur eine verwaiste Marionette ist und die Hände nach ihm strecken, denn wenn er Präsident wird, spielt nicht er eine Rolle, sondern der Bauchredner, der ihn bewegt.

Seine Ernennung zum Präsidentschaftskandidaten ist ein weiterer Beweis des Verfalls der Partei der Institutionellen Revolution und des Disputs darüber wer sie zu Tode leiten soll (und im Fall der PRI-istas ist dies nicht nur eine leere Phrase).

Die Lage ist derart erbärmlich, dass sogar Héctor Aguilar Camin zur Adoption feilgeboten wird ... und zur dringenden Alphabetisierung.

Letztendlich fragen wir uns:

Ist es die Macht, die korrumpiert, oder muss man ein großer Korrupter sein, um an die Macht zu kommen, sich dort zu halten ... oder danach zu streben?

Auf einer der langen Rundreisen der Anderen Kampagne, die durch die Hauptstadt von Chiapas, Tuxtla Gutiérrez führte, bemerkte ich, dass der Vorsitz der Regierung von Chiapas irgendetwas an sich zu haben schien, das halbwegs intelligente Personen in idiotische Großgrundbesitzer mit Allüren von Kleintyrannen verwandelte. Julio saß am Steuer, Roger war Copilot. Einer der beiden sagte »oder sie waren schon vorher so und wurden deshalb Gouverneure«.

Und dann erzählte er in mehr oder weniger Worte die folgende Anekdote: »Als eine Dame einmal am Gebäude vorbeikam, in dem der Kongress gerade tagte, hörte sie laute Schreie: »Ignorant! Idiot! Hurensohn! Dieb! Verbrecher! Mörder! Betrüger!« und andere noch härtere Bezeichnungen. Die Dame wandte sich entsetzt an einen Mann, der vor dem Gebäude ein Buch las. »Es ist ein Skandal«, sagte sie zu ihm, »wir finanzieren sie mit unseren Steuergeldern, und diese Abgeordneten tun nichts anderes, als sich zu streiten und sich gegenseitig zu beschimpfen«. Der Mann schaute die Dame an, dann die Abgeordnetenkammer, und wandte sich wieder seinem Buch mit den Worten zu: »Die streiten oder beschimpfen sich nicht. Sie gehen nur gerade die Anwesenheitsliste durch.«

-*-

II.- Reflexionen über Macht und Widerstand.

»Die Linke ist die Stimme der Toten«
Tomás Segovia. 1994.

Hmm ... Macht ... der unbestreitbare Beweis, der feuchte Traum der Intellektuellen von oben, der Lebensinhalt der politischen Parteien ...

Jetzt, nach dem Tod von Meister Tomás Segovia, nennen wir, rufen wir und bringen wir ihn hier her, um bei uns zu sitzen, um gemeinsam einige seiner Texte wieder zu lesen.

Nicht seine Gedichte, sondern seine kritischen Reflexionen über und gegen die Macht.

Es gibt nur wenige, sehr wenige Intellektuelle, die versucht haben, diesen unbeabsichtigten Gang zu verstehen anstatt ihn zu verurteilen, der der unsere ist und den wir »Zapatismus« nennen (oder »Neozapatismus« für einige). Zu ihrer kümmerlichen Anzahl gehören unter anderen, Don Pablo Don Pablo González Casanova, Adolfo Gilly, Tomás Segovia, und Sie selbst, Don Luis.

Sie alle, und Sie selbst, umarmen wir, wie nur die Toten umarmen, das heißt, bis zum Leben.

Und diejenigen, die heute Tomás Segovia nur als Dichter gedenken, tun dies, um diesen Mann von seinem libertären Wesen zu trennen. Da Don Thomas nun nichts tun kann, um sich selbst und sein gesamtes Wort zu verteidigen, gehen die Hommagen von »Schere und Kleister« unvermindert fort, die die angenehmen Teile ausschneiden und zusammensetzen, und die unbequemen Teile der Vergessenheit anheimfallen zu lassen. . . bis andere Unbequeme sich ihrer erinnern und sie benennen.

Und um seine Worte nicht neu zu interpretieren (was als eine höfliche Form von Usurpation verstanden werden kann), werde ich einige Teile seiner Schriften herausschreiben.

