Schnellnavigation

Listenmoderator

Die Liste wird von PCl moderiert.

Webmaster

chiapas.eu powered by KADO.

Twitter

twitter.com/chiapas98

Südmexiko-Newsletter Mai / Juni 2021

Direkte Solidarität Chiapas vom 21.06.2021

 

Südmexiko-Newsletter Mai / Juni 2021



CHIAPAS
Gira Zapatista: VIAJE POR LA VIDA
Am 3. Mai ist die maritime Delegation der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung (EZLN) mit dem Segelschiff „Montaña« (Berg) vom Hafen der Isla Mujeres im Golf von Mexiko nach Europa aufgebrochen. Die sieben Delegierten Lupita, Carilina, Ximena, Yuli, Bernal, Dario und Marijose werden von fünf Segler:innen aus Deutschland und Kolumbien begleitet. Nach rund 6 Wochen, also Mitte Juni, kommt die Crew in der galizischen Stadt Vigo in Spanien an. Von dort aus beginnt die transkontinentale Weltreise.

Hindernisse für Zapatisten (18. Juni)
EZLN-Mitgliedern werden Pässe für Reise nach Europa verweigert. Erste Delegation in Spanien erwartet.
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/404713.praktischer-internationalismus-hindernisse-f%C3%BCr-zapatisten.html

EZLN geht auf grosse Überfahrt
https://www.npla.de/thema/repression-widerstand/ezln-geht-auf-grosse-ueberfahrt/

Zapatistas starten historische Europareise
https://amerika21.de/2021/05/250305/ezln-startet-europareise-2021

HINWEISE
Sa, 26. Juni 2021: Kollektive Kunstausstellung (Art Latin Flohmi — Kleider, Konzerte, Bücher, Kunsthandwerk, Food) ab 12 Uhr und Gesprächsrunde um 18 Uhr: Weshalb kommen die Zapatistas nach Europa?
Auf Spanisch, mit deutscher Übersetzung. RAF im Kochareal, Flüelastrasse 54, 8047 Zürich

Schweizweite Aktionstage in Basel, Genf und Lugano: 27. August - 4. September
Kontakt Koordination Schweiz: www.facebook.com/caravanaporlavida.suiza
Feministischer Prozess gegen das Patriarchat und den Kapitalismus in Basel — ab Ende August — organisiert vom encuentro feminista zapatista (femprozap (AT) protonmail PUNKT ch   )
Auf einen zapatistischen, feministischen und antirassistischen Sommer!

Mehr Infos zur Gira gibt es auf verschiedenen Webseiten
http://europazapatista.org/
https://viajezapatista.eu/es/, auf Deutsch: https://viajezapatista.eu/de/
#ZAPATISTASAEUROPA
#LAGIRAZAPATISTAVA

Hier die Communiqués, die inzwischen erschienen sind (auf Deutsch):
Communiqué von SupGaleano: Inseln der Azoren, Portugal (11. Juni)
https://amerika21.de/dokument/251466/ezln-inseln-der-azoren-portugal

Communiqué von SupGaleano: Delphine! (13. Mai)
https://enlacezapatista.ezln.org.mx/2021/05/13/delphine/

Communiqué von SupGaleano: Auf dem Meer (6. Mai)
https://amerika21.de/dokument/250372/ezln-auf-dem-meer-boarding

Communiqué von SupGaleano: Boarding (1. Mai)
https://www.chiapas.eu/news.php?id=11146

Communiqué von SupGaleano: Die Route von Ixchel (26. April)
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2021/04/26/die-route-von-ixchel/

Eilaktion des Menschenrechtszentrums FrayBa: Weitere Angriffe auf Gemeinden in Aldama, Chiapas und Ermordung von Pedro Lunes Pérez (Mitte Mai)
Bitte unterschreiben: https://www.chiapas.eu/news.php?id=11163

GUERRERO
Wieder Mord an einem Umweltschützer in Guerrero
Marco Antonio Arcos Fuentes, Präsident des Dorflandrats von Jaleaca de Catalán im mexikanischen Bundesstaat Guerrero, ist am 21. Mai von einer bewaffneten Gruppe ermordet worden. Er hielt sich gerade in der Hauptstadt Chilpancingo auf. Nur Minuten nach der Gewalttat trafen Polizisten sowie Nationalgardisten am Ort des Geschehens ein, suchten jedoch erfolglos nach den Angreifern. Familienangehörige des Opfers und die Einwohner:innen von Jaleaca beschuldigen die Behörden, mitschuldig an dem Verbrechen zu sein. Sie hätten Hinweise auf die Bedrohungslage durch kriminelle Gruppierungen ignoriert, die Raubbau am Wald der Gemeinde betreiben.
https://www.npla.de/thema/repression-widerstand/wieder-mord-an-einem-umweltschuetzer-in-guerrero/

OAXACA
Staudammprojekt mit tödlichen Folgen
Die Verteidiger:innen des Rio Verde im mexikanischen werden in der Covid19-Pandemie zunehmend bedroht. Fünf von ihnen wurden seit Beginn des Jahres ermordet.
Seit Beginn der Corona-Pandemie hat sich die Situation von Menschenrechtsverteidiger:innen und Umweltschützer:innen weltweit zum Teil drastisch verschlechtert. Vor allem in Lateinamerika sind sie mit zunehmenden Bedrohungen und immer brutaleren Angriffen konfrontiert. In dem für seinen erfolgreichen Kampf gegen einen Mega-Staudamm über die Grenzen Mexikos hinaus bekannten Paso de la Reyna sind seit Anfang des Jahres fünf Menschen ermordet worden. Darauf hin wurden nicht nur in Mexiko sondern auch im Ausland Kampagnen zum Schutz der Umweltschützer:innen gestartet.

