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Kritik an geplanter Entschädigung für Opfer des "Schmutzigen Krieges"

Poonal vom 17.05.2005

  (Mexiko-Stadt, 10. Mai 2005, poonal).- Die von der Regierung eingesetzte Sonderstaatsanwaltschaft für die Aufklärung der Verbrechen gegen soziale und politische Bewegungen der Vergangenheit (Femossp) bereitet Entschädigungszahlungen für Familien und Opfer des "Schmutzigen Krieges" der Siebzigerjahre vor. Die Staatsanwaltschaft sieht vor, insgesamt 365.000 Pesos (ca. 26.000 Euro) für Opfer gewaltsamer Verschleppungen durch Militärs, 219.000 Pesos (ca. 16.000 Euro) für politische Häftlinge, 365.000 Pesos für Opfer von Verurteilungen und Hinrichtungen ohne ordentliches Gerichtsverfahren sowie weitere 365.000 Pesos für Opfer und Betroffene von Gewaltanwendungen, die unter Völkermord fallen, zu zahlen.

Die Sprecherin der Gruppe EUREKA Rosario Ibarra de Piedra erklärte, dass es völlig widersinnig sei, den Tod eines Kindes mit Geld aufwiegen zu wollen. Ibarra ist Mutter eines in den Siebzigerjahren verschwundenen linken Aktivisten, EUREKA kümmert sich um die Aufklärung der betreffenden Fälle. Raúl Alvarez Garín vom "Comité 68" bekräftigte, dass "der Staat nicht ohne einen zwingenden Richterspruch diese Wiedergutmachung leisten kann".

Die Organisation HIJOS gab ihrerseits in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie die Verschwundenen nicht für tot erklären werde, indem sie die Zahlungen annehme. Weiterhin betont die Organisation, dass sie Wiedergutmachungsversuche mit Geld nicht akzeptiere, da ihr Anliegen die Aufdeckung der Wahrheit sei. Demnach müsse für Gerechtigkeit gesorgt und nicht versucht werden, die Opfer mit Geld aufzuwiegen.


Quelle: poonal
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