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Südmexiko-Newsletter November/Dezember 2019

Direkte Solidarität Chiapas vom 25.12.2019

  CHIAPAS

Todesdrohungen gegen Menschenrechtsverteidigerin und gegen das Menschenrechtszentrum Frayba in San Cristóbal de Las Casas, Chiapas
Das Menschenrechtszentrum Fray Bartolomé de Las Casas (FRAYBA) äußert hiermit seine Besorgnis über die große Gefahr, die für Leben, Integrität und persönliche Sicherheit derjenigen besteht — die das Familienangehörigen-Kollektiv der Gefangenen im Kampf bilden, sowie die Equipe des Frayba selbst. »Wir haben im November und jetzt im Dezember Todesdrohungen und Einschüchterungen erhalten, werden beobachtet und drangsaliert. Das alles im Zusammenhang mit dem Kampf um die Freiheit von Gefangenen der Pueblos originarios — im besonderen für Juan de la Cruz Ruiz«

Communiqué von Frayba (auf Deutsch):
https://www.chiapas.eu/news_gefunden.php?id=10500&was=frayba&bereich=alles

Zum Unterschreiben:
https://frayba.org.mx/amenazas-de-muerte-a-defensora-y-al-frayba/

EZLN-Communiqué: Eine Combo für das Leben: Dezember des Widerstands und der Rebellion

Auf Deutsch:
https://www.chiapas.eu/news.php?id=10468

Auf Spanisch:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2019/11/06/combo-por-la-vida-diciembre-de-resistencia-y-rebeldia/

Communiqué: Ein Wal in den Bergen des Südostens Mexikos (Schöpfer*innen und Geschöpfe).
von SupGaleano zum Film-Festival vom 7. - 15.Dezember:

Auf Deutsch:
https://www.chiapas.eu/news.php?id=10491

Auf Spanisch:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2019/12/05/una-ballena-en-las-montanas-del-sureste-mexicano-creadors-y-creaturas/

Communiqué: Tanz einen Wal (SupGaleano, 17. Dez. 2019)

Auf Deutsch:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2019/12/17/tanz-einen-wal/

Auf Spanisch:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2019/12/15/baila-una-ballena/


Gemeinsame Erklärung des CNI-CIG und der EZLN zu den jüngsten Angriffen der Kapitalisten, ihrer Regierungen und ihrer Kartelle gegen die Pueblos Originarios Mexikos

Auf Deutsch:
https://www.chiapas.eu/news.php?id=10480

Auf Spanisch:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2019/11/08/pronunciamiento-conjunto-del-cni-cig-y-ezln-sobre-las-recientes-agresiones-de-los-capitalistas-sus-gobiernos-y-sus-carteles-en-contra-de-los-pueblos-originarios-de-mexico/


OAXACA

Menschenrechtsmission reist in den Isthmus von Tehuantepec
Soziale Aktivist*innen im mexikanischen Isthmus von Tehuantepec werden bedroht, verfolgt und arbeiten unter Lebensgefahr. Das hat eine Menschenrechtsmission bestätigt, die in der dritten Oktoberwoche im südmexikanischen Bundesstaat Oaxaca stattfand. Mitglieder zivilgesellschaftlicher Organisationen, Journalisten sowie sowie Vertreter*innen der deutschen, britischen, kanadischen und schweizer Botschaft beteiligten sich an der Mission.

https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtschaft/menschenrechtsmission-reist-in-den-isthmus-von-tehuantepec/

Kommunale Oberstufen — Alternative zum staatlichen Bildungssystem
Das Leben auf dem Land erscheint jungen Mexikaner*innen zunehmend unattraktiv. Viele von ihnen wollen ihre Dörfer verlassen, um in der Stadt oder den USA ihr Glück zu suchen. Jungen Menschen eine Perspektive in ihrem Heimatort aufzuzeigen, haben sich die Kommunalen Oberstufen, eine selbstorganisierte Alternative zu staatlichen weiterführenden Schulen, zur Aufgabe gemacht.

