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Zapatistas rekonstruieren Wandbild, das vom Militär zerstört wurde

Indymedia Chiapas vom 31.03.2005
übersetzt von Gruppe B.A.S.T.A.

  Zapatistas des autonomen Landkreises Ricardo Flores Magón [mex. Anarchist und Sozialrevolutionär +1922] und Solidaritätsorganisationen werden das mural [d.: Wandbild] wiederherstellen, das von der Bundesarmee 1998 in Taniperla zerstört wurde. Außerdem wird ein Gemeindehaus in der Gemeinde La Culebra eingweiht.

An der Rekonstruktion wird die Chiapas-Solidaritätskommission der CGT [spanische Gewerkschaft mit anarchistischen Tendenzen], das griechische Solidaritäts-Kollektiv "Eine Schule für Chiapas" und Professor Checo Valdez teilnehmen.

Das mural wird "Leben und Träume der Cañada Perla" heißen und wird in dem ejido [d.: Gemeindeland] von La Culebra in der Region Montes Azules im Lakandonischen Urwald am 9. und 10. April rekonstruiert. [Am 10. April 1919 wurde Emiliano Zapata ermordet].

Bei dem Treffen wird es auch eine Fotoausstellung und die Präsentation des Buches "Blicke, Echos und Reflektionen ... von der Utopie zum Zapatismus und umgekehrt" [hrsg. von der CGT] geben. Die OrganisatorInnen bezeichnen sich als AktivistInnen "gegen den Neoliberalismus und für die Menschheit", die "für eine neue und bessere Welt mit Freiheit, Gerechtigkeit, Gleichheit, Frieden und Würde" kämpfen.

Die OrganisatorInnen versichern, dass das Wandbild in "diversen rebellischen Ecken des Planeten Erde (wie Patagonia, Bahía Blanca und Rosario in Argentinien, oder Sao Paolo in Brasilien, oder Santiago und Andacollo-Neuquén in Chile, oder Valencia, Alicante, Barcelona und Rivas-Vaciamadrid in Spanien...)" gemalt wurde oder gemalt werden wird.

Ursprünglich war das Gemälde, eine Kollektivarbeit der Tzeltal-Indígenas des autonomen rebellischen Landkreises Ricardo Flores Magón (MAR-RFM), am 10. April 1998 in Taniperla eingeweiht worden. Aber es existierte nicht lange. Der ursprüngliche Hauptsitz des Landkreises, Taniperla, ist seitdem von einer Armeeposition besetzt. Trotzdem arbeitete der autonome Landkreis, der 112 Dörfer umfasst, weiter.

Das Wandbild ist weit davon entfernt, vergessen zu werden, denn es wurde mindestens 35 Mal nachgemalt , "mit Herzen, Pinseln und Farben der nationalen und internationalen Solidarität und bedeckt Häuser in 20 Städten von 13 europäischen und amerikanischen Ländern, auch in Mexiko" [wobei immer lokale Aspekte einflossen].

***
zusammenfassende (nicht wörtliche) Übersetzung: Gruppe B.A.S.T.A.

Umfangreicher Artikel zum mural und das Bild selbst:
http://www.cgtchiapas.org/

 Quelle:  
  http://chiapas.mediosindependientes.org/display.php3?article_id=112520 
 

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