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Die vergessene Migration - Veranstaltung in München am 02.05.2012

Öku-Büro München vom 25.04.2012

  Die vergessene Migration
Vortrag zur Situation der TagelöhnerInnen aus Guerreo in der Landwirtschaft von Nordmexiko

Inés Fernández Ortega und Valentina Rosendo Cantú
Inés Fernández Ortega und Valentina Rosendo Cantú © Centro de Derechos Humanos de la Montaña de Tlachinollan


Nora R. Ortega Romero und
María Luisa Aguilar Rodríguez vom Menschenrechtszentrum Tlachinollan

Wann: Mittwoch, 2.5.2012
Wo: Mittwochskafe im Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 102, München.

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


Ab 20 Uhr mexikanische Vo-Kü, Vortrag ab 20:30 Uhr

Eine Veranstaltung des Öku-Büro München, unterstützt von engagement global.

Wenn über Migration in Mexiko geredet wird, denken wir automatisch an die zahllosen Menschen, die nach den USA migrieren, oder an die vielen MittelamerikanerInnen, die Leib und Leben riskieren, um die Grenze zu den USA zu erreichen.

Über die tausende Frauen, Männer und Kinder, die jedes Jahr ihre Gemeinde in Guerrero verlassen, um in der Landwirtschaft im Norden Mexikos zu arbeiten, redet fast niemand.

Der Bundesstaat Guerrero ist eine der ärmsten Regionen Mexikos. Aber nicht nur das: Der Staat kommt seinen Aufgaben nicht nach. So gibt es keine ausreichende ärztliche Versorgung und auch zu wenig Unterstützung gegen den Hunger. Stattdessen schickt man lieber Soldaten gegen die rebellische Bevölkerung.

Jahrzehntelang sind die Gemeinden der »Montaña der Guerrero« (Bergland von Guerrero) − außer während der Wahlen − von der Regierung und Behörden ignoriert worden. Dort befindet sich der ärmste Landkreis Mexikos.

In der Montaña leben vor allem Indigene der Me´phaa, Nauas, Na savi und Nn anncue; sie werden als billige Arbeitskräfte in den Feldern von Multis des Agrobusiness im Norden Mexikos eingesetzt. Ganze Familien müssen in überfüllten und maroden Bussen einige Tausend Kilometer fahren, um an ihre Arbeitsorte, die gleichzeitig für sechs Monate ihr Zuhause sein werden, anzukommen.

Auf diesen Feldern, die überwiegend für den Export produzieren, gilt nur eins: Arbeiten, arbeiten, arbeiten...

Die Rechte der TagelöhnerInnen werden missachtet, es werden z.B. keine schriftlichen Arbeitsverträge ausgehändigt, viele erkranken durch den Einsatz von agrochemischen Mitteln. Um ihr Arbeitspensum zu erfüllen, müssen die Eltern auch die Kinder mit auf die Felder bringen.

1994 gründete Abel Barrera das Menschenrechtszentrum Tlachinollan. In ihre Arbeit legen sich die Mitarbeiter_innen von Tlachinollan regelmäßig mit den Herrschenden an, klagen Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte ein und fordern, dass sich die Armee für Folter, Vergewaltigungen und illegale Durchsuchungen verantworten mus. Nicht selten werden sie wegen ihres Engagements von den Mächtigen verfolgt.

Seit 2006 dokumentiert das Menschenrechtszentrum Tlachinollan die Menschenrechtsverletzungen gegen die TagelöhnerInnen.

Am 27. Mai erhielt Abel Barrera Hernández für die Arbeit des Menschenrechtszentrum Tlachinollan den Menschenrechtspreis 2011 der deutschen Sektion von amnesty international.


Oekumenisches Buero fuer Frieden und Gerechtigkeit e.V.
Oficina Ecumenica por la Paz y la Justicia
Pariser Str. 13
D-81667 München
Alemania
Tel: + 49 89 4485945 Fax: + 49 89 487673
EMail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
http://www.oeku-buero.de
Vereinsregister Nr. VR 11081
Registergericht: Amtsgericht Muenchen
Vertretungsberechtigter Vorstand: Karl Schuhbauer, Miriam Stumpfe

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

 Quelle:  
  http://www.oeku-buero.de 
 

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