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Journalist ermordet und Redaktionsräume zerstört

Poonal vom 07.12.2004

  (Buenos Aires, 1. Dezember 2004, púlsar). Im nordmexikanischen Bundesstaat Sinaloa wurde ein Reporter vor den Augen seiner Kinder ermordet. Gleichzeitig drangen in Oaxaca im Süden des Landes Regierungsbeamte in die Räume der Zeitung Noticias ein.

Gregorio Rodríguez Hernández von der Zeitung "El Debate" wurde von drei Männern angegriffen, die aus unmittelbarer Entfernung fünf Schüsse auf ihn abgaben. Der Reporter wurde vor den Augen seiner zwei und sechs Jahre alten Töchter von bislang unbekannten Tätern erschossen.

Ericel Gómez Nuncamendi von der Tageszeitung Noticias sagte, dass im Bundesstaat Oaxaca der dortige Regierungschef José Murat und der Bundesabgeordnete Jorge Franco die Verantwortung für die Angriffe und Aggressionen tragen würden. Mitarbeiter der Tageszeitung aus Oaxaca beschrieben, dass 40 Mitglieder der dort regierenden Partei der Institutionellen Revolution PRI (Partido Revolutionario Institutional) die Türen der Redaktionsräume mit einem Bus demolierten und sich anschließend der Räume bemächtigten. Die zum Teil vermummten Angreifer waren bewaffnet. Sie verwüsteten die Redaktionsräume und attackierten die Angestellten.

Carlos Velazco, ein Regierungsvertreter aus Oaxaca, warf den Journalisten der Tageszeitung vor, sie würden ständig die Regierung erpressen und diffamieren. Gleichzeitig machte er Gouverneur Murat für die Besetzung der Zeitung verantwortlich. Zufällig ereigneten sich die Vorgänge gegen Noticias drei Tage vor Ende der Amtszeit von José Murat Casab als Gouverneur in Oaxaca. Nach Angaben des Präsidenten der Zeitungsgruppe hat "Murat Casab bei nicht wenigen Anlässen in "intimen Kreise" erklärt, dass Noticias noch dafür bezahlen werde, nicht in die schmeichelnden Stimmen über seine Regierungsarbeit einzustimmen und statt dessen seinen persönlichen Stil in Frage zu stellen. Heute hat er seine Worte einfach nur in die Tat umgesetzt".


Quelle: poonal
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