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Neue Internetplattform »Gewaltsames Verschwindenlassen«

Gewaltsames-Verschwindenlassen.de vom 30.08.2015

  Internetplattform »Gewaltsames Verschwindenlassen«

Seit Sonntag (30.8.) gibt es eine neue Internetseite zum Thema Verschwindenlassen von Menschen.

Diese neue Internetplattform richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit, der das Schicksal dieser Menschen nicht gleichgültig sein darf. Begriffsdefinitionen, Basisinformationen, Hinweise auf Veranstaltungen bis hin zu Instrumenten zum Schutz vor dem Verschwindenlassen sowie spezielle Länderinformationen werden auf der Webseite zu finden sein.

Die URL der Webseite: www.gewaltsames-verschwindenlassen.de

Internetplattform »Gewaltsames Verschwindenlassen«

Wie auf der Website zu sehen ist, hat Mexiko bei diesem Thema leider eine besondere Bedeutung.

Im Anhang die Pressemitteilung zum Launch der Website:


Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Verschwundenen am 30. August 2015

Neue Internetplattform

Am diesjährigen Internationalen Tag der Verschwundenen geht in Deutschland die Internetplattform »gewaltsames Verschwindenlassen« online. Mit diesem neuen Portal wollen wir dem weit verbreiteten Schweigen zu diesem Thema Öffentlichkeitsarbeit entgegensetzen.

Wir, das sind Vertreterinnen und Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen, die seit vielen Jahren zu Menschenrechtsfragen arbeiten.

Das Verschwindenlassen von Menschen ist ein besonders grausames Menschenrechtsverbrechen. Menschen werden verhaftet oder verschleppt und verschwinden dann spurlos. Frauen, Männer und Kinder werden versklavt und haben keinen Kontakt mehr zur Außenwelt. Flüchtlinge, die ihre Heimat verlassen müssen, werden verfolgt und verschwinden gewaltsam.

Weltweit sind von diesem Verbrechen nach Berichten der Vereinten Nationen Jahr für Jahr tausende Menschen direkt oder indirekt als Angehörige und Freunde betroffen. Allein in Mexiko waren es in den letzten acht Jahren an die 30.000.

Durch das Verschwindenlassen werden Personen praktisch aller ihrer Rechte beraubt; sie existieren sozusagen nicht mehr. Vielfach sind Polizei und Militär, aber auch Migrationsbehörden oder andere staatliche Institutionen direkt in die Verbrechen verwickelt. Sie dulden diese Verbrechen, statt sich für deren Aufklärung einzusetzen und die Täter zu verfolgen. Sie unterlassen Untersuchungen über den Verbleib der Betroffenen und tragen damit aktiv zu diesen Verbrechen bei.

Nichts über den Verbleib ihrer Angehörigen zu wissen, bedeutet für die Familien und Freunde eine unerträgliche Belastung. In vielen Regionen der Welt entstehen Betroffenenorganisationen mit dem Ziel, Verschwundene aufzuspüren und zu retten, Familien zusammenzuführen und Ermittlungen gegen die Täter voranzutreiben. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen beschloss 2006 ein internationales Übereinkommen zum Schutz aller Personen vor dem Verschwindenlassen, das seit Dezember 2010 in Kraft ist und bisher von 50 Staaten ratifiziert wurde.

Die neue Internetplattform richtet sich an die allgemeine Öffentlichkeit, der das Schicksal dieser Menschen nicht gleichgültig sein darf. Begriffsdefinitionen, Basisinformationen, Hinweise auf Veranstaltungen bis hin zu Instrumenten zum Schutz vor dem Verschwindenlassen und spezielle Länderinformationen werden nach der Aufbauphase auf der Seite zu finden sein.

www.gewaltsames-verschwindenlassen.de


Arbeitsgruppe Internetplattform Verschwindenlassen
V.i.S.d.P. Christiane Schulz
E-Mail-Adresse versteckt; JavaScript wird zur Anzeige benoetigt

 Quelle:  
  http://www.gewaltsames-verschwindenlassen.de 
 

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