Im Jahr 1994, inmitten der vollen Urteilseuphorie der Rechten, so erlaucht, weil sie von Octavio Paz angeführt wurde (zu dessen Höflingen der Unternehmer Enrique Krauze zählte − regen Sie sich nicht auf, Don Krauze, Intellektuelle kann man nicht dafür verurteilen, rechts oder links zu sein, sondern, wie in ihrem Fall, weil sie sich weniger durch die Benutzung ihres Intellekts auszeichnen, als durch die Schmeicheleien von Gangster, die heute die Regierung sind), schrieb Tomás Segovia (Hervorhebung von mir):


Wann immer irgendeine Form des Faschismus die Oberhand gewinnt, nehmen Wahrheit und Gerechtigkeit die Form von Widerstand an.

Aber man könnte auch sagen, dass die Linke konstitutiver Widerstand ist. Zweifellos hat sich die Linke in unserem Jahrhundert in einen unüberwindlichen historischen Fehler gestürzt, aber dieser Fehler bestand schlicht und einfach darin zu glauben, dass die Linke die Macht ergreifen könnte. Die Linke an der Macht ist ein Widerspruch, wie uns die Geschichte dieses Jahrhunderts zur Genüge gezeigt hat (...)

Heute ist klar, so meine ich, dass die Linke nicht das Gegenteil der Rechten ist, einander entgegengesetzt aber in symmetrischer Beziehung zur Macht: die Linke ist vor allen Dingen das Gegenteil der Macht, der andere Bereich und das andere Verständnis des sozialen Lebens, die in der konstituierten Macht begraben und vergessen bleiben, die Wiederkehr des Verdrängten, die Stimme des gemeinsamen Lebens, erstickt durch das gemeinschaftliche Leben, die Stimme der Enteigneten vor der der Armen (und die der Armen nur weil sie überwiegend, aber nicht ausschließlich, die Enteigneten sind) - die Linke ist die Stimme der Toten.

Eine der Ideen, die uns am meisten geschadet haben, war die vom »Reaktionären«, die uns glauben ließ, dass die Rechte sich dem Fortschritt widersetzt, dass sie ein Widerstand sei, der im Namen der Vergangenheit, der Wurzeln, des »Überwundenen« spricht. So hat sich die Linke davon überzeugt, dass der Widerstand die Macht ist, insofern sie Rechts bleibt und sich der Progressivität der Linken widersetzt, im verzweifelten Versuch sich ihre Privilegien und ihre Herrschaft zu erhalten, ohne zu sehen, dass die Macht, sowohl von rechts als auch von links, lediglich in einem anderen und viel einfacheren Sinn Widerstand ist: nämlich der Widerstand dagegen von einer anderen Macht ersetzt zu werden, ganz gleich ob von links oder rechts; aber aus dem Blickwinkel der Geschichte ist die Macht immer progressiv.

In Mexiko wird dies, wie üblich, ganz besonders deutlich, angesichts der Grobheit der Machtverhältnisse in diesem Land: heute wissen wir eindeutig, dass keine Regierung so entschlossen und aktiv progressiv gewesen ist, wie die von Profirio Díaz, und dass es heutzutage die PRI ist, die die gesamte Rhetorik des Progressiven, der Veränderung, der Modernisierung, der Überwindung des Nostalgischen und der »Emissäre der Vergangenheit«, und sogar der Demokratie, monopolisiert und ausbeutet.

(Und dabei fällt mir ein, dass auch die Demokratie an der Macht oder der Macht ein Widerspruch in sich ist: die Demokratie ist keine »Demoarchie«, das Volk an der Macht ist eine Utopie oder eine Metapher, die wenn allzu wörtlich genommen sehr gefährlich sein kann, denn »das Volk«, sofern es überhaupt existiert, oder auch nur als Entelechie existiert, wird gerade als das definiert, was nicht an der Macht ist, das Gegenteil der Macht.)

Aber geschätzte Kolleginnen und Kollegen, wenn sie sich der Regierung überlassen, wohl wissend, dass ihre Versprechungen falsch sind, ist, werden sie dann verführt? Unmöglich: Verführung ist Verlangen in seiner reinsten Form, sie impliziert die strahlende Vision, dass deine Freude meine Freude ist. Es ist keine Vision möglich in der die Freude der Macht, die Freude des »Volkes« ist.


