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Geschichtlicher Rückblick: Humanexperimente in Deutschland und Guatemala

ONDA vom 29.09.2012

  Auch wenn die Meldung reisebedingt für den Live-Termin zu spät verschickt wird, so steht die Sendung als Podcast nach wie vor zur Verfügung.
P.


OndaViva live aus der Köpenicker Straße
Menschen als Versuchsobjekt – Humanexperimente in Deutschland und Guatemala

Live-Radiosendung, Donnerstag, 27.September 2012, 20 - 21 Uhr

Studiogäste:

Prof. Dr. Gerhard Baader (emeritierter Professor für Geschichte der Medizin)
Dr. Gabriel Caballeros (Lehrbeauftragter am Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin)

zu hören als LiveStream:
http://giss.tv:8000/ondaviva.ogg
http://giss.tv:8000/ondaviva.mp3

oder später als Podcast unter:
http://npla.de/onda/feed/serie=25

Fast zwei Jahre ist es her, seit sich US-Präsident Barack Obama öffentlich bei Guatemalas Staatschef Álvaro Colom entschuldigte. Der Anlass: Mindestens 1300 Guatemalteken wurden zwischen 1946 und 1948 von einer nordamerikanischen Delegation mit Syphilis und Tripper infiziert, viele von ihnen Häftlinge und psychisch Kranke. Finanziert wurde die makabre Studie von US-Gesundheitsbehörden.

1947, also zeitgleich dazu, prozessierten die USA gegen 20 KZ-Ärzte sowie einen Jurist und zwei Verwaltungsfachleute als Organisatoren von Medizinverbrechen. Beispielhaft für die Medizinverbrechen des Nationalsozialismus wurden in dem Nürnberger Ärzte-Prozess unfreiwillige Menschenversuche, die Tötung von Häftlingen für die Anlage einer Skelettsammlung und die Krankenmorde der Aktion T4 behandelt.

Menschenversuche in Guatemala und in Nazi-Deutschland, das ist das Thema dieser Sendung. Mit unseren Studiogästen Gerhard Baader und Gabriel Caballeros forschen wir nach der Spezifik der Experimente in den beiden Ländern: Welche Versuche wurden mit welchem Ziel unternommen? Welche Personen galten als »lebensunwertes Leben« und ergo als potentielle Versuchsobjekte? Wie kam es zur Aufklärung der jeweiligen Taten?

Obwohl sich diese Humanexperimente in Guatemala und Deutschland unter sehr unterschiedlichen Bedingungen abspielten, geht es uns auch darum, nach möglichen Gemeinsamkeiten gerade in ideologischer Sicht zu fragen. Doch nicht nur die Verbrechen, auch ihre ethische Verurteilung haben eine globale Tragweite: Seit der Deklaration von Helsinki 1964 positioniert sich der Weltärztebund ausdrücklich gegen unfreiwillige Humanexperimente. Sind damit derartige Verbrechen verunmöglicht worden? Auch darüber wollen wir reden.

Wir freuen uns, wenn ihr die Ankündigung weiterleitet und/oder das Programm in euren Radios sendet.

Euer OndaViva-Team

 Quelle:  
  http://www.npla.de/onda 
 

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