La Jornada: Editorial de Hernandez-Navarro zu Oaxaca

La Jornada vom 24.10.2006
übersetzt von: Eberhard Raitelhuber

 

Zitat aus dem beachtenswerten Text in der La Jornada vom 24.10.2006:

"Das feine Gewebe der oaxakenischen Volkserhebung zeichnet sich dadurch aus, dass die städtische Armenschicht, eine Jugend-ohne- Zukunft, die indigenen Gemeinden und bäuerlichen Organisationen, Gremien, Nichtregierungsorganisationen und die demokratische Lehrerschaft ineinander laufen, mit ihrem je eigenen Gedächtnis zu erlittenen Verletzungen und Beeinträchtigungen. Viele fürchten die Regierung schon nicht mehr. Diese horizontale Funktionsweise der Erhebung macht es fast unmöglich, dass eine Übereinkunft zwischen Regierungsvertretern und sozialen Führungspersonen umgesetzt werden kann, die nicht die zentrale Forderung erfüllt - den Kopf des Gouverneurs. Das "Oaxaca von unten" weiß, dass ein Verbleiben von Ulises Ruiz an der Spitze des Staates eine Blutbad herbeiführen würde: Sie können den Kampf um seine Absetzung nicht aufgeben."

Der komplette Text auf Spanisch:
 

Quelle: https://www.jornada.com.mx/imprimir.php?fecha=20061024¬a=023a1pol.php&seccion=nota


 

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