Und in 1996 sagte er:


Währenddessen, in einem Land, in dem das gewaltsame Verbot der direkten Ausdrücke der sozialen Verantwortung noch nicht praktiziert wird, erpresst uns die Ideologie der Macht indem sie uns Huren nennt, oder entzweiend, negativ, nachtragend, übellaunisch-, oder sie versucht uns zu überzeugen, so wie die Politologen und andere Intellektuellen die Zapatisten zu überzeugen versuchen, so wie meine Kollegen (angeführt von Octavio Paz) mich zu überzeugen versuchen, dass die einzig »wahre« Art uns auszudrücken und das soziale Leben zu beeinflussen darin besteht, in die Institutionen einzutreten − oder im Institutionellen allgemein.


-*-

Don Luis, ich denke, Sie werden mir darin zustimmen, dass in Antwort auf diese provozierenden Texte von Tomás Segovia, die Reflexion über Ethik und Politik die Frage der Macht berühren muss.

Vielleicht können wir ein anderes Mal, zu dem wir auch andere dazu aufrufen, Ideen und Gefühle (die nichts anderes sind als die Fakten, die diese Reflexionen beflügeln) zu diesem Thema auszutauschen.

Für jetzt verbleiben wir bei diesem Aufruf an Don Tomás Segovia, der erklärte, er hätte keine Zeit dafür, nicht frei zu sein und ohne jede Scham gestand: "Ich habe fast mein ganzes Leben lang mein Geld auf ehrliche Weise verdient, das heißt, nicht als Schriftsteller."

Nicht nur um sein irredentistisches Wort hierher zu bringen, weil es nicht nur drauf ankommt.

Sondern und vor allem auch deshalb, weil er mehr noch als der Dichter zweier Ufer, der Denker ist, der eine dritte Tür zur indigenen zapatistischen Bewegung hin geöffnet hat. Blickend, sehend, horchend und zuhörend, schritt Don Tomás Segovia durch diese Tür.

Das bedeutet es zu verstehen.

III. Die Macht und die Praxis des Widerstandes

Autonomer Zapatistischer Bezirk in Rebellion San Andrés Sacamchen de Los Pobres, Los Altos von Chiapas. Am Morgen des 26. September 2011 machte sich Comandante Moisés auf, um auf seiner Kaffeepflanzung zu arbeiten. Wie alle Anführer der EZLN bezog er weder Gehalt noch irgendwelche Vergünstigungen. Wie alle Anführer der EZLN musste er arbeiten, um seine Familie am Leben zu erhalten. Er wurde von seinen Söhnen begleitet.

Das Fahrzeug in dem sie fuhren kippte um. Alle wurden verletzt, aber die Verletzungen, die Moisés erlitt, waren tödlich. Als er die Klinik in Oventik erreichte, war er bereits tot.

Bereits am Nachmittag, als sich wie in San Cristobal de Las Casas üblich die Gerüchte mehrten, lockte der Tod von Moisés Journalisten wie Aasgeier an, die dachten, dass es sich bei dem Toten um den Aufständischen Oberstleutnant Moisés handeln würde. Als sie erfuhren, dass es nicht um diesen ging, sondern um einen anderen Moisés (den Comandante Moíses), verloren sie jegliches Interesse. Keiner von ihnen scherte sich um jemand, der nicht in der Öffentlichkeit als Anführer aufgetreten war, jemand, der immer im Schatten gestanden hatte, jemand, der scheinbar nur ein weiterer zapatistischer Indigena von vielen war ...

Im Kalender muss es 1985-1986 gewesen sein. Moisés wusste bereits von der EZLN, und beschloss, sich der organisatorischen Bemühung anzuschließen, zu einer Zeit als sich im Hochland von Chiapas die Zapatisten noch an den Fingern abzählen ließen . . . und an den Zehen.

Gemeinsam mit anderen Compañeros (darunter Ramona), fing er an, die Berge des mexikanischen Südosten zu durchwandern, aber nunmehr mit der Idee einer Organisation. Aus dem Nebel trat seine kleine Gestalt in die Tzotzil Gemeinden der Hochland Zone hervor. Und sein gemächliches Wort schritt voran und enträtselte die lange Geschichte der Bedrängnisse gegen jene, die die Farbe der Erde sind.

