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Bürgermeister von Cocula zusammen mit Anführer der Guerreros Unidos verhaftet

Poonal vom 04.11.2015

  Bürgermeister Ramírez Crespo sitzt zur Zeit im Gefängnis in Morelos. Foto: Telesur
Bürgermeister Ramírez Crespo sitzt zur Zeit im Gefängnis in Morelos. Foto: Telesur


(Venezuela, 04. November 2015, telesur).- Der Bürgermeister des Ortes Cocula im südmexikanischen Bundesstaat Guerrero, Eric Ulises Ramírez Crespo, ist am 29. Oktober von Einheiten der Armee und der mexikanischen Bundespolizei wegen des Besitzes von Waffen und Drogen verhaftet worden. Die Festnahme fand in Cuernavaca im Bundesstaat Morelos statt. Ramírez Crespo befand sich in Begleitung von Adán Zenen Casarrubias Salgado alias "El Tomate", einem der Anführer der kriminellen Organisation Guerreros Unidos, der ebenfalls verhaftet wurde. Bei den beiden befand sich Eloy Flores Cantú, juristischer Berater der Fraktion der Partei PRD in der Abgeordnetenkammer.

Bürgermeister + Guerreros Unidos + PRD-Berater = ?

Casarrubias ist der Bruder von Sidronio Casarrubias alias »El Chino«, dem Chef der Guerreros Unidos, der momentan in Haft sitzt. Er wird beschuldigt, das Verschwindenlassen der 43 Studenten von Ayotzinapa angeordnet zu haben, die nach offiziellen Angaben auf der städtischen Müllkippe von Cocula verbrannt worden sein sollen.

Ramírez Crespo wurde am 7. Juni zum Bürgermeister von Cocula gewählt und hat sein Amt im August dieses Jahres angetreten. Bei ihm wurden eine großkalibrige Waffe, eine Handfeuerwaffe und ein Päckchen Drogen gefunden.

40 Tage Untersuchungshaft

Wenige Tage nach seiner Festnahme hat die Generalstaatsanwaltschaft PGR angeordnet, ihn sowie Casarrubias und Flores Cantú 40 Tage lang festzusetzen. Diese Vorsichtsmaßnahme wurde von der Sonderstaatsanwaltschaft zur Untersuchung des Organisierten Verbrechens SEIDO (Subprocuraduría Especializada en Investigación de Delincuencia Organizada) eingefordert, um »die wahrscheinliche Beziehung dieser Personen zu einer in Guerrero aktiven kriminellen Organisation« zu ermitteln.

Dieses Festsetzen wird in Mexiko von einem Richter angeordnet, um einen mutmaßlichen Verbrecher inhaftiert zu lassen, so lange wie eine Untersuchung noch nicht abgeschlossen ist. In diesem Fall ermittelt die SEIDO gegen den Bürgermeister wegen des gewaltsamen Verschwindenlassens der 43 Studenten aus dem Lehrerseminar Ayotzinapa, die am 26. September 2014 in der Stadt Iguala verschleppt worden sind.

Müllkippe vom Cocula soll erneut untersucht werden

Laut der Regierungsversion sollen die 43 Studenten von der städtischen Polizei an die kriminelle Organisation Guerreros Unidos übergeben worden sein. Diese soll die Studenten daraufhin ermordet und auf der Müllkippe von Cocula verbrannt haben. Hohe Funktionäre aus der Gegend sollen darin verwickelt sein, darunter der damalige Bürgermeister von Iguala, José Luis Abarca, der sich in Haft befindet.

Zeitgleich mit den Festnahmen wird im Auftrag der PGR ein neues Gutachten vorbereitet, das in den kommenden Wochen erstellt werden soll. Dabei soll die Müllkippe von Cocula erneut untersucht werden, auf der die Studenten angeblich verbrannt worden sind.

Nachdem die Nachricht von der Festnahme des Bürgermeisters Ramírez Crespo die Runde machte, führten Freund*innen, Angehörige und Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung eine Demonstration durch und forderten seine Freilassung.


Quelle: poonal
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 Quelle:  
  http://www.npla.de/de/poonal/5317-2015-11-06-19-56-02 
 

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