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RLS-Veranstaltungen in Berlin im Juli (u.a.: Mexiko nach den Wahlen)

Veranstaltungshinweis vom 29.05.2012

  Wir möchten euch auf zwei Veranstaltungen am 23. Juli hinweisen, bzw. dazu einladen:

Workshop
23.7.2012, 10:00 – 16:00 Uhr
 
Las transformaciones del Estado en América Latina: Propuestas teóricas desde la »periferia«.
 
Transformationen des Staates in Lateinamerika: Perspektiven aus der »Peripherie«.

 
Spätestens seit dem Beginn der anti-neoliberalen Protestbewegungen in Lateinamerika ab den 1990er Jahren ist der Staat Gegenstand kontroverser Debatten: Vor allem mit der Machtübernahme linksgerichteter Regierungen haben die Diskussionen in Lateinamerika neuen Zündstoff bekommen. Einerseits ist der Staat Angriffsfläche gegenhegemonialer Praxen, die sich selbst außerhalb des Staates verorten, andererseits ist er Hoffnungsträger emanzipatorischer Politik, die ihm eine tragende Rolle bei gesellschaftlichen Transformationsprozessen einräumt. Jüngste Debatten fokussieren dabei auf die Konflikte zwischen Regierungen, Parteien und sozialen Bewegungen und auf die Richtung und das Ausmaß bisheriger Veränderungen.

Im Workshop wollen wir die aktuellen Transformationsprozesse aus einer staatstheoretisch angeleiteten Perspektive in den Blick nehmen und nicht zuletzt auch die Veränderung von Staatlichkeit selbst analysieren. In Lateinamerika gibt es diesbezüglich eine lange Theorietradition, die in Europa nur ganz unvollständig und verkürzt wahrgenommen wird. Im Workshop wollen wir daher gezielt auf lateinamerikanische Arbeiten zurückgreifen: Referent_innen aus Mexiko und Bolivien werden Einblicke in die entsprechenden staatstheoretischen Diskussionen geben und ihre Perspektiven zur Debatte stellen.

Die Debatten um Kontinuität und Wandel in Lateinamerika, so unser Ausgangspunkt, würden gut daran tun, staatstheoretische Dimensionen explizit zu berücksichtigen: nicht nur, um einer verkürzten Staatskritik vorzubeugen, sondern auch, um vor überzogenen Erwartungen in den Staat als emanzipatorischen Hoffnungsträger zu warnen. Im Laufe des Workshops wollen wir den Besonderheiten peripherer bzw. post-kolonialer Staatlichkeit besondere Beachtung schenken: eine untergeordnete Einbindung in den Weltmarkt sowie spezifische kulturelle und soziale Strukturen spielen eine wichtige Rolle für mögliche Transformationsprozesse. Mit den vorgestellten Perspektiven wollen wir auch die Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Politik ausloten. Zur Auseinandersetzung mit diesen Perspektiven laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Referent_innen: Lucio Oliver Costilla (UNAM, Mexiko), Rhina Roux (UNAM, UAM-X, Mexiko), Jaime Ortega (UNAM, Mexiko), Raúl Prada (Grupo Comuna und CONAMAQ, Bolivien)
 
Die Veranstaltung findet in spanischer Sprache statt (für Nicht-spanischsprachige Interessierte können wir u.U. eine Flüsterübersetzung organisieren) und wird gemeinsam von der Rosa-Lxuemburg-Stiftung und den Lateinamerika Nachrichten durchgeführt.
  
Ganztägiger Workshop am Montag, den 23.07. in den Räumen der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Franz-Mehring-Platz 1, Seminarraum 1.
Anreise: S-Bahn und Fernverkehr bis Haltestelle Ostbahnhof.

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


Programm:

10:00 – 12:00
Kurze Inputs von Lucio Oliver Costilla, Rhina Roux, Jaime Ortega, Raúl Prada mit anschließenden Diskussionsrunden.
 
12:00-13:00
Mittagspause (Mittagessen ist in der Kantine der Opernwerkstätten nahe des Veranstaltungsortes möglich).
 
13:00 – 15:00
kleine Diskussionsgruppen
 
15:00 – 16:00
Abschlussplenum
 
 
Vortrag und Diskussion
23.7.2012, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Seminarraum 1 der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin (hinter dem Ostbahnhof)

Lageplan − Übersicht
Lageplan − Detail


Mexiko nach den Wahlen:
Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Veränderung im autoritären Neoliberalismus

 
Negative Eindrücke prägen die Berichterstattung aus Mexiko: Sei es die den Wahlen von 2006 folgende politische Krise, sei es die schwere Rezession im Jahr 2009 oder der von der Regierung proklamierte »Krieg« gegen das organisierte Verbrechen mit mittlerweile mehr als 50.000 Todesopfern und tausenden Verschwundenen – das Land scheint aus den negativen Schlagzeilen nicht mehr herauszukommen. Der Einfluss, den die Organisierte Kriminalität in legaler wie illegaler Wirtschaft, in politischen Zirkeln und in den Lokalregierungen ausübt, ist offensichtlich. Autoritäre Maßnahmen und Militarisierungsprozesse untergraben dabei zentrale demokratische Grundrechte.

Die Beispiele zeigen deutlich die engen Grenzen des neoliberalen Entwicklungsmodells. Trotzdem bestimmt es weiter die staatliche Politik. Angesichts erheblichen Widerstands aus der Bevölkerung und der Situation des Landes spielen die Präsidentschaftswahlen am 1. Juli 2012 eine wichtige Rolle. Während sich die Kandidat_innen der PRI (Enrique Peña Nieto) und der rechtskonservativen PAN (Josefina Vázquez Mota) klar zu Neoliberalismus und Kontinuität bekennen, fordert die sozialdemokratische PRD (Andrés Manuel López Obrador) ein Ende der Militarisierung und eine antizyklische Wirtschaftspolitik. Drei Wochen nach der Wahl werden wir die Herausforderungen und Möglichkeiten der neuen Regierung analysieren. Hierbei geht es sowohl um wichtige politische Akteure wie soziale Bewegungen, Parteien und das Militär, als auch um die enge Anbindung der mexikanischen Eliten an die USA und die geostrategische Lage Mexikos.
 
Referent_innen:

Lucio Oliver Costilla ist Professor am Zentrum für Lateinamerikastudien (CELA) an der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM).
Rhina Roux ist Professorin im Bereich der Sozialwissenschaften an der Universidad Autónoma de México (UAM-Xochimilco) und lehrt an der UNAM.
Jaime Ortega ist Dozent am CELA der UNAM.
Raúl Prada ist Mitglied der Gruppe Comuna und dem  Rat der Ayllus CONAMAQ in Bolivien.

Moderation:
Alke Jenss
 
Die Abendveranstaltung findet in spanischer Sprache mit deutscher Übersetzung statt und wird gemeinsam von der Rosa-Lxuemburg-Stiftung und den Lateinamerika Nachrichten durchgeführt.
 
Saludos cordiales
Euer Lateinamerika Team

 Link  
  http://www.rosalux.de/event/46252/mexiko-nach-den-wahlen.html


Angela Isphording
Rosa Luxemburg Stiftung
Zentrum für internationalen Dialog und Zusammenarbeit
Referentin Lateinamerika
Departamento América Latina
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Tel. 030-44310-460
Fax 030-44310-180
E-Mail: E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt
www.rosalux.de

Hinweis: chiapas.eu garantiert nicht für die Richtigkeit der Karten.

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