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Eilaktion wegen der Ermordung des Menschenrechtsverteidigers Fidel Heras Cruz

News vom 29.01.2021

  Eilaktion wegen der Ermordung des Menschenrechtsverteidigers Fidel Heras Cruz


Spanischer Originaltext und die Möglichkeit zu unterschreiben unter:

https://denunciaoaxaca.org/firma-la-accion-urgente-condenamos-el-crimen-del-defensor-comunitario-fidel-heras-cruz/

Unten stehende Übersetzung als Textdokument und ein Foto mit Kurzfassung anbei.


Mit Empörung haben wir die Nachricht vom Mord an Fidel Heras Cruz erhalten, welcher am Samstag den 23. Januar ermordet wurde. Er war Gemeindevorsteher des Ejido Paso de la Reina in Oaxaca, Mexiko.

Fidel setzte sich öffentlich für seine Gemeinschaft ein und kämpfte solidarisch gegen Ungerechtigkeiten und Probleme an der Küste von Oaxaca. Seine Aufmerksamkeit diente insbesondere der Verteidigung des Flusses Río Verde. Er war langjähriges Mitglied des Rates für die Verteidigung des Flusses Rio Verde (COPUDEVER), einer regionalen Organisation von Städten, Gemeinden, Ejidos und Organisationen der Sierra Sur und der Küste von Oaxaca, bestehend aus Gemeinschaften von Chatinos, Mixtecas und Afro-Mexikanern, welche von Wasserkraftprojekten betroffen sind, die von der Regierung, den Kaziken und Unternehmen initiiert wurden. Dazu zählen die Gemeinschaften von Paso de la Reina und Río Verde.

In diesem Kontext hat auch der durch Kommunalbehörden und regionale Wirtschaftsmächte geförderte Bergbau im Land zugenommen. Besonders an der Küste von Oaxaca und Guerrero verschärft sich die Situation zunehmend, denn in eben diesen Bundesstaaten wurden bereits in der Vergangenheit vielfach Wasserkraftprojekte in Verbindung mit verstärktem Abbau von Sand und Kies durchgeführt. Diese extraktiven Dynamiken schaffen dabei ein Muster von Gewalt gegen die Gemeindeverteidiger.

Die Unterzeichner*innen der Erklärung fordern, dass die Behörden eine zügige Untersuchung des Mordes an Fidel Heras Cruz durchführen. Zudem fordern wir, dass wirksame Maßnahmen ergriffen werden um die physische und psychische Integrität der Familie Heras, der Behörden und Bürger von Paso de la Reyna und Mitgliedern von COPUDEVER zu gewährleisten.

Dieses Verbrechen ist im Zusammenhang mit den zunehmenden Angriffen auf Menschen- und Umweltrechtsverteidiger*innen in Mexiko begangen worden und ist ein Beweis für deren andauernde Verwundbarkeit. Der Staat und die Bundesregierung sind weit davon entfernt die Arbeit von eben diesen anzuerkennen und Richtlinien zu ihrem Schutz festzulegen.

Wir stehen in Solidarität mit der Gemeinschaft Paso de la Reyna. ¡Compañeras, compañeros su lucha también es nuestra! (Genoss*innen, euer Kampf ist auch unserer!)

Wir fordern von Bund und Ländern eine beschleunigte Untersuchung um die Verantwortlichen für den Mord an Fidel Heras Cruz zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.

Wir fordern Schutz für die Familie von Fidel und die Bürger von Paso de la Reyna!
¡Ríos para la vida, no para la muerte! (Flüsse für das Leben, nicht für den Tod!)

[i] Hinweis: Chiapas98 ist ein ehrenamtliches, nicht-kommerzielles Projekt. Sollten Sie nachweislich die Urheberrechte an einem der von uns verwandten Bilder haben und nicht damit einverstanden sein, dass es hier erscheint, kontaktieren Sie uns bitte, wir entfernen es dann umgehend.

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