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Marcos besucht die Hurrikan-Opfer von Chiapas

 

Marcos: Ohne Hilfe für die Opfer, keine Wahlen

La Jornada vom 12.01.2006
Elio Henriquez
übersetzt von Dana

  Huixtla, Chiapas. 12. Januar. Die humanitäre Hilfe, die für die Opfer von Hurrikan Stan an der Küste und im Bergland von Chiapas bestimmt war, wird von der Regierung benutzt "um Wahlpropaganda zu betreiben und um die Armen zu überzeugen ihre Wahlstimmen im Tausch für ihre elementarsten Notwendigkeiten zu verkaufen", bestätigte Subcomandante Marcos, mit dem Vorschlag an die Betroffenen sich zu vereinigen und die nächsten Wahlen zu boykottieren, falls die Behörden ihre Forderungen nicht beantworten.

"Die Autorität soll wissen: wenn sie ihren Zirkus und ihre Wahlpropaganda betreiben wollen, müssen sie zuerst das erfüllen, was sie bereits versprochen haben", so Delegado Zero weiter, vor einigen Hunderten Personen, viele von Ihnen Unterstützungsbasen der Zapatistischen Armee der Nationalen Befreiung des Berglandes und der Küste von Chiapas und Studenten der Autonomen Nationalen Universität von Mexiko (UNAM)

"Wenn sie so (an die Wahlen) interessiert sind, wenn sie ihr Wahlpropaganda betreiben wollen, müssen sie erst die Arbeiten für die Infrastruktur leisten, um zu verhindern, dass sich das was mit Stan passiert ist wiederholt, denn bald kommt die Regenzeit und die Flüsse werden überlaufen, die Strassen werden unpassierbar und die Hügel werden abgeschnitten sein", betonte er.

Von Tonala aus kommend erreichte Marcos gegen 14:00 Uhr diesen Bezirk, der zu den am meisten durch Stan beschädigten gehört. Am Abend traf er sich privat mit zapatistischen Unterstützungsbasen in einem Haus am Rande der Stadt.

Dutzende maskierte Männer und Frauen waren für Marcos’ Sicherheit verantwortlich. Gegen 18:00 Uhr begannen die Menschen vor dem Tor zu applaudieren und "Marcos, Marcos" zu rufen. Vierzig Minuten später betrat er das Gelände, wo sich etwa 600 Personen versammelt hatten, einschließlich Journalisten und zapatistischen Unterstützungsbasen

Nachdem etwa 20 Personen gesprochen hatten, ersuchten die Assistenten Delegado Zero um eine Ansprache. Marcos bat darum jene sprechen zu lassen, die etwas sagen wollten, damit die "Schwierigkeiten, die von der Regierung verursacht werden, die die Unterstützung klaut" bekannt werden, denn nun da die Dringlichkeit von Stan vorbei ist, ginge es in der Presse und im Fernsehen "nur noch um die Wahlkampagne".

Er erzählte, auf seiner Reise von Tonala in diese Stadt sei ihm berichtet worden, dass die Regierung "Maschinen einsetzte, weil die Presse vorbeikam. Es steht gar nichts; es macht den Anschein als ob sie die ganze Zeit gearbeitet hätten, aber alles ist zerstört."

Gegen 22:00 Uhr nahm Marcos auf die Sorgen Bezug, die von den vorangegangenen Sprecher vorgebracht worden waren. "Das was wir als Zapatisten vorschlagen und unterstützen, ist dass sich diese gesamte Bewegung an der Küste und im Bergland von Chiapas zusammenschließt, und der Regierung klar sagt, dass es weder Wahlpropaganda noch Wahlen geben wird, wenn sie ihrem Versprechen den Opfern zu helfen nicht nachkommen, weil sie bereits angekündigt haben das Geld zu haben, und jetzt sieht man, das sie es klauen, weil es gar nichts gibt.

Wie er feststellte, "sparen sie das ganze Geld auf, um es in den Wahlen in kleinen Summen gegen Stimmen zu tauschen. Die Autorität soll wissen: wenn sie ihren Zirkus und ihr Wahlpropaganda veranstalten wollen, müssen sie zuerst erfüllen, was sie angekündigt haben".

Von der Hilfe, die für die Opfer bestimmt war "ist gar nichts angekommen", beharrte er. "Das haben wir nicht etwa erfunden, das wurde hier von den Menschen denunziert, die alles verloren haben".

 Quelle:  
  http://www.jornada.unam.mx/ 
 

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