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Sommerausgabe der ila (Nr. 447): Auf’s Fahrrad

ILA vom 11.07.2021

  Sommerausgabe der ila (Nr. 447): »Auf’s Fahrrad«Liebe Freund*innen, Kolleg*innen und Lateinamerika-Interessierte,

Da der Juli der Monat eines großen radsportlichen Events ist, der Tour de France, und außerdem die Sommerferien vor der Tür stehen, für die vielleicht die eine oder der andere ila-Leser*in eine Radtour plant, hat uns das Thema »Auf’s Rad« förmlich laut angeklingelt. In diesem Sinne: Fahrrad-begeisterte aller Länder — vereinigt euch!

Außerdem: Peru - Darf der Wahlsieger Präsident werden; Mexiko: Zwischenwahlen und viele Baustellen; Literatur - Ariel Magnus auf den Spuren von Eichmann u.v.m.!!

Aus dem Editorial der aktuellen ila:

»(...) Mobilität ist ein Grundbedürfnis wie der Zugang zu Wasser, Energie und Bildung. Eine Grundversorgung für alle sollte das gesellschaftliche Ziel sein. In lateinamerikanischen Städten müssen viele Menschen täglich lange Strecken bewältigen. In der Pandemie hat der Radverkehr weltweit zugenommen, auch in lateinamerikanischen Großstädten. So hat es zum Beispiel in Lima einen Boom gegeben: Statt sich in volle Busse oder U-Bahnen zu quetschen, nutzen viele Menschen lieber das Fahrrad. Auch in Kolumbien setzen sich lokale Akteur*innen für bessere Fahrradfahrbedingungen ein. Befragt man die Bürger*innen nach ihren Motiven für den Umstieg auf’s Fahrrad, überwiegt meist die Unzufriedenheit mit der Qualität der öffentlichen Verkehrsmittel, die dazu meist in privater Hand sind. Die meisten, die zum Beispiel in Bogotá im letzten Jahr auf’s Rad umgestiegen sind, waren vorher mit den Öffis unterwegs. Für eine echte Verkehrswende braucht es jedoch auch Autofahrer*innen, die sich auf den Drahtesel schwingen. Dass nicht noch mehr Leute auf das relativ preisgünstige, klimafreundliche und gesundheitsfördernde Rad umsteigen, liegt unter anderem an der in vielen Metropolen leider weit verbreiteten (wahrgenommenen) Unsicherheit. Das bezieht sich auf die Straßenverhältnisse, das Verhalten motorisierter Verkehrsteilnehmer*innen, aber auch auf Aspekte wie fehlende sichere Abstellplätze, Fahrraddiebstahl, Überfälle und sexualisierte Übergriffe. Der öffentliche Raum ist in jeder Stadt eine knappe Ressource. Es gibt immer konkurrierende Interessen — Fußgänger*innen wollen breite Bürgersteige, Restaurants wollen mehr Außenplätze, Busse eigene Fahrspuren, Autofahrer*innen mehr Parkplätze. Der ehemalige Fahrradbeauftragte der Stadt Bogotá, David Uniman, stellte fest: »Fahrräder sind die umstrittensten Akteure, weil sie den lautstärksten — den Autobesitzern — Platz wegnehmen. Autobesitzer sind eine Minderheit, aber ihre Fahrzeuge beanspruchen den meisten Platz. Und den geben sie nicht gerne her.« Das ist natürlich auch ein Ausdruck der Besitzverhältnisse: In Lateinamerika kommen Autobesitzer*innen fast ausschließlich aus der Ober- und gehobenen Mittelschicht, und die hat nach eigenem Selbstverständnis immer Vorfahrt vor anderen, ärmeren Verkehrsteilnehmer*innen. (...)«

Der Schwerpunkt der ila 447 hat einen Umfang von 34 Seiten (das gesamte Heft 62 Seiten) und kann zum Preis von 6,00 Euro bei der ila (Heerstraße 205, 53111 Bonn, Tel 0228-658613, E-Mail vertrieb (AT) ila-bonn PUNKT de   , Internet: www.ila-web.de) bestellt werden.

Wir haben auch neue Aboprämien, guckt hier: http://www.ila-web.de/abo/prämien

[i] Hinweis: Chiapas98 ist ein ehrenamtliches, nicht-kommerzielles Projekt. Sollten Sie nachweislich die Urheberrechte an einem der von uns verwandten Bilder haben und nicht damit einverstanden sein, dass es hier erscheint, kontaktieren Sie uns bitte, wir entfernen es dann umgehend.

 Quelle:  
  http://www.ila-web.de/ausgaben/447 
 

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