»Wir müssen kämpfen«, schloss er.

Am morgen des 1. Januar 1994, als ein Kämpfer unter vielen, stieg er aus den Bergen in die stolze Stadt von San Cristóbal de Las Casas. Er gehörte zur Kolonne, die das Rathaus besetzte, und die Regierungstruppen überwältigte, die es bewachten. Gemeinsam mit anderen Tzotzil Mitgliedern des CCRI-CG trat er auf den Balkon des Gebäudes hinaus, der auf den zentralen Marktplatz blickte. Im Hintergrund, im Schatten, hörte er zu wie einer seiner Compañeros die sogenannte "Erklärung aus dem Lakandonischen Urwald" vorlas, vor einer Menge ungläubiger oder skeptischen Mestizen, und hoffnungsvollen Indigenas. Zusammen mit seiner Truppe zog er sich in den ersten Stunden des 2. Januar 1994 in die Berge zurück.

Nachdem er den Bombardierungen und Angriffe der Regierungstruppen Widerstand geleistet hatte, stieg er wieder nach San Cristóbal de Las Casas hinunter, als Teil der zapatistischen Delegation, die an den sogenannten Dialogen in der Kathedrale mit Vertretern der höchsten Regierung teilnahm.

Er ging zurück und bereiste die Gemeinden, um zu erklären und vor allem, um zuzuhören.

»Die Regierung hält nicht Wort«, schloss er.

Gemeinsam mit Tausenden Indigenas errichtete er das Aguascalientes II, in Oventik, während die EZLN noch unter der Verfolgung der Zedillo-Regierung zu leiden hatte.

Er war einer der Tausenden zapatistischen Indigenas, der sich mit bloßen Händen der Panzerkolonne der Bundesarmee entgegenstellte, die in den dunklen Tagen des Jahres 1995 in Oventik Stellung beziehen wollte.

Im Jahr 1996, bei den Gesprächen von San Andrés, bewachte er als einer von vielen, die Sicherheit der zapatistischen Delegation, die von Hunderten von Soldaten umzingelt war.

Stehend, in den eisigen Morgenstunden des Hochlands von Chiapas, trotzte er dem Regen vor dem die Soldaten flüchteten, um Schutz und Obdach zu suchen. Er rührte sich nicht von der Stelle.

»Die Macht ist ein Verräter«, sagte er wie um sich zu entschuldigen.

Im Jahr 1997, zusammen mit seinen Compañeros, organisierte er die zapatistische Tzotzil Kolonne, die am sogenannten »Marsch der 1111« teilnahm, und sammelte entscheidende Informationen für die Aufklärung des Massakers von Acteal, das am 22. Dezember dieses Jahres von Paramilitärs unter der Leitung des Bundesarmeegenerals Mario Renan Castillo verübt wurde, mit Ernesto Zedillo Ponce de Leon, Emilio Chuayfett und Julio Cesar Ruiz Ferro als Drahtzieher.

Im Jahr 1998 organisierte und koordinierte er im Hochland von Chiapas die Unterstützung und Verteidigung der vertriebenen Compañer@s, die aufgrund der Angriffe gegen die autonomen Bezirke durch »Croquetas« Albores Guillén und Francisco Labastida Ochoa flüchten mussten.

Im Jahr 1999 beteiligte er sich an der Organisation und Koordination der zapatistischen indigenen Tzotzil Delegation, die an der nationalen Consulta teilnahmen, anlässlich derer 5000 Zapatisten (2500 Frauen und 2500 Männer) alle Bundesstaaten Mexikos bereisten.

Im Jahr 2001, nach dem Verrat der gesamten mexikanischen politischen Klasse an den sogenannten »Abkommen von San Andrés« (als sich die PRI, PAN und PRD verbündeten, um der verfassungsrechtlichen Anerkennung der Rechte und Kultur der Indigenen Völker Mexikos die Tür zu verschließen), wanderte er weiterhin durch die Tzotzil-Regionen des Hochlandes von Chiapas, um zu sprechen und um zuzuhören. Aber dann, nachdem er fertig zugehört hatte, sagte er »Wir müssen Widerstand leisten«.

Moisés wurde am 2. April 1956, in Oventik geboren.