Zum Video:
https://www.npla.de/thema/allgemein/kommunale-oberstufen-alternative-zum-staatlichen-bildungssystem/

Schwangerschaftsabbrüche in Oaxaca endlich straffrei
Oaxaca ist nach Mexiko-Stadt der zweite Bundesstaat Mexikos, in dem Schwangerschaftsabbrüche bis zur zwölften Woche straffrei sind.

https://www.npla.de/thema/feminismus-queer/schwangerschaftsabbrueche-in-oaxaca-endlich-straffrei/


GUERRERO

Menschenrechtler tot aufgefunden
Arnulfo Cerón Soriano war ein Angehöriger der indigenen Nahua und Menschenrechtsverteidiger. Er kämpfte in mehreren Organisationen und sozialen Bewegungen in der Bergregion des Bundesstaates Guerrero jahrzehntelang für die Rechte der indigenen Bevölkerung. 1995 arbeitete er zwei Jahre lang im Menschenrechtszentrum Tlachinollan. Anschließend arbeitete er als selbständiger Anwalt und unterstützte dabei die indigene Bevölkerung in der Region. 2000 zeigte eine Organisation gegen Folter (Acción de los Cristianos para la Abolición de la Tortura — ACAT) die willkürliche Inhaftierung und Folter von Arnulfo Cerón durch Ermittlungsbeamt*innen des Bundesstaates an. Nach eineinhalb Jahren im Gefängnis wurde er freigelassen. Arnulfo Cerón war auch sehr aktiv in der Bewegung, die Gerechtigkeit für die 43 verschwundenen Studierenden aus Ayotzinapa fordert.

Setz dich für die Aufklärung des Todes von Arnulfo Cerón ein!

Zum Unterschreiben:
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/menschenrechtler-tot-aufgefunden

Ayotzinapa — 5 Jahren
Vor 5 Jahren wurden 43 Studierende in Iguala vom mexikanischen Staat verschleppt.
Zum 5. Jahrestag der Ereignisse in Iguala werde ihre Portraits und Geschichten in digitaler Form im Internet veröffentlicht unter: https://43.luchayfiesta.net

Wolf-Dieter Vogel hat für die TAZ einen soliden Text zu 5 Jahren Ayotzinapa geschrieben
https://taz.de/Verschleppte-mexikanische-Studenten/!5630137/


MEXIKO

Wegen Verstrickung in Drogenhandel: Ehemaliger Minister von Mexiko verhaftet
Der ehemalige Polizist und mexikanische Minister Genaro García Luna wurde in Texas von den US-amerikanischen Strafverfolgungsbehörden verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, Millionen von US-Dollar an Bestechungsgeldern vom Sinaloa-Kartell des mittlerweile in den USA veruteilten Drogenbosses »El Chapo« Guzman Loera genommen zu haben, während er die mexikanische Bundespolizei kontrollierte und für die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit in Mexiko verantwortlich war. Von 2001 bis 2012 soll Garcia Luna in hochrangigen Strafverfolgungspositionen der mexikanischen Regierung Bestechungsgelder in Millionenhöhe vom Sinaloa-Kartell als Gegenleistung für den Schutz seiner Drogenhandelsaktivitäten erhalten haben.

https://amerika21.de/2019/12/235299/mexiko-drogenhandel-minister-festnahme

Mexiko - Wenn Gewalt zu Terrorismus wird
Die Regierung hat keine Strategie gegen die Drogenkartelle, die Gesellschaft angesichts der ausufernden Gewalt narkotisiert. Die Grenze zum Terrorismus ist in Mexiko längst überschritten, meint Anabel Hernández. Mexiko habe drei Probleme: (1) den Drogenkrieg, (2) die über die Jahrzehnte von der herrschenden »Partei der institutionalisierten Revolution« (PRI) tolerierte Korruption und (3) eine abgestumpfte Gesellschaft, die sich scheinbar an all das gewöhnt hat, als wäre es ein folkloristisches Phänomen. Zusammengenommen zerstört dies das soziale Gefüge und die Institutionen des mexikanischen Staates. Immerhin kann Mexiko inzwischen als abschreckendes Beispiel für andere Länder und Gesellschaften dienen.

https://www.dw.com/de/mexiko-wenn-gewalt-zu-terrorismus-wird/a-51217475

Schwacher Staat, starke Drogenkartelle
Die missratene Verhaftung von »El Chapos« Sohn offenbarte die Schwäche von Mexikos Regierung. Militär und Politik sind zerstritten.

https://www.srf.ch/news/international/drogenkrieg-in-mexiko-schwacher-staat-starke-drogenkartelle

Mexiko-Stadt ruft Alarmzustand aus
Nun soll ein Verzeichnis erstellt werden, das Vergewaltiger und andere Sexualstraftäter systematisch erfasst. Auch eine DNA-Datenbank ist vorgesehen. »Meine Regierung wird mit aller Kraft Frauen, Mädchen und Jungen verteidigen, die Opfer sexueller Angreifer geworden sind«, erklärte Sheinbaum in einem Video.

