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Frühlingnewsletter 2020

News vom 11.04.2020

  MAIZ

Liebe Freund*innen und Interessierte,

das Corona Virus hat uns alle überrascht und in unvorhersehbare Situationen katapultiert. Viele sind betroffen, für alle ist jetzt etwas anders. Für die meistens von uns ist es auch ein Moment zum Nachdenken und überdenken von all dem, wie wir die letzten Jahre gelebt haben und wie wir weitergehen wollen. Wir bleiben kritisch gegenüber der konventionellen Landwirtschaft und haben mit der ila Bonn ein Dossier mit dem Thema Mais zusammengestellt. Darin beleuchten wir den Mais als eine Pflanze die nicht nur für die Futter und Energieindustrie wichtig ist, sondern vorallem eine Kulturpflanze, die von Mythen und Sagen umrankt wird. Letzte Woche ist die Ausgabe in den Druck gegangen und demnächst bei uns oder bei der ila selbst bestellbar. Nächste Woche startet dann die Produktion unserer Radiosendung Mais. In diesem Newsletter möchten wir euch einen kurzen Einblick geben, was euch in der neuen ila erwartet, und wo ihr sie erhalten könnt. Bleibt gesund,

euer Team Maiz und kollektiv tonalli

ila 434 mit dem Schwerpunkt Mais in Kooperation mit MAIZ



»Vor mehr als 6000 Jahren haben die damaligen Bewohner*innen des heutigen Mexiko und Mittelamerika aus einer Wildpflanze den essbaren Mais gezüchtet. In den folgenden Jahrtausenden wurde er zur wichtigsten Nahrungspflanze der Region und zur agrarischen Basis ganze Kulturen. Er prägte nicht nur die Ernährung der Menschen, sondern auch ihre Sicht auf die Natur und das Leben. Seine Anbauzyklen strukturierten ihren Alltag, ihr soziales Miteinander und ihre Festkultur. Für viele indigene Gemeinschaften in Mittelamerika hat der Mais bis heute eine bedeutende kulturelle und spirituelle Bedeutung. Mit der Kolonisierung Amerikas ab Ende des 15. Jahrhunderts europäischer Zeitrechnung begann die zweite »Karriere« des Maises. Die Kolonialisten brachten ihn nach Europa und von da aus in die ganze Welt. Auch wenn er in vielen afrikanischen und asiatischen Gesellschaften ebenfalls zum Grundnahrungsmittel wurde und wie vielerorts noch in Lateinamerika in bäuerlicher Landwirtschaft angebaut wurde, wird das Gros der Maisproduktion heute ganz anders erzeugt, nämlich in großflächiger agroindustrieller Produktion mit sehr hoch ertragreichen aber bezüglich Bodenbewirtschaftung hoch problematischen Hybrid- und genmanipulierten Sorten. Mais ist heute das weltweit am meisten produzierte Getreide. Nur noch ein kleiner Teil der Ernte wird als Nahrungsmittel für Menschen produziert, der weitaus größere wird als Viehfutter und als Energiepflanze eingesetzt.« (Ausschnitt aus dem Editorial)

Wer möchte, kann sie bald bei uns oder auf der Website der ila Bonn bestellen. Wir haben gemeinsam ein Crossover an verschiedenen Artikel zusammengestellt, die durch die Kulturgeschichte, Mythen und Legenden führen. Das Dossier beschäftigt sich mit sozialen Kämpfen um Ernährungssouveränität, beleuchtet Produktion und Nutzung des Maises in der globalen Wirtschaft und mischt dazu Rezepte aus verschiedenen Ländern, als auch Poesie und einen auszug aus Jaime Rodriguez Comic. Nicht nur der amerikanische Kontinent wird in dieser Ausgabe besprochen, sondern auch der Maisanbau in Deutschland wird thematisiert.

Das Projekt MAIZ und kollektiv tonalli danken der ila für eine wunderbare Zusammenarbeit und der Stiftung Umwelt und Entwicklung für die Ermöglichung des Projekts.

Die Bestellung der ila bei uns erfolgt über die Emailadresse- maiz (AT) treemedia PUNKT org   Wir freuen uns auf eure Nachfrage:)

Das Projekt MAIZ steht für Auseinandersetzung mit unserer Ernährung und dem weltweiten Agrarsystem, welche die grundlegendsten und aktuellsten Fragen unserer Zeit bergen. Ernährung und Nahrung gehen uns alle an.

in Zusammenarbeit mit dem kollektiv tonalli (kollektivtonalli.de) mit freundlicher Unterstützung durch Stiftung Umwelt und Entwicklung u.a..

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