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Die Kaibilen und der Drogenhandel - Ein gutes Geschäft

Poonal vom 08.11.2005
Poonal Nr. 694

  (Guatemala-Stadt, 2. November 2005, cerigua-poonal).- Die so genannten Kaibilen, Soldaten einer Eliteeinheit des guatemaltekischen Militärs, stehen mit dem mexikanischen Drogenhandel und dem Killerkommando "Los Zetas" des Golf-Kartells in Verbindung. Sie haben offenbar, wie jetzt bekannt wurde, bereits ein Vermögen erwirtschaftet. Wöchentlich nehmen sie für die Ausbildung von Schlägern für die Kartelle pro Person 700 US-Dollar ein.

Entsprechende Informationen wurden in der mexikanischen Tagespresse bekannt und durch die Generalstaatsanwaltschaft PGR (Procuraduría General de la República) bestätigt. Die PGR berichtete, dass diese Deserteure des guatemaltekischen Heers die Nachwuchskiller der Drogenringe am Golf von Mexiko ausgebildet haben.

Vor einem Monat gaben die mexikanischen Behörden die Festnahme einiger Kaibilen bekannt. Zudem wurden am 25. Oktober sieben Mitglieder der "Zetas" an der Grenze zu Guatemala verhaftet. Vier der Festgenommenen wurden letzte Woche wieder freigelassen, weil die ihnen vorgeworfenen Vergehen geringfügig seien, informierte die Lokalpresse.

Die "Zetas" rekrutieren sich aus Einheiten einer mexikanischen Elitetruppe, die in Zusammenarbeit mit den USA in Geheimdienstarbeit, Kommunikation und der Erstürmung sowie Verteidigung von Einrichtungen ausgebildet worden waren. Dies ergab eine Untersuchung der Abendzeitung "La Hora". Die Kaibilen sind Angehörige der guatemaltekischen Streitkräfte. Ihre Ausbildung vollzieht sich in drei Etappen über acht Wochen mit ausgesprochen hartem Training. Die Devise der Truppe lautet: "Wenn ich vorgehe, folge mir, wenn ich anhalte, dränge mich, wenn ich zurück bleibe, töte mich."


Quelle: poonal
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