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Der Fall Digna Ochoa kann von Spezialisten überprüft werden

La Jornada vom 08.01.2005
übersetzt von Dana

 
Rosario Ibarra dementiert, Margarita Guerra vorgeschlagen zu haben

La Jornada
El Correo Ilustrado

Sehr geehrte Carmen: Schon spät an diesem 7. Januar, weil ich spät Deine Zeitung fand, schicke ich Dir diese Zeilen aus Monterrey. Ich kann nicht anders als eine unmittelbare Antwort (zumindest) meinerseits zu geben auf den Absatz des Briefes des hauptstädtischen Staatsanwaltes an subcomandante Marcos, wo es um den Fall Digna Ochoa geht und wo Bezug auf meine Person genommen wird.
Der Staatsanwalt Bátiz schreibt: "Ich akzeptierte die Ernennung eines Sonderstaatsanwaltes, den mir ohne die geringste Einwendung meinerseits von Rosario Ibarra de Piedra, Magda Gómez und Miguel Angel Granados Chapa vorgeschlagen wurde, die VertreterInnen der Version des Mordes waren. Die ernannte Person war die Justizbeamte Margarita Guerra y Tejada..." Falsch! Ich habe niemanden vertreten und auch nicht die zitierte Frau vorgeschlagen.
Eine Einladung des Chefs der Regierung von Mexiko-Stadt (original: el jefe de Gobierno del Distrito Federal) annehmend und vor allem, weil es sich um den Fall von Digna handelt, ließ ich meine schon bekannte Zurückhaltung gegenüber SonderstaatsanwältInnen beiseite. Ich sprach mit Magda und Don Miguel Angel darüber, was ich dachte und über die zwei Anwälte, den ich bei diesem Fall vertrauen würde: Pilar Noriega und José Lavanderos. Wir stimmten darin überein und machten uns daran mit ihnen zu sprechen. Beide lehnten mit der Begründung ab, dass sie Digna sehr nahe standen. Ich hatte einen anderen Kandidaten, den Herrn López Yee, der in Baja California lebt. Aber ich konnte ihn nie erreichen, was der Grund dafür war, von der weiteren Arbeit an diesem Auftrag zurückzutreten, was ich öffentlich bekannt machte.
Ich wurde im Radio und einigen Fernsehnachrichten interviewt und veröffentlichte einen Artikel in der Zeitung "El Universal", in dem ich meine Entscheidung umfassend erklärte. Zudem schickte ich einen Brief mit ähnlichen Worten an "La Jornada".
Ich kenne die genannte Justizbeamtin nicht, habe kein Wort mit ihr gewechselt und — ich wiederhole — die Behauptung des Herrn Staatsanwaltes von Mexiko-Stadt ist falsch. Ich werde mich zu einem anderen Zeitpunkt detailliert zum Thema äußern.
Danke, Carmen.

Rosario Ibarra

La Jornada, Samstag, 8. Januar 2005

López Obrador:

Der Fall Digna Ochoa kann von Spezialisten überprüft werden

ANGEL BOLAÑOS SANCHEZ

Der Chef der Regierung von Mexiko-Stadt, Andrés Manuel López Obrador, sagte, dass die Ansicht von subcomandante Marcos über die Untersuchung des Todes von Digna Ochoa y Plácido seitens der Generalstaatsanwaltschaft von Mexiko-Stadt (original: D.F.) respektabel ist.
Ohne sich auf die Wiedereröffnung des Falles festzulegen sagte er, dass er bereit ist, den Fall durch Spezialisten zu überprüfen. Er lud Familienangehörige und Personen der Zivilgesellschaft dazu ein, sich an besagter Untersuchung zu beteiligen.

Marcos hatte einen ausführlichen Brief an den Staatsanwalt Bernardo Bátiz geschickt, um die Untersuchung zum Tode Dignas zu diskreditieren, welche mit der These des Selbstmordes beendet wurde, sowie die laufende Zeugenaufnahme im Todesfall des Studenten der UNAM, Noel Pável González, die in dieselbe Richtung des Selbstmordes geht. Angesichts dessen erklärte der Regierungschef der Hauptstadt, der Staatsanwalt werde zu gegebenem Zeitpunkt die entsprechenden Erklärungen geben. Er bestätigte, dass er in keinem Fall die unvollständige Schließung der Akten wolle und bekräftigte seine Bereitschaft zur vollständigen Aufklärung.

"Wird der Fall (Digna Ochoa) wiedereröffnet?"

"Ich will es nicht auf diese Weise angehen. Wir hätten kein Problem mit einer ausführlichen Beweisaufnahme in dieser Angelegenheit", sagte er.


 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/2005/ene05/050108/010n2pol.php 
 

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