Oaxaca-Ticker 14. August. SpanierInnen nach acht Tagen Haft freigelassen

Direkte Solidarität Chiapas vom 14.08.2007

 

Am Abend des 13. August wurden die vier SpanierInnen freigelassen, da ihr legaler Status im Land nachgewiesen werden konnte, wie die Migrationsbehörde mitteilte. Die acht Tage Haft (und die unbegründete Verhaftung mit massiven Übergriffen der Polizei von Oaxaca) hinterlassen jedoch den Nachgeschmack einer Racheaktion. Eine der Verhafteten ist eine Anwältin, die an der internationalen Menschenrechtskommission CCIODH teilgenommen hatte.

Die Verhaftungen fanden bezeichnenderweise am Abend nach den Lokalwahlen vom 5. August statt. Der Zeitpunkt der arbiträren Verhaftungen nährt die Angst, dass die Regierung Ulises Ruiz nach den Parlamentswahlen vom 5. August und den Gemeindewahlen vom 7. Oktober "mit uns abrechnen will", wie lokale AktivistInnen befürchten.


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