Ohne es zu wollen, und vor allem, ohne irgendeinen Gewinn daraus zu ziehen, wurde er zu einem der angesehensten indigenen Anführer der EZLN.

Nur wenige Tage vor seinem Tod sah ich ihn bei einem Treffen des Geheimen Revolutionären Indigenen Komitees der General-Kommandantur der EZLN, bei dem die lokale, nationale und internationale Lage analysiert wurde, und die nächsten Schritte diskutiert und beschlossen wurden.

Wir erklärten, dass eine neue Generation von Zapatisten dabei war, in die Führungspositionen zu treten. Junge Männer und Frauen, die nach dem Aufstand geboren wurden, die im Widerstand herangewachsen und in den autonomen Schulen gebildet wurden, werden nun zu autonomen Autoritäten gewählt und werden Mitglieder der Juntas der Guten Regierung.

Es wurde diskutiert und ausgemacht, wie wir sie bei ihren Aufgaben unterstützen und begleiten könnten. Wie wir die Brücke der Geschichte zwischen den zapatistischen Veteranen und ihnen aufbauen könnten. Wie unsere Toten uns Verpflichtungen und Erinnerungen hinterlassen hatten, die befolgt werden mussten, ohne zu verzagen, ohne sich zu verkaufen, ohne aufzugeben, ohne sich zu ergeben.

Es herrschte keinerlei Nostalgie seitens meiner Chefs und Chefinnen.

Weder Nostalgie für die Tage und Nächte, in denen sie in der Stille die Kraft heranbildeten, die weltweit bekannt werden würde als die "Zapatistische Armee der Nationalen Befreiung."

Noch Nostalgie für die Tage, an denen unser Wort in vielen Ecken der Welt zu hören war.

Es wurde nicht gelacht, das ist wahr. Es gab ernste Gesichter, darauf bedacht, zusammen einen gemeinsamen Weg zu finden.

Aber es herrschte das, was Don Tomás Segovia einmal als "Nostalgie für die Zukunft" bezeichnet hatte.

»Wir müssen die Geschichte erzählen«, sagte Comandante Moisés zum Schluss, am Ende des Treffens. Und dann machte sich der Comandante zu seiner Hütte in Oventik auf.

An jenem Morgen des 26. September 2011, verließ er sein Haus und sagte »bis später«, und machte sich auf dem Weg zu seinem Feld, um dem Land den Lebensunterhalt und das Morgen zu entringen.

-*-

Beim Schreiben über ihn, schmerzen meine Hände, Don Luis.

Nicht nur, weil wir zu Beginn des Aufstandes zusammen waren, und in den darauf folgenden sonnigen Tagen und kalten Morgen.

Sondern auch und vor allem, weil ich durch diesen schnellen Überblick seiner Geschichte merke, dass ich über die Geschichte jeden und jeder meiner Chefs und Chefinnen rede, dieses Kollektivs von Schatten, die uns den Kurs, den Weg, den Pfad markieren.

Die uns Identität und Erbe geben.

Vielleicht interessieren sich die Gerüchtespezialisten unter den Coletos und deren übrige Fauna deshalb nicht für den Tod von Comandante Moisés, weil er nur ein weiterer Schatten unter Tausenden Zapatisten gewesen ist.

Aber uns hinterlässt er eine sehr große Schuld, so groß wie die Bedeutung der Worte, mit denen er sich bei diesem Treffen lächelnd von mir verabschiedete:

»Der Kampf ist nicht zu Ende«, sagte er, während er seinen Rucksack aufsammelte.

-*-

IV. Ein Tod, ein Leben.

Man könnte darüber spekulieren, was meine Worte dazu brachte, diese komplizierte und multiple Brücke zwischen Don Tomás Segovia und Comandante Moisés zu schlagen, zwischen dem kritischen Intellektuellen und dem hohen indigenen zapatistischen Anführer.

Man könnte denken es sei ihr Tod, indem wir sie benennen um sie wieder unter uns zu bringen, einander so gleich, weil sie so unterschiedlich waren und sind.

Aber nein, ihr Leben ist es worauf es ankommt.

Weil ihre Abwesenheit unter uns keine frivolen Ehrungen oder sterile Statuen hervorrufen.

