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Indigene Völker von Guerrero fordern ’neue Beziehung’ mit der Regierung

Übergabe eines Entwicklungsplans an Zeferino Torreblanca

La Jornada vom 21.03.2005
MISAEL HABANA DE LOS SANTOS
übersetzt von Gruppe B.A.S.T.A.

  San Luis Acatlan, Guerrero. Soziale Organisationen sowie traditionelle [Indígena-] Autoritäten der Regionen Costa und Montaña präsentierten in der Mixteca-Gemeinde Yoloxóchitl ihre Agenda für die Entwicklung und die Autonomie der Indígenas von Guerrero. Die Organisationen dieses Sektors eint das unerfüllte Anliegen nach Garantie und Gewährleistung der Menschenrechte der Ethnien dieses Bundesstaates. Sie erwarteten vom [neuen] gewählten Gouverneur, Zeferino Torreblanca Galindo, an dem Festakt teilzunehmen. Dieser nahm jedoch nicht teil, wodurch die OrganisatorInnen davon ausgingen, dass der PRD-Angehörige "wichtigere Verpflichtungen gegenüber den Unternehmern hatte".

Die 60 Seiten umfassende Agenda wurde mit Beifall bedacht. Sie war nach einer Consulta [Volksbefragung] über die Themen Wasserversorgung, Territorium, Gesundheit, politische Rechte, Unterkunft, Bildung, Kommunikationsmöglichkeiten, Zugang zu Rechtsprechung und Ernährungssouveränität zustande gekommen und umfasst auch ein Kapitel, das den Frauen gewidmet ist.

Das Dokument, dass Torreblanca Galindo übergeben wird, der am 1. April seine Amtsgeschäfte übernimmt, fordert von der Regierung von Guerrero "eine neue Beziehung mit den indigenen Völkern". Sie beziehen sich auf "das kommunale Sicherheits- und Justizsystem, dass von der Regionalkoordination der Gemeindeautoritäten der Region Costa-Montaña angewendet wird", welches das gleiche ist, wie jenes der traditionellen Autoritäten des Landkreises von Xochistlahuaca und ihres Kommune-Radios Ñomdaa — das Wort des Wassers.

Ebenso wurde gefordert, dass sich die mexikanische Armee aus den Indígena-Regionen zurückzieht — vor allem aus Ayutla de los Libres — und dass die Haftbefehle gegen indigene Führungspersonen ausgesetzt werden. Weiter wurde die Freiheit der "wegen ihres Bewusstseins Gefangenen" gefordert, und dass die Empfehlungen der Menschenrechtskommissionen bzgl. der Vergewaltigungen erfüllt werden: Militärangehörige führten sexuellen Übergriffe gegen indigene Frauen durch, außerdem wurden 18 Männer der Gemeinde El Camalote gegen ihren Willen sterilisiert.

Eine andere Forderung war, dass man im Bundesstaat nicht über die indigene Materie Gesetze schmieden sollte, "bis unsere Rechte als Völker anerkennt sind, auf die Weise, wie sie in den Abkommen von San Andrés festgelegt worden sind, innerhalb der politischen Verfassung der Vereinigten mexikanischen Staaten, und gemäß der Gesetzesinitiative der parlamentarischen Friedenskommission COCOPA".

Im Programm wurde abgesteckt, dass die bundesstaatliche Administration unter Torreblanca vor dem [mexikoweiten] Kongress der Union "die Inititive der Cocopa" vorantreiben soll. "Falls wir aus den Reihen der neuen Regierung mit Respekt bedacht werden, wird sie von unseren Völkern das selbe erfahren. Aber wenn wir auf Negation und Aufoktroyierung treffen, haben sich die Gemeinschaften dazu entschlossen, den Weg ihrer Autonomie zu gehen, wobei wir uns bei den Vorschlägen der Agenda gegenseitig unterstützen. Dabei werden wir alle Handlungen anzeigen, die sich gegen unsere Rechte als Personen oder Gemeinschaften wenden.

An der Redaktion der indigenen Agenda nahmen u.a. die Regionalkoordination der Gemeindeautoritäten, traditionelle Autoritäten von Xochistlahuaca, die Organisation der indigenen Tlapaneco-Völker, die unabhängige Organisation der Mixteco-Völker, das Menschenrechtszentrum Tlachinollan, das guerrerensche Netzwerk von Menschenrechts- und Zivilorganisationen sowie das Programm zur integralen Nutzung der Naturressourcen teil.

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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