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Kommission für Menschenrechte in Mexiko legt Bericht zum »Fall Iguala« vor
Das Dokument über die Ermittlungen offenbart gravierende Defizite der Generalstaatsanwaltschaft bei der Suche nach den 43 verschwundenen Männern
amerika21.de vom 28.07.2015 |
Leticia Hillenbrand |
Zehn Monate nach dem Verschwindenlassen der 43 Lehramtsstudenten aus Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero hat der Ombudsmann der mexikanischen Menschenrechtskommission (CNDH), Luis Raúl González Pérez, den Bericht über den Fall auf einer Pressekonferenz vorgestellt. In dem 63-Seiten-Dokument mit dem Titel »Stand der Ermittlungen im Fall Iguala« sind die zahlreichen gravierenden Defizite der Generalstaatsanwaltschaft (PGR) bei der Suche nach den 43 jungen Männern und bei der Aufklärung der weiteren sechs Morde in der Nacht vom 26. September 2014 dokumentiert. Die wichtigsten Punkte sind die fehlende ministerielle Sorgfalt auf regionaler und föderaler Ebene, das Fehlen von Sicherungsmaßnahmen am Tatort in der Gemeinde Iguala sowie das Fehlen von Maßnahmen, um die Angehörigen der Opfer gemäß der gültigen Gesetzesnormen besser zu unterstützen und zu begleiten. ...