Weil sie in uns etwas Unerledigtes, eine Verpflichtung, ein Erbe hinterlassen haben.
Weil es den Versuchungen der Mode zum Trotz (in den Medien, den Wahlen, politisch oder intellektuell), einige gibt, die bestätigen, dass sie sich nicht ergeben, sich nicht verkaufen, nicht aufgeben.

Und das tun sie mit einem Wort, das nur mit Authentizität ausgesprochen werden kann, wenn es gelebt wird: »Widerstand«.

Dort oben exorziert man den Tod mit Ehrungen, manchmal mit Denkmälern, Straßennamen, Museen und Festivals, Auszeichnungen mit denen die Macht die Kapitulation feiert, der Name in goldenen Lettern, der jede Wand zum Einsturz bringt.

Auf diese Weise wird dieser Tod bekräftigt. Einige Ehrungen, tiefsinnige Worte, um sich dann abzuwenden und wie gehabt weiterzumachen.

Aber . . .

Eduardo Galeano sagt, dass niemand wirklich verschwindet, solange es noch jemanden gibt, der ihn oder sie benennt.

Und der Alte Antonio sagte einmal, dass das Leben ein großes und kompliziertes Puzzle ist, das erst dann zusammengesetzt werden kann, wenn die Erben den Verstorbenen beim Namen nennen.

Und Elias Contreras sagt, dass der Tod sein eigenes Maß haben muss, und dass er diesen erst erhält, wenn man ihn einem Leben gegenüberstellt. Und er meint auch, dass wir uns daran erinnern müssen, wenn uns ein Teil des kollektiven Herzes, das wir sind, abhanden kommt, dass dieser Tod auch ein Leben war und ist.

Dies.

Indem wir Moisés und Don Tomás benennen, bringen wir sie zurück, setzen wir das Puzzle ihres kämpferischen Lebens zusammen, und bestätigen wir erneut, dass hier unten ein Tod vor allem auch ein Leben ist.

-*-

V. Bis bald.

Don Luis:

Ich denke, dass wir mit diesem Brief unsere Teilnahme an diesem (für uns) lukrativen Austausch von Ideen beenden. Zumindest fürs erste.

Die Relevanz der Fenster und Türen, die sich mit dem Kommen und Gehen ihrer und unserer Ideen geöffnet haben, ist etwas, das, wie alles hier, in Geografien und Kalendarien niederlassen wird, die erst noch definiert werden müssen.

Von ganzem Herzen danken wir für die Unterstützung aus der Feder von Marcos Roitman, Carlos Aguirre Rojas, Raúl Zibechi, Arturo Anguiano, Gustavo Esteva und Sergio Rodriguez Lazcano, und der Revista Rebellíon, die unsere Gastgeberin war.

Mit diesen Texten suchen weder sie, noch Sie, noch wir, nach Stimmen, Gefolgsleuten oder Gläubigern.

Wir suchen (und ich denke wir haben sie gefunden), kritische, wache und offene Geister.
Dort oben gehen Getöse, Schizophrenie, Fanatismus, Intoleranz, und als politische Schachzüge verkleidetes Nachgeben weiter.

Dann folgt der Katzenjammer: Kapitulation, Zynismus und Niederlage.

Unten herrschen Schweigen und Widerstand.

Stets der Widerstand . . .

Machen Sie’s gut, Don Luis. Leben Sie wohl, und auf das uns die Tode Leben vererben mögen.

Aus den Bergen des mexikanischen Südostens.

Subcomandante Insurgente Marcos.

Mexiko, Oktober-November 2011.

VI. DAS P.S. SCHLÄGT WIEDER ZU.

Wir wollten eigentlich gar nichts sagen. Nicht weil wir nichts zu sagen hätten, sondern weil jene, die sich nun zu Recht über die ungebildete Verleumdung empören, uns ihrerseits so sehr verleumdet haben, bis wir die Brücken zu anderen Herzen geschlossen haben. Jetzt, da wir klein sind, und unser Wort klein ist, sind es nur Wenige, einige dieser hartnäckigen Menschen, die oftmals das Rad der Geschichte zum Laufen bringen, die unser Denken suchen, uns suchen, uns benennen, uns rufen.

Wir wollten eigentlich gar nichts sagen, aber . . .

