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Auswanderung mexikanischer Kinder in die USA geht zurück

Poonal vom 13.01.2004

  (Mexiko-Stadt, 6. Januar 2004, adital).- In den letzten fünf Jahren sind die Grenzübertritte von mexikanischen Jungen und Mädchen in die Vereinigten Staaten um 20 Prozent zurückgegangen. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die von Mónica Vargas, Wissenschaftlerin an der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko-Stadt (UNAM), durchgeführt wurde.

Nach Angaben der Forscherin versuchten mehr als 6.000 mexikanische Mädchen und Jungen allein oder mit ihren Eltern die Grenze zu den Vereinigten Staaten zu überqueren. Auch wenn ihnen dies vereinzelt gelungen sei, wurden sie meist von den Einwanderungsbehörden festgenommen und ausgewiesen. Vargas führt im einzelnen auf, dass sich 1998 mehr als 8.000 Jugendliche in dieser Situation befunden hätten. Im Jahr 2001 sei die Zahl auf 7.620 gesunken und im vergangenen Jahr sogar auf 6.708 Kinder.

Mónica Vargas kritisiert die Unterbringungseinrichtungen der Staatlichen Familienhilfe (Desarrollo Integral de la Familia, DIF). Ihrer Meinung nach müsse der Schwerpunkt der Unterstützungsarbeit vielmehr in die Dörfer und Städte gelegt werden, aus denen die Kinder kommen. In den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres seien 3.852 Grenzkinder in den nördlichen Staaten der mexikanischen Bundesstaates in Übergangsunterkünften versorgt worden.

Die minderjährigen Grenzflüchtlinge werden in Migranten und Repatrianten eingeteilt. Als Migranten bezeichnet man diejenigen, die auf dem Weg in die Vereinigten Staaten noch vor dem Grenzübergang auf mexikanischem Gebiet aufgespürt werden, Repatrianten sind diejenigen, die nach ihrem Grenzübertritt von den US-amerikanischen Behörden aufgefunden und durch die staatliche Einwanderungsbehörde zurückgewiesen werden.

Die Untersuchung hat weiterhin ergeben, dass von den im vergangenen Jahr in den Unterkünften betreuten Minderjährigen 54 Prozent Repatrianten und 46 Prozent Migranten waren. 88 Prozent der Grenzgänger waren zwischen 13 und 17 Jahre, zehn Prozent zwischen sechs bis zwölf und zwei Prozent unter fünf Jahre alt. 66 Prozent davon waren Jungen und der Rest Mädchen.

Die Jugendlichen kämen hauptsächlich aus den Staaten Guanajuato (11 Prozent), Michoacán, Coahuila und Tamaulipas (jeweils sieben Prozent), Sonora (fünf Prozent), der Rest aus den übrigen Staaten Mexikos.


Quelle: poonal
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