Weiterlesen:
https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtschaft/staudammprojekt-mit-toedlichen-folgen/

Audio:
https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtschaft/paso-de-la-reyna-kampf-fuer-den-fluss-in-zeiten-von-covid/

MEXIKO
»Marsch zum Haus des Massenmörders« am Jahrestag von Massaker in Mexiko
Am 10. Juni jährte sich die als »Halconazo« bekannte Repression gegen mexikanische Studenten vom 10. Juni 1971 zum 50. Mal. Erstmals wird dieses Jahr eine Demonstration zum Haus des damaligen Präsidenten Luis Echeverría Álvarez (1970‒1976) in Mexiko-Stadt durchgeführt.
https://amerika21.de/2021/06/251314/jahrestag-massaker-mexiko

»Wir sind es leid, nach Toten zu suchen«
Vor dem Gefängnis der mexikanischen Stadt Tonalá sammeln sich 22 Frauen in einer Schlange und warten darauf, dass sie hereingelassen werden. Sie sind keine Angehörigen von Häftlingen, sondern Mütter, die ihre verschwundenen Söhne und Töchter suchen. Frauen, die sich im Kollektiv Búsqueda Nacional en Vida organisiert haben, um ihre Liebsten lebend wiederzufinden. Sie ziehen durch Straßen in Rotlichtvierteln, besuchen Krankenhäuser, Notaufnahmen, Heime für Jugendliche, psychiatrische Kliniken — und eben die Gefängnisse im Bundesstaat Jalisco.
https://www.npla.de/thema/memoria-justicia/wir-sind-es-leid-nach-toten-zu-suchen/

AUDIO - Memoria y justicia: Auf der Suche nach den Lebenden
Fast 90’000 Menschen sind in Mexiko verschwunden. Viele von ihnen wurden von Kriminellen verschleppt, damit sie Drogen schmuggeln, als Prostituierte arbeiten oder während sie sich in den Händen von Polizisten oder Soldaten befanden. Die Suche nach ihnen konzentriert sich meistens auf sterbliche Reste. Das Angehörigenkollektiv „Búsqueda Nacional en Vida« will sich damit nicht zufrieden geben.

Zum Anhören:
https://www.npla.de/thema/memoria-justicia/auf-der-suche-nach-den-lebenden/

10. Mai: »Marsch für die nationale Würde« jährt sich zum 10. Mal
Zehn Jahre nach dem ersten „Marsch für die nationale Würde. Mütter auf der Suche nach ihren verschwundenen Töchtern und Söhnen« ist die Zahl der Vermissten in Mexiko um das Siebenfache auf 85’000 Fälle gestiegen. Jedes Jahr kommen neue Mütter hinzu, die ihr Kind suchen, viele andere wiederum sterben, ohne ihre Kinder gefunden zu haben. Hunderte Mütter nahmen am Protestmarsch am 10. Mai in Mexiko-Stadt teil und forderten, dass ihre Töchter und Söhne, von denen viele vor mehr als einem Jahrzehnt verschwunden sind, lebendig auftauchen.
https://www.npla.de/thema/tagespolitik/marsch-fuer-die-nationale-wuerde-jaehrt-sich-zum-10-mal/

Ein Sieg für die Maya-Gemeinden in Mexiko gegen Massentierhaltung
Mitglieder von 21 Maya-Gemeinden in Yucatan haben mit ihrer Klage die Schließung von vier Schweinefarmen erreicht. Der Oberste Gerichtshof von Mexiko (SCJN) bestätigte die Suspendierung der Betriebe, die zur Industriegruppe Kekén gehören.
https://amerika21.de/2021/06/251013/maya-gemeinden-mexiko-massentierhaltung

Rap in Maya-Sprache für die indigene Autonomie in Mexiko
»Autonomie für das Maya-Volk« singen mexikanische indigene Rapper in Maya-Sprache im Rahmen der Kampagne »U Jeets’el le Ki’ki kuxtal« (Für ein würdiges Leben. Wir kämpfen für die Autonomie).
https://amerika21.de/2021/05/250513/maya-volk-autonomie-kampagne-rap

HINWEIS
FILMTIPP »Silence Radio« - eine Journalistin gegen das Schweigen in Mexiko
In keinem Land der Welt leben unbequeme Journalist:innen so gefährlich wie in Mexiko. Der Dokumentarfilm „Silence Radio« zeigt, wie Carmen Aristeguis Kampf gegen korrupte Eliten ein ganzes Land bewegt. Er ist eine Würdigung weit über Mexiko hinaus.
https://www.vorwaerts.de/artikel/silence-radio-journalistin-gegen-schweigen-mexiko


Quelle:
Direkte Solidarität mit Chiapas/Café RebelDía:
Quellenstrasse 25, 8005 Zürich

Spenden für Direkte Solidarität mit Chiapas
Zur Spendeninformation


Café RebelDía
fein-fair-bio
Quellenstrasse 25
8005 Zürich

Für Deinen täglichen Aufstand!
Verkaufsstellen in der Schweiz


Das Buch zum Kaffee: "Das Aroma der Rebellion."
Zapatistischer Kaffee, indigener Aufstand und autonome Kooperativen in Chiapas, Mexiko.
Zur Ankündigung der Neuauflage


https://chiapas.ch/
soli AT chiapas PUNKT ch

 Quelle:  
  https://chiapas.ch 
 

 Twitter:  
 Keine News verpassen? Folgen Sie uns auf Twitter. 
 
 
 Print & Co:  
  Drucker PDF 
 

Aktuell empfohlen

Tierra y Libertad Nr. 82

Veranstaltungskalender

back Dezember 2021 forward
S M D M D F S
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31