Dass die Politikerin der sozialdemokratischen Morena-Partei diesen Schritt unternommen hat, ist dem massiven Druck feministischer Gruppen zu verdanken. Immer wieder gingen sie auf die Straße, um zu protestieren. Der letzte Auslöser war die Vergewaltigung einer 17-Jährigen durch vier Polizisten — ein Fall, der wie so viele von den Strafverfolgern und der Öffentlichkeit nicht ernst genommen wurde.
https://taz.de/Steigende-Zahl-von-Femiziden/!5643565/

»Toxi-Tour« in Mexiko beendet, die eigentliche Arbeit beginnt
Vom 2. bis 11. Dezember ist eine internationale Bus-Karawane von El Salto im Bundesstaat Guadalajara bis nach Coatzacoalcos an der Golfküste in Veracruz gereist. Zu den über 30 Teilnehmern zählten Aktivist*innen aus Mexiko, Argentinien, Peru, der Europäischen Union und den USA, aber auch Wissenschaftler, eine US-amerikanische Senatorin, zwei EU-Parlamentarierinnen und ein Vertreter des baskischen Parlaments. Die Karawane suchte sechs Brennpunkte der Umweltzerstörung durch transnationale Unternehmen und ihre Auftragnehmer auf.

https://amerika21.de/2019/12/235485/toxi-tour-mexiko

Analyse: Mexiko unter Präsident López Obrador: Ein Zwischenstand nach dem ersten Amtsjahr
Die Regierung von Präsident López Obrador geht ins zweite Jahr. Viele Veränderungen sind auf dem Weg. Aber die Sicherheitslage ist dramatisch schlecht und bedroht — mehr als die stagnierende Wirtschaft — die Zukunft der neuen Regierung und der Menschen.

https://www.boell.de/de/2019/12/12/mexiko-unter-praesident-lopez-obrador-ein-zwischenstand-nach-dem-ersten-amtsjahr?dimension1=startseite

HINWEISE:

Di 14. bis Sa 18. Jan. 2020: 20. Tour de Lorraine zum Schwerpunktthema »Klimagerechtigkeit«.
Programm und Infos: https://www.tourdelorraine.ch/klimagerechtigkeit-by-2020-we-rise-up/workshops-und-mehr/

So 19. bis Di 21. Jan. 2020: Winterwanderung - Strike WEF!
Vom 19. Januar bis 21. Januar laufen wir von Landquart nach Davos und fordern von der Wirtschaftselite des WEF, dass es Zeit ist, abzutreten! Mehr Infos: https://strike-wef.org/

Sa, 1. Feb. 2020: 29. Rojinegro — Solidaritätsjassen, Kulturmarkt, Ämtlerstrasse 23, Zürich; 13-20 Uhr. Offenes Jassturnier mit Verpflegung, ab 21 Uhr Preisverleihung, Preise für alle
Mehr Infos: https://www.rojinegro-jassen.ch/

Fr/Sa, 7. + 8. Feb. 2020: Widerstand am Tellerrand! Versammlung für eine solidarische Landwirtschaft, mit Workshops. PROGR, Waisenhausplatz 30, Bern
Programm und Infos: https://www.widerstand-am-tellerrand.ch/

Mi, 26. Feb. 2020: Sans-Papiers Soli-Lotto zugunsten der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers.
Heitere Fahne, Dorfstr. 22/24, Wabern. Reservation über www.dieheiterefahne.ch erwünscht.


Quelle:
Direkte Solidarität mit Chiapas/Café RebelDía:
Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

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Zur Spendeninformation


Café RebelDía
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Quellenstrasse 25
8005 Zürich

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Das Buch zum Kaffee: "Das Aroma der Rebellion."
Zapatistischer Kaffee, indigener Aufstand und autonome Kooperativen in Chiapas, Mexiko.
Zur Ankündigung der Neuauflage


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 Quelle:  
  https://chiapas.ch 
 

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