Einer der drei Gauner, die um den Thron auf den Ruinen Mexikos wetteifern werden, ist auf unser Land gekommen, um uns zum Schweigen aufzufordern. Es ist der gleiche, der es nicht fertigbringt zu wachsen und seine Fehler und Entgleisungen anzuerkennen. Der gleiche, der eine machthungrige, intolerante Gruppe anführt, der stets danach suchte, sucht und suchen wird, die Verantwortung für seine Fehler und Schizophrenie auf andere zu schieben. In einer Ansprache, die eher Gaby Sanchez und Cuauhtemoc Vargas näher stand als Alfonso Reyes, predigt und stützt er seine Ambitionen nun auf die Liebe . . . für die Rechte. [*5]

Haben diejenigen, die Javier Sicilia wegen seiner Zuneigungsbezeugungen für die politische Klasse kritisiert haben, auch für die »liebende Republik« etwas Kritik übrig? Haben diejenigen, die geschlossen predigten, dass Televisa das Böse sei, das es zu besiegen gelte, den liebevollen Handschlag mit dem Lakaien der Hauptsendezeit kritisiert?

Wird Octavio Rodríguez Araujo jetzt wieder ein Artikel schreiben um »Kongruenz, Anführer, Kongruenz« zu fordern? Wird John Ackerman von ihm Radikalität fordern, mit dem Argument, dass es das sei, was die Leute wollten und erwarteten? Wird der »Ciro-Gómez-Leyva« der La Jornada, Jaime Aviles, seine mit Stein und Mörtel gestärkten Hemden ausfahren, um ihn zu denunzieren, weil er mit den Chuchos [*6], den Unternehmern, mit dem verhassten López Dóriga verhandelt? Wird der »Laura-Bozzo« der La Jornada, Guillermo Almeyra, ihn wegen Kollaboration für schuldig befinden und dazu verurteilen, den Refrain von »Que Pase El Desgraciado« [*7] zu singen?

Nein, sie werden alle zur anderen Seite blicken. Sie werden sagen, es sei eine Sache der Taktik, um der Mittelklasse Stimmen abzugewinnen. Schön, dann ist also nichts das, was es zu sein scheint: die Streikbesetzung der Reforma fand also nicht statt, um angesichts des offensichtlichen Wahlbetrugs eine Neuauszählung der Stimmen zu fordern, sondern damit die Leute sich nicht radikalisierten; die Kritiken gegen Televisa dienten nicht dazu, die Macht der Medienmonopole zu denunzieren, sondern um die Freiräume dieses Unternehmens zugänglich zu machen (und wieder als Kunde in den Werbespots auftreten zu dürfen). Was kommt als nächstes? Gemischte Brigaden um Ressourcen für den Spendenmarathon zu sammeln?

Aber wir könnten schon verstehen, dass er lediglich einer Taktik folgt (einer plumpen und naiven Taktik zwar, unserer Meinung nach, aber dennoch, einer Taktik). Dass er nicht ernsthaft daran glaubt, dass die Unternehmer ihn unterstützen werden, dass die Chuchos ihn nicht verraten werden, dass die PT und die Bürgerbewegung tatsächlich Parteien der Linken seien, dass Televisa sich verändert habe, dass der privilegierte Wortführer in Chiapas der PRIismus sein müsse (so wie vorher der Sabinismus). Auch dass er glaubt, klüger als alle anderen zu sein, und alle damit reinlegen könnte, indem er vorgibt ihnen zu dienen, oder die Sitten und Gebräuche des unmöglichen politischen Spiels von »Alle Gewinnen«, und »Liebe und Frieden« auswechselt.

Ok, es ist eine Taktik . . . oder eine Strategie (was da auch immer der Unterschied sein mag). Was feststeht, ist dass er auf seiner Rechten immer mehr ansammelt (PAN Deserteure inbegriffen), und auf seiner Linken nichts zu sehen ist. Er folgt den gleichen Schritten wie sein Vorgänger, Cuauhtémoc Cárdenas Solórzano, der den Mächtigen immer gefälliger wurde, in der Annahme, dass die Linke keine andere Wahl hätte als ihn zu unterstützen »weil sie keine Alternative haben«. Wieder Ok, Strategie oder Taktik, das werden die Karikaturisten in ihren Cartoons schon noch erklären. Wir fragen lediglich: wann hat es in Mexiko schon jemals positive Ergebnisse erbracht, wenn sich die Linke der Rechten genähert hat? Wann hat die Gefälligkeit gegenüber den Mächtigen jemals mehr gebracht als diese zu unterhalten? Sicher, die »Chuchos« können den Erfolg dieser politischen Taktik (oder Strategie?) bezeugen, aber es geht nicht darum, den gleichen Weg zu beschreiten . . . oder doch?

