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Indigene aus Chiapas klagen an: Wir wurden nicht zu den Megaprojekten befragt

Indigene Tzotziles und Tzeltales aus Chiapas gaben bekannt, dass sie ein Schreiben mit 7.000 Unterschriften an Organismen der UNO übergeben haben.

La Jornada vom 11.12.2019
übersetzt von Gruppe B.A.S.T.A.

  San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, Mexiko.

Bewohner*innen der indigenen Landkreise Oxchuc, Tenejapa und Huixtán gaben bekannt, dass sie ein Schreiben mit 7.000 Unterschriften an Organismen der UNO übergeben haben, in dem sie ihre Unzufriedenheit geäußert haben, da die föderale Regierung sie nicht nicht zum Bau von Megaprojekten befragt hat, darunter der »Maya-Zug« (span.: Tren Maya) oder die Autobahn von San Cristóbal nach Palenque.

Repräsentant*innen von katholischen Pfarreien dieser Landkreise und von der Menschenrechtskoordination der Diözese von San Cristóbal sagten in einer Pressekonferenz, dass das Dokument am Montag in Mexiko-Stadt von einer vierköpfigen Kommission übergeben wurde.

Bei dem Treffen mit Medien, das im Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de Las Casas (Frayba) durchgeführt wurde, erklärten sie, dass »der mexikanische Staat unsere Ablehnung nicht beachtet hat und weiterhin die Zerstörung unserer Territorien vorantreibt«.

Sie versicherten, »dass der Staat eine Befragung simuliert hat, um uns unserer Kultur, unserer Traditionen und unserer Gebräuche zu berauben. Er spaltet uns, um die Auslöschung der indigenen Gemeinschaften zu erreichen. Bis heute geht diese gefälschte Befragung weiter, die außerhalb jedweder Normativität liegt, die dem mexikanischen Staat obliegt«.

Sie verdeutlichten, dass die 7.000 Unterschriften von indigenen Tzotziles und Tzeltales in den drei erwähnten Landkreisen gesammelt wurden, »die sich an internationale Instanzen zum Schutz unserer indigenen Völker wenden«.

Das Dokument wurde an den Hochkommissar für Menschenrechte der UNO, an die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) und an das Komitee für die Abschaffung rassistischer Diskriminierung übergeben.

Sie versicherten, dass die föderale Regierung »fingiert hat, sie habe die indigenen Gemeinschaften über den Bau des Maya-Zuges und die Autobahn von San Cristóbal nach Palenque und weitere Megaprojekte befragt«.

Sie forderten, entsprechend der nationalen Gesetze und der internationalen Abkommen befragt zu werden, ob sie dem Bau von Megaprojekten zustimmen »und was diese für unsere Territorien, unsere Lebensweise und die Umwelt implizieren«:

Quelle: La Jornada, Elio Henríquez, Mittwoch 11.12.2019
(leicht gekürzte) Übersetzung: Gruppe B.A.S.T.A. Münster

 Quelle:  
  https://www.jornada.com.mx/ultimas/estados/2019/12/11/no-nos-consultaron-sobre-megaproyectos-acusan-indigenas-de-chiapas-7098.html 
 

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