Währenddessen demonstriert die Porro Gruppe [*8], dass sie ihn weiterhin unterstützen werden indem sie Jonglierakte vollführen, um den Richtungswechsel zu rechtfertigen . . . oder aufs Vergessen setzen.

Jedenfalls ist schon klar, wem sie die Schuld zuschieben werden, wenn sie auf dem dritten Platz landen, oder?

Noch einmal, leben Sie wohl!

Der Sup, rauchend und die Flut von Verleumdungen erwarten, die im Namen der »Ausdrucksfreiheit« und des Rechts auf Erwiderung, von der Opposition von oben vorbereitet werden..


*1] El Buen Fin: aus den Vereinigten Staaten nach Mexiko importierte Tradition eines billigen Verkaufswochenendes
http://www.elbuenfin.org/
http://www.theatlanticcities.com/arts-and-lifestyle/2011/11/black-friday-mexico/572/

*2] Der neue Lösungsvorschlag von Andres Manuel Lopez Obrador (AMLO) für die Rettung Mexikos aus dem Drogenkrieg: die Errichtung einer »Liebenden Republik«.
http://www.globalpost.com/dispatch/news/regions/americas/mexico/111116/calderon-drug-war-lopez-obrador-pena-nieto

*3] »Dios Mio Hazme Viuda Por Favor«, erfolgreiches Buch von Josefina Vazquez Mota, über weibliche Selbstverwirklichung
http://de.todoroms.com/dios-mio-hazme-viuda-por-favor
http://www.amazon.de/Dios-Mio-Hazme-Viuda-Favor/dp/968380845X

*4] CEA (Centro de Educación Artística) Televisa. Das Zentrum für Künstlerische Bildung des mexikanischen TV-Giganten Televisa. Nur bedingt erfolgreich.

*5] Ja. Es ist AMLO. Er forderte am 26. November die Zapatisten vorsichtshalber auf, sich jeglicher Kritik über seine kommende zweite Präsidentschaftskandidatur zu enthalten.
http://mexico.cnn.com/nacional/2011/11/26/andres-manuel-lopez-obrador-llama-al-ezln-a-no-descalificar-su-candidatura

*6] Der politische Flügel von Jorge Ortega in der PRD, die sich nach den letzten Präsidentschaftswahlen weigerten, Andrés Manuel López Obrador als Erlöser der mexikanischen Linken und einzig legitimen Präsidenten anzuerkennen. Nach fünf Jahren wüster gegenseitiger Angriffe und Beschimpfungen mit AMLO’s Neuer Linken, hat dieser ihnen jetzt angesichts der nahenden Wahlen, einen Versöhnungszweig in der Form von »Amor y Paz« (Liebe und Frieden) dargereicht
http://www.milenio.com/cdb/doc/noticias2011/abe9722ca78ca28e1ac55eff9773cd74

*7] »Que Pase El Desgraciado« (Lasst den Schuft /Pechvogel herantreten)
http://www.youtube.com/watch?v=kRtzMGjUZzc

*8] grupo porril, so bezeichnet der Sub die einflussreiche Clique der AMLO-Unterstützer, die jede Kritik an den Auserwählten mit hysterischen politischen Diffamierungen beantworten. Porros (bezahlte politische Schläger):
http://www.mexiko-lexikon.de/mexiko/index.php?title=Porros


Übersetzt von Dana

Original auf Spanisch veröffentlicht am 7. Dezember auf Enlace Zapatista
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2011/12/07/sci-marcos-una-muerte-o-una-vida-carta-cuarta-a-don-luis-villoro-en-el-intercambio-sobre-etica-y-politica/

 Quelle:  
  http://enlacezapatista.ezln.org.mx/ 
 

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22.11.2017
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Ort: Hamburg
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Ort-Detailangaben:
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09.12.2017
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10.12.2017
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genauer Ort wird den Teilnehmern von den Veranstaltern bekannt gegeben